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In 10 Schritten zur erfolgreichen E-Commerce Implementation

B2B E-Commerce, B2B E-Commerce Projekt, Mit E-Commerce starten

Olivia De Beukelaer November 5, 2019

Entdecken Sie alles Wissenswerte zum Einstieg in Ihr B2B-E-Commerce-Projekt. Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft Ihnen nicht nur bei der Implementierung Ihrer ersten E-Commerce-Website, sondern dient auch als hilfreiche Erinnerungs-Checkliste, wenn für Ihren aktuellen Webshop ein Replatforming-Projekt ansteht.

Egal, ob Kleinunternehmen oder Großkonzern: Eine erfolgreiche B2B-E-Commerce-Implementation beginnt immer mit den folgenden 10 Schritten. Diese basieren auf der gebündelten Kompetenz und Erfahrung unserer Projekt-, Vertriebs- und Customer Success Manager hier bei Sana Commerce. Lesen Sie, was genau einen erfolgreichen Projektplan im E-Commerce ausmacht und womit Sie bei Ihrer E-Commerce-Plattform am besten beginnen.

Mit der richtigen Planung und Vorbereitung steht einer erfolgreichen E-Commerce-Plattform, die pünktlich und im Rahmen des Budgets live geht, nichts mehr im Weg!

Weitere Checklisten und Best Practices, die Sie von der Planung bis zum Go-live durch das gesamte E-Commerce-Projekt begleiten, finden Sie in unserem ultimativen E-Commerce-Guide.

1. Legen Sie zuerst Ihre E-Commerce-Ziele fest

Bevor Sie sich in Ihre E-Commerce-Projektplanung stürzen: Überlegen Sie zuallererst, weshalb Sie einen Webshop einrichten. Tipp: Weil der Mitbewerber einen hat, ist keine gute Begründung!

Der beste Einstieg in Ihr E-Commerce-Projekt ist das Festlegen Ihrer Geschäftsanforderungen und E-Commerce-Ziele. Fragen Sie sich zum Beispiel:

  • Weshalb will ich genau jetzt eine E-Commerce-Website einrichten?
  • Welche Geschäftsvorteile ergeben sich daraus?
  • Was will ich mit dem Start des Webshops erreichen?
  • Wie sieht erfolgreicher E-Commerce für mein Unternehmen aus?
  • Wie passt er in die Gesamtunternehmensstrategie?

Beispiele für E-Commerce-Ziele sind:

  • Steigerung von Umsatz und/oder Anzahl der Kunden
  • Zeitersparnis für Vertriebs- und Support-Teams
  • Senkung der Overhead-Kosten
  • Effizienterer Bestellvorgang und Reduzieren von Bestellfehlern
  • Verbessertes Kauferlebnis

Nachdem Sie nun wissen, was Sie erreichen wollen, überlegen Sie, wie Sie dies schaffen: Legen Sie Ihre E-Commerce-Strategie fest. Denken Sie darüber nach, wer Ihre Käufer sein sollen, was Sie online verkaufen und ob Sie neue Märkte erschließen möchten usw.

Legen Sie außerdem klare E-Commerce-KPIs (Leistungskennzahlen) fest, die auf Ihre Ziele und Strategie abgestimmt sind. Mit klaren KPIs messen Sie den Erfolg Ihres E-Commerce-Projekts und erkennen Sie eventuelle Lücken, die es zu schließen gilt. Gleichzeitig stehen dabei immer Ihre E-Commerce-Ziele im Mittelpunkt. Beispiele für KPIs sind: Prozentsatz der Aufträge, die über den Webshop eingehen, durchschnittlicher Auftragswert oder prozentualer Rückgang von Bestellfehlern. Entdecken Sie die 6 wesentlichen B2B-E-Commerce KPIs für den Online-Handel.

„E-Commerce ist am erfolgreichsten, wenn er nicht nur zur Gesamtstrategie des Unternehmens passt, sondern wenn er Teil Ihrer Gesamtstrategie ist.“

— Jacco Hop | Manager Pre-Sales at Sana Commerce

2. Konzentrieren Sie sich auf die Bedürfnisse Ihrer B2B-Kunden

Denken Sie beim Einstieg in den E-Commerce nicht nur an die eigenen Geschäftsziele, sondern auch an die Ihrer Kunden, denn deren Shopping-Bedürfnisse und Shopping-Erlebnisse bilden die Basis für den Erfolg Ihres Webshops. Kunden nutzen Ihren Webshop nur, wenn er zu ihnen passt. Planen Sie Ihr E-Commerce-Projekt daher unbedingt rund um Ihre Kunden. Anders gesagt: Finden Sie heraus, wonach Ihre Kunden suchen und was sie erwarten, und erfüllen Sie diese Anforderungen.

Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden: Was brauchen sie? Wie kaufen sie Produkte? Welches Erlebnis erwarten sie? Die Prioritäten können stark variieren, vom 24/7 Zugriff auf Echtzeitinformationen über die Möglichkeit, bestehende Zahlungsvereinbarungen im Webshop auszuwählen, bis hin zur Transparenz bezüglich Bestellstatus und Aktualisierung der Lieferung.

Der beste Weg herauszufinden, was Ihre Kunden wollen, ist natürlich, sie einfach zu fragen. Beginnen Sie mit Ihren größten Kunden. Achten Sie dabei außerdem auf eine gute Mischung aus Kunden, die B2B-Webshops lieben, und Kunden, die dem Bestellen im Internet eher skeptisch gegenüberstehen. Versuchen Sie anschließend eine gemeinsame Basis für die unterschiedlichen Bedürfnisse zu finden. Erfahren Sie mehr über das Einholen von B2B-Kundenfeedback.

3. Stellen Sie ein gewinnbringendes E-Commerce-Projektteam zusammen

Machen Sie eine Person für E-Commerce zuständig

Ernennen Sie vor Beginn der E-Commerce-Implementation einen E-Commerce-Manager: eine Person, die für das E-Commerce-Projekt, die Planung und das Team zuständig ist. Die KPIs dieser Person sollten einen Bezug zu Erfolg im E-Commerce und dem Verabschieden von Zielen aufweisen. Die Person sollte entscheidungsbefugt und in der Lage sein, das Projekt voranzutreiben. Unter anderem sollte sie die Fähigkeit besitzen, Menschen zusammenzubringen und ihnen dieselbe Zielrichtung vorzugeben.

In kleineren Unternehmen muss dies nicht heißen, dass ein Mitarbeiter Vollzeit mit E-Commerce beschäftigt ist. Allerdings sollte die Verantwortung für das Go-live und den Betrieb Ihres Webshops bei nur einer Person liegen.

Stellen Sie Ihr Team aus Mitgliedern unterschiedlicher Abteilungen zusammen

Der E-Commerce-Manager sollte dann Interessenvertreter anderer Abteilungen einberufen, um ein Team zusammenzustellen. Da E-Commerce (so gut wie) alle Unternehmensbereiche berührt, sollten Mitarbeiter aller Abteilungen involviert sein, um sämtliche erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten an einem Tisch zu vereinen. Alle Mitglieder des Teams sollten verstehen, wie E-Commerce ihrer jeweiligen Abteilunge hilft und wie sie selbst zu erfolgreichem E-Commerce beitragen können.

Je nachdem, ob Sie ein Großkonzern oder ein kleines bis mittelständisches Unternehmen (KMU) sind, kann Ihr E-Commerce-Projektteam unterschiedliche Formen annehmen. Große Unternehmen bilden in der Regel interne multidisziplinäre Projektteams. Diese Teams setzen nicht nur das E-Commerce-Projekt um, sondern übernehmen auch alle Supportfunktionen für den Betrieb einer E-Commerce-Website. Für kleinere Unternehmen hingegen ist es oft schwierig, Mitarbeiter nur für dieses Projekt abzustellen. Häufig ist es dann so, dass Teammitglieder parallel zu ihren eigentlichen Aufgaben am E-Commerce-Projekt arbeiten. Doch solange das Projekt ernst genommen wird und die richtigen Personen dafür zuständig sind, können beide Methoden Früchte tragen.

Lesen Sie den ganzen Artikel zum Aufbau eines erfolgreichen E-Commerce-Teams.

4. Kommunizieren Sie Ihre E-Commerce-Pläne und stimmen Sie sie intern ab

Schlüssel für den garantierten Erfolg Ihres E-Commerce-Projekts sind interne Unterstützung und Abstimmung. Sorgen Sie dafür, dass das gesamte Unternehmen bei Ihren E-Commerce-Plänen mit an Bord ist und sich der Vorteile dieser bewusst ist. Im Idealfall sollten Sie sämtliche Abteilungen und Interessengruppen bereits in der Planungsphase mit einbeziehen, um sicherzustellen, dass alle von Anfang an Gehör finden.

Veränderungen sind häufig der Grund für Besorgnis und Widerstand. Es liegt in Ihrer Verantwortung, jede Abteilung über die Vorteile von E-Commerce aufzuklären und den relevanten Nutzen für jeden Interessenvertreter zu betonen. Wird er den Umsatz steigern? Wird er helfen, neue Märkte zu erschließen? Verlaufen IT-Prozesse damit reibungsloser und kommt es so seltener zu Fehlern? Gewinnen Ihre Vertriebs- und Support-Teams dadurch Zeit, in der sie sich auf Ihre wichtigsten Geschäfte und Kunden konzentrieren können? Einfach gesagt, kommunizieren Sie die positiven Aspekte und legen Sie gemeinsame Ziele fest.

Holen Sie sich mehr Tipps, um den internen Widerstand gegen die Einführung eines Webshops zu überwinden.

Und vergessen Sie Ihre externen Interessengruppen nicht! Haben Sie vielleicht einen externen ERP- oder Hosting-Partner? Oder arbeiten Sie mit einer externen IT- oder Designagentur? Dann stimmen Sie Ihre E-Commerce-Pläne und -Ziele unbedingt mit diesen ab.

„Unsere erfolgreichsten Kunden stimmen intern und extern alles ab. Sie haben einen Verantwortlichen an der Spitze, der mit dem Segen der Geschäftsleitung und der Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen, engagiert zu Werke geht. Und sie haben Worten Taten folgen lassen.“

— Robert Pennings | Customer Success Manager at Sana Commerce

5. Präzisieren Sie die Anforderungen an Ihr E-Commerce-Produkt (MVP)

Machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie von Ihrem E-Commerce-Webshop erwarten. Beginnen Sie damit, Ihre Must-haves festzulegen. Dies sind die Mindestfunktionen und -merkmale, die es braucht, damit Sie und Ihre Kunden zufrieden sind: Ihr Minimum Viable Product (MVP). Erst danach sollten Sie, wenn Zeit und Budget es erlauben, über zusätzliche Nice-to-haves nachdenken.

Berücksichtigen Sie beim Festlegen Ihres E-Commerce-MVPs Folgendes:

  • Sorgen Sie dafür, dass es auf Ihre E-Commerce-Ziele abgestimmt ist.
  • Planen Sie nur Funktionen und Merkmale ein, die Sie im ersten Jahr Ihres E-Commerce-Einstiegs voraussichtlich nutzen werden.
  • Stellen Sie sicher, dass es die am häufigsten genannten Anforderungen Ihrer Kunden erfüllt.
  • Seien Sie realistisch in Bezug auf Ihre internen Ressourcen und was sie mit ihnen erreichen können. Möchten Sie beispielsweise ein Feature für Videoinhalte, sollten Sie zunächst prüfen, ob Sie das Know-how und die Ressourcen zum Erstellen dieser Inhalte im Haus haben (oder ob Sie über die Mittel verfügen, eine externe Agentur zu beauftragen).
  • Verstehen und nutzen Sie die Funktionen und Merkmale, die Ihre gewählte E-Commerce-Plattform standardmäßig bietet, bevor Sie kostspielige und komplexe Anpassungen ins Auge fassen.

Beginnen Sie nach dem Go-live des ersten E-Commerce-MVPs mit dem Testen und sammeln Sie sowohl internes Feedback als auch Kundenfeedback. Erst dann bekommen Sie ein gutes Bild davon, welche zusätzlichen Funktionen und Anpassungen wirklich nötig sind und auf welche Sie verzichten können.

Lenken Sie Ihre Produktanforderungen mit E-Commerce User Storys

Eine Möglichkeit, wie Sie ein umfassendes E-Commerce-MVP entwickeln, ist der Einsatz von E-Commerce User Storys. Mit diesen lassen sich die unterschiedlichen Schritte und potentiellen Customer Journeys Ihrer Kunden im Webshop definieren. Geschrieben sind sie aus Sicht Ihrer Webshop-Nutzer, zu denen Kunden ebenso wie Vertriebs- und Support-Teams zählen, die Ihren Webshop eventuell ebenfalls nutzen. Sie sollten in die kleinstmöglichen Schritte untergliedert werden.

Die Anzahl der erforderlichen E-Commerce User Storys variiert je nach Umfang Ihres Projekts. Möchten Sie Ihre Kunden nicht online zahlen lassen, brauchen Sie dafür keine User Story. Wenn Sie aber Ihren Kunden Angebote senden oder die Möglichkeit bieten wollen, ihre Lieferung zu verfolgen, oder wenn Vertriebsmitarbeitern erlaubt werden soll, Aufträge über den Webshop einzugeben, sollten für all diese Customer Journeys User Storys erstellt werden.

Nach dem Erstellen müssen die User Storys noch in E-Commerce-Funktionen und -Merkmale umgesetzt werden, die den Ansprüchen aller Nutzer gerecht werden. Stellen Sie sicher, dass Webshop-Nutzer alle Schritte einfach durchlaufen können. E-Commerce User Storys eignen sich auch hervorragend als Richtlinien, wenn es darum geht, Ihre Website zu testen, da Sie bereits jeden einzelnen Kundenfluss ermittelt haben, den es zu testen gibt.

6. Bereiten Sie Daten und Content für Ihre E-Commerce-Website vor

Viele Unternehmen unterschätzen beim Einrichten ihrer ersten E-Commerce-Website die Inhalte. Von Beschreibungen und Bildern der Produkte und des Unternehmens über die Ausstrahlung des Webshops bis hin zu Aufbau und Kategorien: Vor dem Start Ihrer E-Commerce-Website muss eine Menge Content erstellt werden.

Bereiten Sie sich also darauf vor, Ihren Webshop zu strukturieren und zu füllen. Überlegen Sie, welche Produkte Sie verkaufen möchten. Legen Sie eine Struktur sowie die Haupt- und Unterkategorien fest. Sorgen Sie dafür, dass für jedes Produkt ein Foto in ansprechender Qualität vorliegt. Gegebenenfalls sollten noch zusätzliche technische Mittel erstellt werden, die Ihre Kunden beispielsweise zur Installation oder Inbetriebnahme Ihrer Produkte benötigen.

Wenn Sie eine E-Commerce-Plattform wählen, die direkt an Ihr ERP-System und/oder Ihre PIM-Lösung angebunden ist, werden die Produktbeschreibungen und -bilder, die in diesem System gespeichert sind, automatisch im Webshop angezeigt und Sie sparen wertvolle Zeit. Zunächst sollten Sie Ihre ERP-Daten oder PIM-Inhalte jedoch bereinigen, zum Beispiel um sicherzustellen, dass die verwendeten Produktnamen eindeutig und in einem kundenorientierten Webshop nutzbar sind.

„Das Engagement ist es, was bei erfolgreichen E-Commerce-Projekten den Unterschied macht. Meine erfolgreichsten Kunden haben ein engagiertes Projektteam und interne Ressourcen, klare Ziele und Verantwortlichkeiten sowie einen festgelegten Zeitrahmen.“

— Melanie Volkmann | Project Manager at Sana Commerce

7. Erstellen Sie einen Zeitrahmen für Ihr E-Commerce-Projekt

Wie viel Zeit benötigt mein E-Commerce-Projekt?

Der Zeitrahmen eines E-Commerce-Projekts ist schwer vorherzusagen, insbesondere dann, wenn es sich um Ihre erste E-Commerce-Website handelt. Je nach Anbieter, gewählter Lösung und der Zeit, die Sie intern für die Konfiguration Ihres Webshops benötigen, ist der Zeitrahmen größer oder kleiner.

Unsere Schätzung für eine realistische Dauer zwischen Kauf und Go-live mit dem out-of-the-box Produkt von Sana Commerce liegt bei 2 bis 3 Monaten. In dieser Zeit erfolgen die Webshop-Implementierung sowie die Konfiguration durch den Kunden. Zusätzliche Anpassungen müssen jedoch einzeln kalkuliert werden. Rechnet man die Zeit mit ein, die Sie für die Recherche, das Auflisten Ihrer Anforderungen und die Kontaktaufnahme zu E-Commerce-Anbietern benötigen, sind unserer Einschätzung nach 9 Monate zwischen den ersten Recherchen bis zum Go-live Ihrer E-Commerce-Website ein angemessener Zeitrahmen.

Neben Anpassungen können noch weitere Faktoren (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen, wie schnell Ihr E-Commerce-Projekt voranschreitet. Einige davon lassen sich intern kontrollieren. Die zwei Faktoren, die unserer Ansicht nach die größten Auswirkungen auf das Go-live-Datum haben, sind der Entscheidungsfindungsprozess und die verfügbaren internen Ressourcen:

Der Entscheidungsfindungsprozess

Die Entscheidungsfindung ist häufig Ursache dafür, dass der Zeitrahmen der E-Commerce-Implementation überschritten wird. Speziell in der letzten Phase des E-Commerce-Projekts, wenn es ums Fine-Tuning geht, kommt es immer wieder zu Diskussionen und verspäteten Entscheidungen. Einige Unternehmen halten zudem strenge Verfahren ein, was bedeutet, dass jede Entscheidung über die Rechts- oder Einkaufsabteilungen erfolgen muss. Dies kann den Implementierungsprozess verlangsamen.

Wie lässt sich dies verhindern? Wie bereits erwähnt, sollten Sie dafür sorgen, dass am E-Commerce-Projekt beteiligte Mitarbeiter entscheidungsbefugt sind, um Verzögerungen beim Go-live Ihrer E-Commerce-Website vorzubeugen.

Interne Ressourcen

Ein weiterer Faktor, der das Go-live Ihrer E-Commerce-Website verzögert oder beschleunigt, ist die Zeit, die Sie intern für die Vorbereitungen benötigen. Während der E-Commerce-Projektphase sind es Ihre Mitarbeiter, die den Content für Ihre Website erstellen. Kalkulieren Sie hierfür Zeit ein. Was Sie brauchen, sind engagierte Mitarbeiter mit klaren Zuständigkeitsbereichen und dem passenden technischen, Produkt- und Content-Know-how. Und erwarten Sie von Ihren Leuten nicht, dass sie dies nebenbei erledigen, denn tagesaktuelle Aufgaben haben meist Priorität, wodurch sich die Implementierung Ihrer E-Commerce-Website verzögert.

Das Setzen von Meilensteinen und ein Projektfahrplan helfen, den Überblick über Ihr E-Commerce-Projekt zu behalten. Damit kommen Sie sicher voran und erkennen gleichzeitig alle Hürden, die zu überwinden sind.

8. Kalkulieren Sie das richtige Budget für die Implementation und Pflege Ihrer B2B-E-Commerce-Website

Wie viel kostet eine E-Commerce-Website? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Während einige Basisplattformen kostenlos genutzt werden können, gehen andere in die Millionen. Worauf es ankommt, sind die Anforderungen Ihres Unternehmens. Doch egal, wofür Sie sich entscheiden, berücksichtigen Sie immer Ihre Gesamtbetriebskosten (TCO = Total Cost of Ownership).

„Wenn Sie 1 Million Euro im Lotto gewinnen, sollten Sie nicht das gesamte Geld für ein Haus ausgeben. Sie sollten Mittel beiseitelegen, um das Haus instandzuhalten, Grundsteuern zu zahlen, einen Gärtner einzustellen usw. Ähnliches gilt für Ihre E-Commerce-Plattform.“

— Robert Pennings | Customer Success Manager at Sana Commerce

Planen Sie voraus und kalkulieren Sie ein realistisches E-Commerce-Budget für die Zukunft. Dabei sollten Sie selbstverständlich die Kosten für die Erstimplementierung der E-Commerce-Plattform berücksichtigen. Lizenz- und Wartungskosten, aber auch Gebühren des ERP-Partners, der Design- oder Content-Agentur sollten ebenfalls hinzugezählt werden – sofern Sie hierfür keine eigenen Mitarbeiter haben.

Doch es geht nicht nur um die offensichtlichen Kosten. Vergessen Sie nicht die internen Ressourcen, die Sie für das Go-live und die Pflege Ihrer E-Commerce-Plattform benötigen. Auch diese kosten Geld. Wie viele interne Ressourcen dafür eingeplant werden müssen, variiert je nach Unternehmen und gewählter Plattform. So sind beispielsweise einige Plattformen stärker automatisiert als andere. Während bei Plattform A ein ganzes Team damit beschäftigt ist, Aufträge manuell zu bearbeiten, ist dieser Prozess bei Plattform B automatisiert, was Ressourcen einspart (einer der größten Vorteile von ERP-integriertem E-Commerce!).

Erfahren Sie in folgendem Video mit Robert Pennings, wie Sie die Gesamtbetriebskosten Ihrer E-Commerce Lösung berechnen können.

Erfahren Sie mehr über die Kalkulation von E-Commerce-Kosten und die Ausgaben, mit denen Sie potentiell Ihr Budget sprengen.

9. Nutzen Sie die Projektexpertise Ihres E-Commerce-Anbieters

Der E-Commerce-Software-Anbieter Ihrer Wahl hat höchstwahrscheinlich umfassende Erfahrung mit Implementierungsprojekten für B2B-E-Commerce. Außerdem sieht er gleich, welche Aussichten auf Erfolg ein Projekt hat. Nutzen Sie diese Expertise!

Wie sollte mein Einstieg in den E-Commerce aussehen? Wie lange dauert ein typisches E-Commerce-Projekt im B2B? Welches Budget sollte ich für meine E-Commerce-Website einplanen? Wen sollte ich in mein E-Commerce-Team holen? Wie komme ich an meine Online-Inhalte? Was haben die erfolgreichsten Nutzer dieser E-Commerce Software gemeinsam? Bei all diesen Fragen sollte Ihr E-Commerce-Anbieter Ihnen weiterhelfen können. Lassen Sie sich daher in jeder Phase Ihres E-Commerce-Projekts individuell beraten.

Bei Sana Commerce zum Beispiel haben wir ein Onboarding-Programm für Kunden, um die Vorbereitungsphase für den E-Commerce so reibungslos wie möglich zu gestalten. Darin enthalten sind Informationen zum Aufstellen eines Projektteams und zur Content-Gestaltung, Dokumentationen wie User Storys, RFPs und andere Vorlagen, eine Übersicht der Gesamtbetriebskosten (TCO) ebenso wie eine Hilfestellung zum Einschätzen der Kosten für Ihr Marketingbudget und Ihre internen Ressourcen – um Ihnen den Einstieg in den E-Commerce zu erleichtern und Ihr Projekt zum Erfolg zu führen.

Des Weiteren bieten wir Ihnen als Inspiration verschiedene Online-Ressourcen wie Blogbeiträge, Whitepapers, Factsheets und die E-Commerce-Geschichten unserer Kunden.

„Der Kunde, der Partner und wir bei Sana Commerce sind alle im selben Team. Die besten Ergebnisse erzielen wir, indem wir gemeinsam an einem Strang ziehen und gemeinsam die Verantwortung tragen. Daraus ergibt sich unser Erfolg, denn kein Teil dieses Teams ist wichtiger als ein anderer.“

— Pablo Amaya | Project Manager at Sana Commerce

10. Gehen Sie mit Ihrer E-Commerce-Website live!

Wie sehr Sie sich auch auf Ihre E-Commerce-Implementierung vorbereiten, Sie können nie alles wissen oder vorhersehen. Wie bei den meisten Dingen im Leben gibt es kein Perfekt. Es kommt ein Punkt, an dem man einfach gehen muss. Also, wählen Sie einen Software-Anbieter. Bereiten Sie sich gut vor. Aber dann treffen Sie die Entscheidung, mit Ihrer E-Commerce-Implementierung live zu gehen. Sobald sie live ist, können Sie lernen, testen und Ihren Webshop kontinuierlich optimieren, während Ihr Wissen und Ihre Erfahrung wachsen.

Noch mehr nützliche Ressourcen und Anleitungen für Ihr E-Commerce-Projekt

Bereit für den Einstieg in den E-Commerce? Wir haben ein paar nützliche Anleitungen und Vorlagen für Sie, um Ihrem E-Commerce-Projekt auf die Sprünge zu helfen:

    • Downloaden Sie unseren ultimativen E-Commerce-Guide: von der Planung bis zum Go-live für praktische Checklisten und Best Practices, die Sie durch Ihr gesamtes E-Commerce-Projekt begleiten.
    • Stellen Sie potentiellen Anbietern nur die richtigen Fragen, indem Sie unsere B2B E-Commerce RFP-Vorlage mit praktischem Anbieter-Bewertungssystem downloaden.
    • Nutzen Sie unseren E-Commerce ROI-Rechner, um den E-Commerce-Wert für Ihr Unternehmen zu messen und damit Ihr Geschäftsszenario zu untermauern.
    • Erstellen Sie mit unserer Vorlage und den Beispielen User Storys für Ihre E-Commerce-Website.

In unserem Blogbeitrag erfahren Sie mehr darüber, wie Sie den besten Anbieter für Ihre E-Commerce-Lösung finden. Verwenden Sie außerdem unsere Entscheidungshilfe zur Wahl eines E-Commerce-Anbieters, um herauszufinden, welche Lösung für Ihr Unternehmen am geeignetsten ist.