Sana Commerce vs. Adobe Commerce: Auf welcher B2B-E-Commerce-Plattform sollten Sie aufbauen?
Manche Plattformen werden als fertige Produkte geliefert, andere als leistungsstarke Werkzeugkästen. Adobe Commerce (Magento) ist das leistungsstärkste Toolkit im B2B-E-Commerce. Es lässt sich nahezu beliebig weiter zu entwickeln. Sana Commerce geht den umgekehrten Weg. Sie erhalten einen kompletten B2B-Shop für die Fertigungsindustrie, der direkt auf Ihrem bestehenden SAP- oder Microsoft Dynamics-ERP-System aufbaut und bereits vor dem ersten Sprint einsatzbereit ist.
Beide Plattformen eignen sich theoretisch hervorragend für den B2B-Bereich. Firmenkonten, Angebotserstellung, kundenspezifische Preise und Self-Service sind in beiden Funktionsumfängen enthalten. Die Wahl zwischen den beiden Plattformen hängt letztendlich von Ihrem Team und dessen Entwicklungszielen ab. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, vergleichen wir die beiden Plattformen hier im Detail.
Adobe Commerce im Überblick
Adobe Commerce zählt zu den etabliertesten Namen im E-Commerce. Die offene, hochgradig anpassbare Plattform basiert auf Magento Commerce und verfügt über ein entsprechendes Entwickler-Ökosystem. Die B2B-Funktionen sind nativ integriert und nicht nachträglich hinzugefügt. Das B2B-Modul ist im Adobe Commerce-Lizenzmodell enthalten (nicht Teil der kostenlosen Magento Open Source-Version) und umfasst Firmenkonten, gemeinsame Kataloge, verhandelbare Angebote, Bestelllisten, Schnellbestellungen und die Freigabe von Bestellungen.
Teams mit entsprechenden Entwicklerressourcen können nahezu jeden Bereich des Onlineshops individuell gestalten, ihn über einen umfangreichen Marktplatz an Extensions erweitern, komplexe Multi-Site- und Multi-Brand-Lösungen realisieren und ihn mit der Adobe Experience Cloud verbinden. Im Bereich KI erhalten die kommerziellen Editionen Live-Suche und Produktempfehlungen, die beide auf dem maschinellen Lernen von Adobe Sensei basieren.
Die Kehrseite: All das setzt voraus, dass Sie Entwickler haben. Adobe Commerce ist eine Plattform, die Sie selbst zusammensetzen. Das native B2B-Toolkit deckt die grundlegenden Funktionen ab – sobald es aber gegen ein produktives ERP-System mit realer Katalog-Größe laufen und um teilspezifische Funktionen ergänzt werden soll, zeigt sich die Entwicklungsabhängigkeit.
Sana Commerce im Überblick
Während Adobe Commerce Ihnen alle EInzelteile einer B2B Plattform zur Hand gibt, liefert Sana Commerce Ihnen einen kompletten Store. Das 2007 in Rotterdam gegründete Unternehmen wurde für Hersteller und Großhändler entwickelt, die SAP oder Microsoft Dynamics nutzen. Die Idee dahinter: Eine E-Commerce-Lösung sollte auf dem ERP-System aufbauen, statt daneben zu laufen.
Sana Commerce schafft die Zukunft von vernetztem Commerce. Der Store ist vollständig und von Grund auf für den technischen Vertrieb ausgelegt. Die Verwaltung komplexer Produktangebote bündelt das Produktmanagement über Kataloge mit Tausenden von Attributen. Zudem führen geführte Kaufprozesse Einkäufer direkt zum passenden Bauteil. Content Management, Auftragsabwicklung und ein Self-Service-Portal, das Ihrem Kundensupport-Team Routinefragen zu Bestellungen abnimmt, runden den Shop ab. Alle Systeme greifen dabei direkt auf Live-ERP-Daten im Shop zu. Gartner hat Sana vier Jahre in Folge im Magic Quadrant für Digital Commerce ausgezeichnet. Zu den weltweiten Kunden von Sana zählen Unternehmen aus den Branchen Fertigung, Industrieanlagen und Ersatzteile, Bauwesen, Chemie, Medizintechnik und Elektronik.
Was Ihre Käufer online sehen, entspricht genau dem, was im ERP hinterlegt ist. Sana Commerce Cloud ist eine SaaS-Plattform und zertifizierter SAP- und Microsoft-Goldpartner mit nativer, zertifizierter ERP-Integration für SAP- und Microsoft Dynamics ERP-Systeme, einschließlich:
- SAP ECC
- SAP S/4HANA
- SAP Business One
- Microsoft Dynamics AX, F&O/SCM
- Microsoft Dynamics NAV und Business Central
Der erste Unterschied: Selbst Entwickeln oder entwickelt lassen?
Adobe Commerce bietet Ihnen nahezu uneingeschränkte Flexibilität. Diese Flexibilität setzt jedoch voraus, dass Sie über Entwickler verfügen, die die erstellten Lösungen entwickeln, konfigurieren und warten. Das native B2B-Modul von Adobe deckt Firmenkonten, Kataloge, Angebotserstellung und Bestelllisten ohne Extensions ab. Die Entwicklungsabhängigkeit beginnt, sobald das Toolkit auf ein produktives ERP-System mit Tausenden von Artikeln trifft und verstärkt sich bei allen teilespezifischen Funktionen, da diese nicht standardmäßig enthalten sind.
Sana hingegen wird als vollständiger B2B-Shop für die Fertigungsindustrie ausgeliefert. Teilesuche, Kontokomplexität und Nachbestellungsverhalten sind fest eingebaut und müssen nicht erst entwickelt werden. Dies ist der Unterschied zwischen einer Plattform, die Sie selbst zusammenstellen, und einer, die direkt auf die tatsächlichen Vertriebsanforderungen von B2B-Herstellern zugeschnitten ist.
Was das für Ihr Team bedeutet
Time-to-Launch
Sana ist ein sofort einsatzbereiter B2B-Shop. Das native B2B-Modul von Adobe erfordert in der Regel noch einen erheblichen Implementierungsaufwand, um eine Verbindung zu einem laufenden ERP-System herzustellen und den Katalog vollständig zu skalieren, bevor er für die Kunden sichtbar ist.
Anforderungen an Ihr Team
Sana wird von Ihrem Team konfiguriert. Adobe ist für die ERP-Integration, die Katalogperformance und die produktspezifische Kaufabwicklung auf die Unterstützung von Entwicklern angewiesen.
Umfangreiche B2B-Funktionen
Visuelle und geführte Teilesuche, Explosionsdarstellungen und stücklistenbasierte Nachbestellungen sind in Sana fest integriert. Das native B2B-Modul von Adobe erfordert eine individuelle Entwicklung, obwohl Firmenkonten und Angebotserstellung schon mit integriert sind.
Laufender Betrieb
Sana übernimmt die Produktpflege und die ERP-Anbindung. Bei Adobe ist Ihr Team für die Entwicklung, die Extensions und die Integration bei jedem Upgrade verantwortlich.
Der zweite Unterschied: Eine inbegriffene ERP-Anbindung, oder eine, die Sie selbst aufbauen
Adobe Commerce verbindet sich mit dem ERP über Middleware, Extensions oder benutzerdefinierte Integrationen. Adobes eigenes Integrations-Starterkit beschleunigt diesen Prozess durch vorkonfigurierte Datenflüsse für Backoffice-Systeme – von ERP-Systemen wie SAP S/4HANA und Dynamics 365 bis hin zu CRM-Plattformen. Adobe positioniert dies jedoch eher als Beschleuniger für Entwickler, nicht als fertige Konnektorlösung. Welchen Weg Sie auch wählen: Das Ergebnis ist eine bidirektionale Synchronisierung, die dank Webhooks und ereignisbasierter Datenflüsse nahezu in Echtzeit laufen kann. Die Plattform verwaltet weiterhin die Preis-, Produkt- und Kundendaten, die mit SAP oder Dynamics synchronisiert werden müssen.
Sana basiert auf dem ERP-System und liest die Daten direkt aus SAP oder Dynamics. Sobald also ein Käufer Preis-, Bestands- und Kontodaten anfordert. sind diese stets aktuell, da das ERP-System die zentrale Datenquelle bildet. Bestellungen werden sofort nach Eingang im ERP-System erfasst, sodass die Auftragsbearbeitung sofort beginnen kann.
Was das für Ihr Team bedeutet
Preisgenauigkeit
Adobe-Integrationen können so konfiguriert werden, dass Updates nahezu in Echtzeit über Webhooks erfolgen. Sana hingegen liest den Preis jedes Kunden live aus dem ERP-System zum Zeitpunkt der Anfrage aus.
Datenpflege
Mit Sana befindet sich die Bestandsverwaltung in einer einzigen Datenbank. Bei Adobe müssen zwei Systeme synchronisiert werden, was mehr Aufwand und ein höheres Risiko für Abweichungen bedeutet.
Integrationswartung
Die zertifizierten Konnektoren von Sana werden bei jedem ERP- und Plattform-Update aktualisiert – Sana übernimmt hier die volle Verantwortung. Eine Adobe-Integration erfordert bei jeder Änderung auf einer der beiden Seiten die Aufmerksamkeit Ihres Teams oder Integrators.
Implementierung
Sana bietet vorkonfigurierte, zertifizierte Konnektoren. Adobes Ansatz umfasst die Entwicklung von Middleware und Integrationen. Das Starterkit verkürzt zwar die Entwicklungszeit, die Verantwortung für Design, ERP-seitige Anpassungen und die Implementierung liegt jedoch bei Ihrem Team.
Der dritte Unterschied: Wachstumstools 'Out of the box" – oder aus dem Ökosystem
Sana bietet integrierte Analysen und eine Commerce Console, die Nachbestellungs- und Wiederbeschaffungsmuster frühzeitig erkennt. Workflows setzen diese Muster ohne Entwickleraufwand in konkrete Maßnahmen um. Definieren Sie eine Regel (z. B. für einen Käufer, der seit 60 Tagen nicht bestellt hat, oder für ein Konto, dessen Ausgaben unter das übliche Niveau fallen), so erfolgen die Folgemaßnahmen automatisch. Die KI von Sana unterstützt Sie im Hintergrund, indem sie Produktbeschreibungen und -attribute automatisch generiert und die geführte Teilesuche ermöglicht.
Adobes Stärke liegt hier woanders: umfassende Anpassungsmöglichkeiten, ein großer Marktplatz für Extensions sowie die KI-gestützte Suche und Empfehlungen in den kommerziellen Editionen bieten einem gut ausgestatteten Team vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Die Funktionen sind vorhanden, die Umsetzung liegt in Ihren Händen.
Was das für Ihr Team bedeutet
Wo die Insights entstehen
Nachbestellungs- und Wiederbeschaffungsmuster werden in der Commerce Console standardmäßig angezeigt. Adobe bietet native Berichtsfunktionen, und tiefergehende oder individuellere Einblicke erhalten Sie durch Extensions und die gesamte Adobe-Produktpalette.
Folgeaktionen
Die Workflows von Sana laufen ohne Entwickler. Die Adobe-Automatisierung, die über die integrierten Regeln hinausgeht, wird von Entwicklern konfiguriert.
Voraussetzungen der Tools
Die Wachstumstools von Sana sind sofort einsatzbereit. Die Wachstumsfunktionen von Adobe müssen erst aufgebaut werden.
Sana Commerce vs. Adobe Commerce: Funktionsvergleich
Hier ein vollständiger Vergleich der beiden B2B-Handelsplattformen:
| Sana Commerce | Adobe Commerce | |
|---|---|---|
| ERP-Integration | Nativer ERP-Konnektor: Liest bei jedem Aufruf live von SAP und Dynamics | Middleware, Extensions oder individuelle Integration: Synchronisiert Daten in Adobe Commerce |
| Unterstützte ERP-Systeme | SAP (ECC, S/4HANA, Business One), Microsoft Dynamics (AX, F&O/SCM, NAV, Business Central) | Breite ERP-Reichweite durch Middleware und Integratoren |
| B2B-Funktionen | Nativ, speziell für die Fertigungsindustrie entwickelt | Natives B2B-Modul: Firmenkonten, gemeinsame Kataloge, Angebote, Bestelllisten |
| Kundenspezifische Preise | Live-Preisinformationen aus dem ERP-System | Geteilte Kataloge und Preisregeln werden in Adobe Commerce verwaltet |
| Geführte/Visuelle Teilesuche | Ja: Entwickelt für den Kauf von Ausrüstung und Ersatzteilen. | Nein: Teilespezifische Kauftools erfordern individuelle Entwicklung |
| Automatisierung | Ja: Workflows ohne Programmierung für alltägliche Trigger | Eingebaute Regeln; weitergehende Automatisierung wird von Entwicklern konfiguriert. |
| Integrierte Analysen | Ja: Commerce Console und Insights | Native Berichterstellung; tiefere Insights über Extensions und den Adobe-Stack |
| KI | Ja: KI-gestützte Content-Generierung und visuelle/geführte Teilesuche | Ja: Adobe Sensei-Suche, Empfehlungen und Merchandising |
| Open Source | Nein: SaaS-Plattform | Ja: Open-Source-Herkunft mit kommerziellen Editionen |
| Mehrere Standorte / Mehrere Marken | Mehrere Storefronts aus einer ERP-verankerten Instanz | Ja, eine echte Stärke im Enterprise-Umfeld |
| Echtzeit-Lagerbestandsübersicht | Live aus dem ERP-System über die gesamte Buyer Journey hinweg – von der Produktliste über die Produktseite bis zum Warenkorb | Zeitgesteuert aus dem ERP-System synchronisiert; Echtzeit möglich, falls entsprechend implementiert |
| Einrichtung für SAP/Dynamics | Geringer: Zertifizierte Konnektoren, keine Middleware zur Konfiguration | Höher: Middleware- und Integrationsarbeiten, die von Ihrem Team oder einem Partner durchgeführt werden |
Wo Adobe Commerce punktet
Adobe Commerce ist nicht zufällig Marktführer geworden. Bevor wir zum direkten Vergleich mit Sana kommen, sehen wir uns an, was Adobe Commerce wirklich gut kann.
Open-Source-Flexibilität und umfassende Anpassungsmöglichkeiten
Falls Ihre Anforderungen keinem Standardprodukt entsprechen, lässt sich Adobe individuell anpassen. Das können nur wenige Plattformen von sich behaupten.
Ein großes Ökosystem aus Extensions und Entwicklern
Jahrelange Magento-Erfahrung bedeutet einen riesige Auswahl an Extensions, Agenturen und Entwicklern, die die Plattform kennen.
Die Adobe Experience Cloud
Für Unternehmen, die bereits in Adobes Marketing- und Experience-Stack investiert haben, ist diese Anbindung ein echter Vorteil.
Konten und Angebotserstellung sofort einsatzbereit
Firmenkonten, Angebotserstellung und Bestelllisten funktionieren ohne Drittanbieter-Extensions und sind in der Adobe Commerce-Lizenz enthalten.
Der eigentliche Preis für all diese Funktionen liegt im Entwicklungsaufwand. Mehr Anpassung bedeutet höhere Einführungskosten, längere Wartezeiten bis zum Go-live und Wartungsaufwand, der von Ihrem Team und nicht vom Anbieter getragen wird. Die Flexibilität ist groß – ebenso wie der Aufwand.
Wo Sana Commerce überzeugt
Für Hersteller und Großhändler mit SAP oder Microsoft Dynamics bietet Sana speziell und bereits fertig entwickelte Lösung für integrierten E-Commerce.
Teilekauf ohne Eigenentwicklung
Visuelle und geführte Teilesuche, Explosionsdarstellungen und stücklistenbasierte Nachbestellungen sind standardmäßig enthalten.
Eine sofort einsatzbereite ERP-Anbindung
Zertifizierte Konnektoren, die von Sana entwickelt und gewartet werden, decken SAP von Business One bis S/4HANA und Dynamics von AX bis Microsoft Dynamics 365 Business Central ab.
Genauigkeit, die nicht erst entwickelt werden muss
Jeder Preis, jeder Lagerbestand und alle Kontokonditionen entsprechen exakt dem ERP-System im jeweiligen Moment. Das ist entscheidend, denn 75 % der B2B-Einkäufer geben an, für ein besseres Online-Erlebnis den Lieferanten zu wechseln.
Schnellere Time-to-Value
Ein kompletter Store plus vorkonfigurierte Konnektoren ermöglichen einen schnellen Launch als eine Enterprise-Lösung – und Ihre Entwickler haben mehr Zeit für ihre Hauptaufgaben.
Analysen ab Tag eins
Commerce Console und Insights machen Nachbestellungs- und Wiederbeschaffungsmuster sofort sichtbar.
Wartung durch den Anbieter: Sana kümmert sich um Produkt und Anbindung bei jedem ERP- und Plattform-Update.
Welche Plattform passt zu Ihren Ressourcen?
Beide Lösungen sind ernstzunehmende Plattformen mit unterschiedlichen Anforderungen an Ihr Team. Bei der Wahl einer E-Commerce-Plattform läuft alles auf dieselbe Frage hinaus: Was wollen Sie entwickeln und was wollen Sie betreiben?
Sana Commerce ist die richtige Wahl, wenn...
- Sie Ausrüstung, Ersatzteile oder Verbrauchsmaterialien verkaufen. Das Einkaufserlebnis, das Ihre Kunden benötigen, ist integriert und nicht in ein separates Projekt eingebunden.
- SAP oder Microsoft Dynamics als zentrale Datenquelle dienen. Dank Echtzeit-ERP-Daten bei jedem Besuch muss niemand die Genauigkeit manuell im Shop anpassen.
- Sie sich einen kompletten B2B-Shop ohne individuelle Anpassungen wünschen. Konfiguriert von Ihrem Team, nicht von einem externen Entwicklerteam.
- Ihre Entwickler Wichtigeres zu tun haben. Die ERP-Anbindung, der Shop und die Wartung bleiben die Verantwortung von Sana, sodass interne Kapazitäten für Projekte zur Verfügung stehen, die nur Ihr Team realisieren kann.
Adobe Commerce ist die richtige Wahl, wenn...
- Ihre Anforderungen zu keinem Standardprodukt passen. Tiefgreifende Anpassungen sind Adobes Spezialgebiet – vorausgesetzt, Sie können das Team tragen, das sie durch jedes Upgrade hindurch pflegt.
- Sie komplexe Multi-Site- oder Multi-Brand-Systeme betreiben. Viele Shops, Marken und Regionen mit nur einer Installation zu verwalten, ist eine echte Stärke von Adobe.
- Sie bereits die Adobe Experience Cloud nutzen. Die Anbindung an das Ökosystem erweitert Ihre bestehenden Lösungen.
Fragen, die Sie zunächst klären sollten
Eine Standarddemo zeigt Ihnen nicht den dahinterliegenden Aufwand. Diese Fragen schon:
- „Werden unsere SAP- oder Dynamics-Preise live oder nach einem Synchronisierungsplan abgerufen?“ Die Architekturfrage steht an erster Stelle. Das Starterkit beschleunigt die Synchronisierung, ersetzt sie aber nicht.
- „Was erfordert die ERP-Integration für Aufbau und Wartung, und wer ist nach einem ERP-Upgrade dafür verantwortlich?“ Verlangen Sie eine Antwort in benötigten Stunden und Rollen, nicht in Adjektiven.
- „Welche nativen B2B-Funktionen sind für unsere Kataloggröße sofort einsatzbereit, und wo beginnt die kundenspezifische Entwicklung?“ Firmenkonten und Angebotserstellung sind nativ. Lassen Sie sich vom Anbieter die genauen Grenzen für Ihren Katalog und Ihre Preisstruktur aufzeigen.
- „Können Sie einem Einkäufer zeigen, wie er ein Teil anhand von Maschine oder Bild findet und nachbestellt, nicht nur anhand einer SKU?“ Wenn die Antwort eine Roadmap oder einen Partner beinhaltet, haben Sie alle wichtigen Informationen erhalten.
- „Welche Entwicklungsressourcen benötigt eine Implementierung wie unsere typischerweise – zum Launch und im zweiten Jahr?“ Fragen Sie nach der Referenzarchitektur eines vergleichbaren Kunden, einschließlich des Integrators. Im zweiten Jahr erhalten Sie die realistischen Zahlen.
- „Können Sie eine Demo mit unserem ERP-System und nicht mit einer Beispielumgebung durchführen?“ Ein Anbieter, der von seiner Verbindung überzeugt ist, zeigt Ihnen Live-Daten.
Warum Hersteller auf SAP- und Dynamics-Systemen Sana Commerce einer Eigenentwicklung vorziehen
Wünschen Sie sich einen E-Commerce-Kanal, der auf Ihrem ERP-System aufbaut und perfekt auf die tatsächlichen Kaufgewohnheiten Ihrer Kunden zugeschnitten ist, oder einen, den Sie selbst entwickeln, synchronisieren und anschließend pflegen müssen?
Mit Sana ist Ihr ERP-System die Basis – kein zusätzliches System, das verwaltet werden muss. Der Store ist komplett vorkonfiguriert, die Konnektoren sind zertifiziert und werden von Sana gewartet. Ihre Entwickler haben somit Zeit für Projekte, die nur sie realisieren können. Da Sana ausschließlich für SAP und Dynamics entwickelt wurde, sind Implementierung, Support und Roadmap optimal auf Ihr ERP-System abgestimmt.
Wenn Sie sehen möchten, wie eine Live-Anbindung an Ihr ERP-System für Ihr Unternehmen aussieht, fordern Sie eine Demo an und testen Sie die Lösung mit Ihren eigenen Daten statt nur in einer Beispielumgebung.
Ihre persönliche Produktdemo anfragen
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- Echtzeitdaten, die Ihr Business am Laufen halten.
- Bieten Sie ein reibungsloses Self-Service-Erlebnis, das Kunden bindet.
- Intelligente Analysen, um Chancen frühzeitig zu erkennen und Ihren ROI zu steigern.
Häufig gestellte
Fragen
Häufig gestellte
Fragen
Sana Commerce wurde speziell für SAP entwickelt und verfügt über einen zertifizierten Konnektor, der bei jedem Besuch Preis-, Lager- und Kundendaten live aus dem System abruft. Adobe Commerce bietet keinen zertifizierten nativen SAP-Konnektor; die Integration erfolgt über Middleware wie MuleSoft oder Boomi, beschleunigt durch Adobes Integrations-Starterkit. Dennoch bleibt es eine individuelle Implementierung, die Ihr Team oder Ihr Integrator entwirft, entwickelt und verantwortet. Wenn SAP Ihre zentrale Datenquelle ist und Sie Genauigkeit bei jeder Bestellung benötigen, bietet der integrierte Ansatz von Sana eine zuverlässigere und wartungsärmere Lösung.
Ja, aber über Middleware und Integrationsentwicklung anstatt über einen zertifizierten nativen Konnektor. Adobes Integration Starter Kit bietet vorgefertigte Datenflüsse für Systeme wie SAP S/4HANA und versteht sich laut Adobe eher als Beschleuniger für Entwickler denn als fertiger Konnektor. Der Shop arbeitet mit einer synchronisierten Kopie Ihrer SAP-Daten, anstatt diese live zu lesen. Die Aktualisierung der Integration durch SAP- und Plattform-Updates erfordert fortlaufende Aufgaben für Ihr Team oder Ihren Integrationspartner.
Ja, für Hersteller und Großhändler, die SAP oder Microsoft Dynamics nutzen. Adobe Commerce (Magento) bietet Teams mit Entwicklern nahezu unbegrenzte Flexibilität, doch die ERP-Integration, die Tools für den Teilekauf und die Optimierung der Katalogperformance liegen sowohl beim Launch als auch bei jedem Upgrade in der Verantwortung Ihres Teams. Sana Commerce hingegen ist ein vollständiger B2B-Shop mit zertifizierten ERP-Konnektoren (von Sana gewartet), Live-ERP-Daten auf jeder Seite und integriertem Teilekauf. Auch die Skalierbarkeit lässt sich problemlos realisieren, da mehrsprachige Shops mit einer einzigen Instanz ohne zusätzliches System betrieben werden können. Teams, die sich aufgrund der Leistungsfähigkeit für Magento entschieden haben und nun ein permanentes Entwicklungsprojekt betreiben müssen, sind genau die Zielgruppe von Sana Commerce.