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Die Vorteile von SaaS: Wie Sana SaaS Flexibilität und Agilität ausgleicht

B2B E-Commerce

Sana Editorial Team Oktober 26, 2018

Wenn es darum geht, zwischen SaaS- und On-Premise-Lösungen zu wählen, läuft dies oft auf einen wesentlichen Faktor hinaus: Flexibilität. SaaS ist perfekt für standardisierte Prozesse geeignet. Aber was ist mit etwas so variablem wie Online-Checkout und Bezahlung, besonders für B2B-Webshops?

Wir haben Louis van Roessel, Product Owner Core Framework bei Sana gefragt, wie Sana SaaS die Vorteile von SaaS mit dem Bedürfnis der Webshop Betreiber nach Flexibilität in Einklang bringt.

Vor 10 Jahren war SaaS vs. On-Premise noch keine Frage, mit der sich viele Entscheidungsträger konfrontiert sahen. Könnten Sie den Unterschied zwischen den beiden und die Vorteile von SaaS erklären?

Louis van Roessel: On-Premise Software wird lokal auf Ihrem System installiert und so wie sie ist „eingefroren“, was die Aktualisierung dieser Software zu einer größeren Herausforderung macht.

Bei Software as a Service oder SaaS wird die Anwendung normalerweise in einem Rechenzentrum installiert, beispielsweise in der Cloud. Hosting und Wartung sind ausgelagert und weitgehend automatisiert. Upgrade-Prozesse werden so von Anfang an berücksichtigt.

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Mit Sana 9.3 haben wir eine SaaS E-Commerce Lösung entwickelt, um die Upgrade-Prozesse vor allem für unsere Kunden zu vereinfachen.

Unkomplizierter wird es dadurch, dass es abwärtskompatibel ist und nicht viel Aufwand für das Upgrade erfordert. Sie können Ihre bestehenden Einstellungen beibehalten und müssen Ihren gesamten Webshop nach jedem Upgrade nicht neu konfigurieren. Das ist einer der größten Vorteile von SaaS.

Diese Argumente machen SaaS zu der offensichtlich besten Wahl für Unternehmen. Aber On-Premise-Lösungen bleiben beliebt. Warum ist das so?

Louis van Roessel: Die On-Premise-Software ist schon lange auf dem Markt. Dies lässt vermuten, dass sie fortschrittlicher ist. Aber das Gegenteil ist der Fall: Sie passt sich nicht automatisch den neuesten technologischen Entwicklungen an und es fallen immer manuelle Arbeiten für den Upgrade-Prozess an, da dieser nicht vollständig automatisiert ist.

Auf der anderen Seite spielt natürlich auch der Preis für die Software eine große Rolle. Mit On-Premise erwerben Sie eine Software mit einer unbefristeten Lizenz, die Ihnen das Recht gewährt, die Software für eine unbestimmte Zeit zu verwenden. Dies gibt den meisten Menschen mehr Klarheit über die Kosten im Voraus ohne wiederkehrende Zahlungen. In finanzieller Hinsicht scheint es die einfachste Option zu sein. Aber da gibt es noch die versteckten Kosten, die mit Upgrades, Anpassungen und dergleichen anfallen werden.

Unkomplizierte Upgrades sind also ein großer Vorteil von SaaS. Was bietet SaaS noch?

Louis van Roessel: Die einfache und automatische Aktualisierung bedeutet, dass SaaS-Benutzer jederzeit auf neue Funktionen und Updates zugreifen können. Wenn Sie sich für SaaS entscheiden, bedeutet das, dass Sie die neuesten Funktionen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitsupdates immer direkt und automatisch erhalten.

Letzteres ist besonders wichtig im Falle von GDPR, bei dem selbst die größten Tech-Riesen gegen Sicherheitsverletzungen nicht immun sind.

Aber was bietet SaaS in punkto Flexibilität?

Louis van Roessel: Entgegen der weit verbreiteten Meinung wird SaaS Sie nicht in ein bestimmtes Muster drücken. SaaS-Lösungen sind meistens für ein großes Publikum konzipiert, sodass sie im Vergleich zu On-Premise-Lösungen (endlose, aber teure Anpassungsoptionen) weniger Flexibilität bieten. Die Idee hinter SaaS ist, dass es schnell aktualisiert werden kann – Geschwindigkeit und Agilität sind wichtiger als Anpassbarkeit.

Zudem bin ich fest davon überzeugt, dass unsere Vision von Sana SaaS mit drei Anpassungsebenen diese zu einer überaus flexiblen und agilen Software macht.

Warum gibt es nicht mehr flexible SaaS-Plattformen auf dem Markt?

Louis van Roessel: Die meisten SaaS-Plattformen sind recht einfach und kompakt: schmale Lösungen für einen bestimmten Zweck. Flexibilität ist nicht so wichtig, wie dies auch beispielsweise Dropbox oder Zendesk zeigen.

Unser SaaS-Angebot ist eine ziemlich komplexe Lösung mit ERP-Integration, Integration mit PSPs und so weiter. Personen, die mit den eher schmalen SaaS-Lösungen vertraut sind, werden überrascht sein zu hören, dass ein solch komplexes System als SaaS angeboten werden kann.

Es gibt also flexible SaaS-Lösungen, darunter Sana SaaS. Welche Art von Flexibilität können Benutzer erwarten?

Louis van Roessel: Da gibt es die Flexibilität im Design. Jeder möchte sein eigenes spezifisches Design und Look and Feel. Sie verfügen über Ihre eigene Corporate Identity und Marke und es ist wichtig, dies auf allen Kanälen, einschließlich Ihres Webshops, zu reflektieren. Diese Konsistenz im Branding ist ein wesentlicher Bestandteil einer starken Omnichannel-Strategie.

Zweitens muss die Funktionalität einer SaaS-E-Commerce-Plattform flexibel sein. Sie können dies in zwei Kategorien einteilen: Front-End-Funktionalität und Back-End-Funktionalität.

Die Front-End-Funktionalität umfasst die Registrierung neuer Kunden und die Auswahl der für bestimmte Dokumente anzuzeigenden Daten. Beispielsweise möchte eine Reifenfirma ganz andere Spezifikationen als ein Pharmaunternehmen haben. Der Registrierungsprozess für neue Kunden muss auch anpassbar sein: Welche Art von Informationen ist erforderlich und was ist optional?

Denken Sie bei der Backend-Funktionalität daran, wie bestimmte Prozesse ablaufen, beispielsweise bei Neukundenregistrierungen. Müssen wir die Registrierung genehmigen? Wie und wo werden wir Rabattcodes verwalten? Wollen wir im Umgang mit nicht standardisierten Situationen flexibler sein? Dies ist besonders relevant für B2B-E-Commerce, wo Sie sich Dinge wie eine komplexe Versandlogistik-Infrastruktur vorstellen müssen: große Stückzahlen, großvolumige Artikel und vieles mehr.

Schließlich muss die Integration mit anderen Schlüsselsystemen auch flexibel sein. Wenn Sie möchten, dass Ihr Online Shop wirklich Zeit für Ihr Backoffice einspart, müssen Sie es nahtlos in Ihr ERP-System und vielleicht sogar andere Systeme wie PSPs, CRM, PIM, Rechnungsstellung und möglicherweise Add-ons integrieren. Integration ist nicht etwas, wo Sie Kompromisse eingehen sollten.

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