Sana Commerce vs. Shopify B2B: Welche B2B E-Commerce-Plattform passt besser zu Ihrem Unternehmen?
Die Herkunft vieler Plattformen spiegelt sich meist auch in ihren später realisierten Projekten wider. Auch Shopify wendete sich nun dem B2B-Bereich auf die gleiche Art und Weise zu, wie sie es über viele sehr erfolgreiche Jahren im B2C E-Commerce vorgemacht haben. Das neue „Shopify B2B“ integriert Firmenkonten, Preiskataloge, Zahlungsbedingungen und Self-Service-Bestellungen in dieselbe Plattform, die auch Shopifys Webshops betreibt. Im Vergleich dazu verfolgt Sana Commerce einen gegensätzlichen Ansatz, denn es wurde von Grund auf speziell für Hersteller und Großhändler entwickelt und basiert auf den in diesen Unternehmen bereits vorhandenen ERP-Systemen.
Auf den ersten Blick scheinen sich die beiden Lösungen in ihren Funktionen sehr zu ähneln, doch das täuscht. Beide Betreiber bieten B2B-Konten, kundenspezifische Preise und Self-Service-Bestellungen an. Die wirklichen Unterschiede werden deutlich, sobald man versteht, für welchen Zweck die jeweilige Plattform entwickelt wurde, wie sie mit Produktdaten umgeht, wie sie sich mit SAP oder Microsoft Dynamics verbindet und was das für das Team bedeutet, das für den Online-Kanal verantwortlich ist. Im folgenden Vergleich stellen wir Ihnen die Unterschiede vor.
Shopify B2B auf einen Blick
Shopify B2B bringt seine B2B-Features in dasselbe System ein, das bereits von Millionen von Händlern genutzt wird. Seit April 2026 hat Shopify seine zentralen B2B-Funktionen ohne zusätzliche Kosten auf alle kostenpflichtigen Tarife ausgeweitet. Unternehmensprofile, benutzerdefinierte Preiskataloge, Mengenrabatte, gespeicherte Kreditkarten und Zahlungsbedingungen sowie Tools wie der No-Code-Automatisierungs-Builder „Shopify Flow“ funktionieren seitdem auch für die B2B-Branche. Bei Tarifen unterhalb von Shopify Plus ist die Anzahl der kundenspezifischen Preiskataloge auf drei begrenzt, während Shopify-Plus-Tarife (ab 2.300 US-Dollar pro Monat) eine unbegrenzte Anzahl von Katalogen bieten. Seitdem funktioniert der Großhandel über Shopify so einfach wie nie zuvor.
Allerdings arbeiten die meisten Händler nicht mit komplexen technischen Katalogen, die Tausende von Attributen, Artikelnummern und Echtzeit-ERP-Daten umfassen. Das ist keineswegs ein Vorwurf an die Plattform, denn Shopify ermöglicht eine schnelle Markteinführung, hat einen Checkout-Prozess mit hohen Konversionsraten und der App-Store ist der größte im E-Commerce-Bereich. Doch all dies wurde für den DTC-Commerce entwickelt, nicht für B2B. Für Hersteller und Großhändler macht das einen entscheidenden Unterschied.
Sana Commerce auf einen Blick
Während Shopify seine E-Commerce-Plattform für den B2B-Einsatz angepasst hat, wurde Sana Commerce von Anfang an speziell für diese Branche entwickelt. Das 2007 in Rotterdam gegründete Unternehmen richtet sich an Hersteller und Großhändler, die SAP oder Microsoft Dynamics nutzen, und basiert auf der Idee, dass ein erfolgreicher Webshop nicht parallel zum ERP-System existieren, sondern direkt darauf aufbauen muss.
Sana Commerce schafft neue Perspektiven für verbundenen Handel, indem es das ERP-System mit dem restlichen Tech-Stack und CRM verknüpft. Das Shopsystem wurde komplett für den technischen Vertrieb ausgelegt, mit komplexen Produktangeboten, Content-Management, einem Self-Service-Portal, Auftragsmanagement und Tools zur Kaufberatung, die alle auf Live-ERP-Daten basieren. Bei Sana muss keine Konnektor-App ausgewählt, kein Synchronisierungszeitplan beachtet und keine Lücke zwischen den im ERP-System gespeicherten Daten und dem, was Käufer tatsächlich sehen, überbrückt werden. Stattdessen ist die ERP-Anbindung ist das Produkt selbst und nicht eine zusätzlich installierte App. Dank dieses Ansatzes ist Sana bereits seit vier Jahren in Folge im Gartner Magic Quadrant für Digital Commerce vertreten und zählt weltweit Unternehmen aus den Bereichen Fertigung, Industrieausrüstung und -ersatzteile, Bauwesen, Chemie, Medizinprodukte und Elektronik zu seinen Kunden.
Da Sana keine eigene Kopie Ihrer Daten anlegt, gibt es keine Abweichungen zwischen dem Webshop und Ihrem ERP. Folglich müssen Ihre Entwickler bei Aktualisierungen auf einer der beiden Seiten keine Anpassungen vornehmen.
Sana Commerce Cloud ist eine SaaS-Plattform und zertifizierter SAP- und Microsoft-Gold-Partner mit nativer, zertifizierter ERP-Integration für SAP- und Microsoft Dynamics-ERP-Systeme, darunter:
- SAP ECC
- SAP S/4HANA
- SAP Business One
- Microsoft Dynamics AX, F&O/SCM
- Microsoft Dynamics NAV and Business Central
Der erste Unterschied: Für die B2B-Fertigung entwickelt oder nur angepasst?
Shopify B2B's features are real, but the platform's shape is retail. Sana's shape is B2B manufacturing and wholesale, so parts buying, account complexity, and reorder behavior are the product itself rather than additions to it. The difference isn't one feature you can point to. It's the whole design of each platform.
Die für B2B benötigten Funktionen sind bei Shopify B2B vorhanden, aber die Plattform ist von ihrer Struktur mehr auf den Einzelhandel ausgelegt. Sana ist hingegen speziell auf Fertigung und Großhandel im B2B-Umfeld zugeschnitten, sodass der Einkauf von Bauteilen, die Komplexität von Kundenkonten und das Nachbestellverhalten integraler Bestandteil des Produkts sind und nicht nur als bloße Zusatzfunktionen dienen. Die Unterschiede zwischen beiden Lösungen lassen sich nicht auf einzelne Features reduzieren, sondern liegen in der Gesamtkonzeption der jeweiligen Plattform.
Was das für Sie bedeutet, sobald Sie live sind
Katalogtiefe
Sana verarbeitet nativ große, technische Kataloge mit zahlreichen Attributen. Shopify unterstützt zwar mittlerweile mehr Varianten, doch die Anzahl der Optionstypen ist weiterhin auf drei begrenzt, und technische Teile lassen sich selten in drei Dimensionen abbilden. Um einen komplexen Ersatzteilkatalog in dieses Modell zu integrieren, müssen Attribute vereinfacht oder Produkte aufgeteilt werden. Beides macht es dem Käufer schwer, nach technischen Spezifikationen zu suchen.
Ersatzteilbeschaffung
Sana bietet standardmäßig eine visuelle und geführte Ersatzteilsuche, Explosionsdarstellungen, Stücklistenbasierte Nachbestellungen sowie Sammelbestellungen. Shopify hat zwar auch Schnellbestellungen und Tools zur Nachbestellung aus dem Bestellverlauf im Angebot, diese sind jedoch auf komfortable Nachestellungen ausgelegt und nicht auf die Identifizierung von benötigten Teile.
Komplexität von Kundenkonten
Sana nutzt mehrstufige Hierarchien und kundenspezifische Konditionen direkt aus dem ERP-System. Shopify strukturiert Konten als Unternehmen mit Standorten, einem zweistufigen Modell, das in Shopify selbst verwaltet wird. Bei Nicht-Plus-Tarifen ist die Anzahl aktiver Kataloge über alle B2B-Märkte hinweg auf drei begrenzt, während mit Shopify Plus unbegrenzte Kataloge ab 2.300 US-Dollar pro Monat verfügbar sind.
Verhalten bei Nachbestellungen
Sana ist auf wiederkehrende, häufige Nachbestellungen ausgelegt, die an die aktuelle ERP-Bestellhistorie gekoppelt sind. Die Nachbestell-Tools von Shopify greifen auf die Shopify-eigene Bestellhistorie zurück, die jedoch nur Bestellungen erfasst, die zuvor über Shopify abgewickelt wurden.
Der zweite Unterschied: Wie der Shop mit Ihrem ERP kommuniziert
Shopifys ERP-Integration richtet sich nach dem von Ihnen verwendeten ERP. SAP- Integrationen erfolgen stets über Middleware von Drittanbietern oder maßgeschneiderte API-Lösungen. Bei Microsoft Dynamics variiert die Situation je nach Version. Dynamics 365 Business Central verfügt über einen First-Party-Konnektor, den Microsoft im Rahmen des Global ERP-Programms von Shopify entwickelt hat und der bei Business Central-Cloud-Abonnements kostenlos enthalten ist. Alle anderen Dynamics-Versionen (AX, F&O/SCM und NAV) besitzen keine native Option und sind ebenso wie SAP auf Konnektoren von Drittanbietern angewiesen.
Selbst mit dem besten nativen Konnektor bleibt die Systemstruktur bei Shopify allerdings dieselbe. Der Business Central-Konnektor synchronisiert die beiden Systeme nach einem festgelegten Zeitplan, sodass Shopify eine eigene Kopie der Preis-, Produkt- und Kundendaten verwaltet. Im Gegensatz dazu basiert Sana auf dem ERP-System als Grundlage und liest die Daten direkt aus SAP oder Dynamics aus, sobald ein Käufer sie anfordert. Daher sind Preis-, Bestands- und Kontodaten jederzeit aktuell, ohne dass eine Synchronisierung erforderlich ist.
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Preisgenauigkeit
Shopify kann Preise in einigen Systemstrukturen über APIs oder benutzerdefinierte Integrationen abrufen, wobei die meisten Anwendungen die Preise nach einem festgelegten Zeitplan synchronisieren. Sana liest Preise für jeden Kunden bei jedem Besuch in Echtzeit aus dem ERP aus. Dieser Workflow ist bei Sana standardmäßig enthalten.
Datenpflege
Bei Sana verwalten Sie mit dem ERP eine einzige Datenbank, sodass die Bestandsverwaltung an einem Ort erfolgt. Bei Shopify müssen Sie hingegen immer zwei Systeme aufeinander abstimmen, was zusätzlichen Aufwand nach sich zieht und mehr Raum für Fehler lässt.
Wartung der Integration
Bei den Konnektoren von Sana liegt die Verantwortung für die Wartung aller ERP- und Plattform-Updates bei Sana. Bei Shopify obliegt die Wartung der Konnektoren von Drittanbietern Ihrem Team oder dem App-Anbieter. So wird der Business Central-Konnektor von Microsoft gewartet, seine Versionen richten sich jedoch nach dem Release-Zeitplan von Business Central. Daher ist es für eine reibungslose Synchronisation bei Shopify unerlässlich, die ERP-Updates stets auf dem neuesten Stand zu halten.
Implementierung
Sana bietet native, zertifizierte Konnektoren für SAP und alle aufgeführten Dynamics-Versionen. Die First-Party-Lösung von Shopify deckt ausschließlich Dynamics 365 Business Central ab; für SAP und alle anderen Dynamics-Versionen sind Drittanbieter-Apps oder benutzerdefinierte Konnektoren erforderlich.
Der dritte Unterschied: Wie Sie Ihren Kanal ausbauen können
Sana verfügt über integrierte Analysetools und eine Commerce Console, die Leistungsdaten und nächste Schritte an einem Ort bündelt. Dadurch werden Nachbestell- und Nachschubmuster aufgezeigt, die Ihnen sonst entgehen würden. Workflows ergänent dies um eine No-Code-Automatisierung. Wenn Sie eine Regel festlegen (z. B. Käufer, die seit 60 Tagen nicht mehr bestellt haben oder Konten, deren Ausgaben unter ihrem üblichen Niveau liegen), führt Sana die Nachverfolgung automatisch durch. Sanas KI arbeitet in die gleiche Richtung: Sie generiert automatisch Produktbeschreibungen und -attribute und unterstützt die geführte Teilesuche, was Käufer schneller zum richtigen Artikel führt.
Auch Shopify spielt seine Stärken auf diesem Gebiet aus. Das No-Code-Automatisierungstool Shopify Flow ist in allen Tarifen ab Basic kostenlos enthalten und funktioniert nun auch im B2B-Umfeld. Der Unterschied liegt darin, worauf das Tool zugreifen kann. Flow greift auf Shopifys eigene Handelsdaten wie Bestellungen, Tags und Lagerbestände zu und benötigt in der Regel eine zusätzliche Integration, bevor es auf Vorgänge im ERP-System reagieren kann.
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Wo die Informationen liegen
Muster bei Nachbestellungen und Bestandsauffüllungen werden in der Commerce Console von Sana direkt angezeigt. Bei Shopify wird dieses Bild aus Analyse- und Marketing-Apps von Drittanbietern zusammengesetzt.
Follow-up
Workflows von Sana reagieren automatisch auf aktuelle Einkaufsmuster im ERP. Shopify Flow automatisiert Prozesse auf Basis der Shopify-eigenen Daten und benötigt in der Regel eine externe App oder Integration, um die Informationen aus dem ERP-System abzurufen.
Grundlage der Tools
Die Wachstumstools von Sana zielen auf B2B-Nachbestellungen und Kundenwachstum ab. Die Tools von Shopify sind auf die Konversionsrate im E-Commerce und die Kampagnenleistung ausgelegt, denn genau dafür wurden sie entwickelt.
Sana Commerce vs. Shopify B2B: Funktionsvergleich
Hier eine direkte Gegenüberstellung der beiden B2B Commerce-Plattformen:
| Sana Commerce | Shopify B2B | |
|---|---|---|
| ERP-Integration | Native ERP-Integration: Bei jedem Zugriff Echtzeitdaten aus SAP und Dynamics | Der Microsoft-eigene Konnektor für Dynamics 365 Business Central; für SAP und andere Dynamics-Versionen sind Anwendungen von Drittanbietern oder individuelle Anpassungen nötig |
| Unterstützte ERPs | SAP (ECC, S/4HANA, Business One), Microsoft Dynamics (AX, F&O/SCM, NAV, Business Central) | Dynamics 365 Business Central über den Microsoft-Konnektor; andere über Konnektoren von Drittanbietern |
| Ursprung der Plattform | Speziell für B2B-Fertigung und Großhandel entwickelt | B2C-Kernfunktionen und zusätzliche B2B-Tools |
| Kundenspezifische Preisgestaltung | Individuelle Preisgestaltung, live aus den ERP-Konditionen abgerufen | Verwaltung über Shopify-Preiskataloge; drei aktive Kataloge bei Nicht-Plus-Tarifen |
| Kontenhierarchien | Ja, basierend auf Ihrer ERP-Kontenstruktur | Ja, zweistufiges Modell für Unternehmen und Standorte, das in Shopify verwaltet wird |
| Geführte / Visuelle Teilesuche | Ja: Speziell für den Einkauf von Geräten und Ersatzteilen entwickelt | Keine spezielle visuelle Suche oder Suche nach Teilenummern |
| Automatisierung | Ja: No-Code-Workflows, die auf aktuelle ERP-Daten zugreifen | Ja: Shopify Flow, kostenlos bei allen Tarifen ab Basic |
| Integrierte Analysetools | Ja: Commerce Console und Insights | Standardberichte nativ; detaillierte Analysen über Apps |
| KI | Ja: KI-gestützte Erstellung von Inhalten und visuelle/geführte Teilesuche | Ja: KI-Tools für Inhalte und Merchandising im Einzelhandel |
| Bestandsübersicht in Echtzeit | Live-ERP-Daten im gesamten Einkaufsprozess, von der Produktliste über die -seite bis zum Checkout | ERP-Synchronisierung; Aktualität hängt vom Konnektor ab |
| B2C und B2B auf einer Plattform | B2B-orientiert, mit Unterstützung von B2C-Shops | Ja, branchenführend |
| SAP-/Dynamics-Setup | Geringer Aufwand: Zertifizierte Schnittstellen, keine Middleware, die konfiguriert werden muss | Variiert: Microsofts Konnektor für Business Central, App oder individuelle Lösungen für alles andere |
Wo Shopify B2B Vorteile bietet
Shopify hat eine Reihe von Stärken, die für manche Unternehmen entscheidend sind.
Schnelle Einrichtung
Ein Shopify-Shop ist schneller online als fast jedes andere E-Commerce-Angebot. Wenn es um eine beschleunigte Markteinführung geht und das Sortiment überschaubar ist, liegt Shopify klar vorn.
Das App-Ökosystem
Tausende von Apps decken nahezu alle denkbaren Funktionen ab. Wenn Sie eine bestimmte Anwendung brauchen, hat bestimmt jemand bereits eine passende App dafür entwickelt.
Checkout und Benutzeroberfläche
Der Checkout von Shopify gehört zu den konversionsstärksten der Branche und wurde im Laufe von Millionen von Kundenkontakten optimiert.
B2C- und B2B-Reichweite
Shopify bietet eine Plattform, die sowohl Verbraucher als auch Geschäftskunden abdeckt. Wenn Ihr Unternehmen in beiden Bereichen aktiv ist und Ihre B2B-Anforderungen überschaubar sind, ist diese konsolidierte Lösung ihr Geld definitiv wert.
Allerdings beginnen die Nachteile dort, wo der B2C E-Commerce endet. Komplexe technische Kataloge, Teileidentifikation, ERP-gesteuerte Zahlungsbedingungen oder die exakte Datengenauigkeit zum Zeitpunkt der Transaktion sind nicht durch einfache App-Erweiterungen zu bekommen. Entweder wurde eine Plattform auf diese Anforderungen hin ausgelegt – oder eben nicht.
Wo Sana Commerce Vorteile bietet
Für Hersteller und Großhändler, die mit SAP oder Microsoft Dynamics arbeiten, bietet Sana die effiziente Überbrückung der von Shopify hinterlassenen Lücken.
Teileeinkauf ist Standard
Käufer können nach Maschine, Bild oder direkt anhand einer Explosionsdarstellung suchen, um genau das richtige Bauteil zu finden, und es dann mit wenigen Klicks nachbestellen. Sie müssen dafür weder Teilenummern auswendig lernen noch das Serviceteam des Herstellers kontaktieren.
Kataloge mit großer technischer Tiefe
Tausende von Attributen pro Produkt, Querverweise und die Suche nach Spezifikationen sind nativ in den komplexen Produktangeboten von Sana integriert. Und das ohne jegliche Einschränkung durch dreidimensionale Darstellungen.
Daten, denen Käufer beim Checkout vertrauen
Jeder Preis, jeder Lagerbestand und jede vereinbarte Kondition stimmt im Moment des Einkaufs exakt mit dem ERP überein, ohne dass eine zwischenzeitliche Synchronisierung erforderlich ist. Das ist entscheidend, da 75 % der B2B-Käufer den Lieferanten wechseln würden, um ein besseres Online-Erlebnis zu erhalten.
Ein ERP-Konzept, nicht drei
Sanas zertifizierte Konnektoren decken SAP und alle aufgeführten Dynamics-Versionen gleichermaßen zuverlässig ab, denn sie sind von Sana entwickelt und werden kontinuierlich gepflegt.
Wachstumstools, die den Überblick behalten
Commerce Console and Workflows erfassen das aktuelle Kaufverhalten im ERP-System in Echtzeit, einschließlich Bestellungen, die nie über den Webshop abgewickelt wurden.
Eine einzige zuverlässige Datenquelle
Preise, Lagerbestände, Kundendaten und Bestelllogiken werden ausschließlich in Ihrem ERP-System verwaltet und nirgendwo sonst.
Welche Plattform passt am besten zu Ihrem Vertriebsmodell?
Beide Plattformen sind besonders leistungsstark in dem Bereich, für den sie entwickelt wurden. Die eigentliche Frage bei der Auswahl einer B2B E-Commerce-Lösung lautet nicht, welche besser ist, sondern welche besser Ihren Anforderungen entspricht.
Wann Sie sich für Sana Commerce entscheiden sollten
- Sie verkaufen Geräte, Teile oder Verbrauchsmaterialien. Käufer finden die richtige Komponente mithilfe der Maschine oder eines Bildes und können innerhalb von Sekunden nachbestellen, ohne die SKU zu kennen.
- Ihr Geschäft basiert auf SAP oder Microsoft Dynamics. Der Webshop ruft bei jedem Besuch Live-ERP-Daten ab, sodass Käufer die Vertragspreise, den aktuellen Lagerbestand und die geltenden Zahlungsbedingungen sehen, unabhängig von der verwendeten SAP- oder Dynamics-Version.
- Ihr Katalog umfasst mehr als drei Dimensionen. Technische Produkte mit vielen Attributen lassen sich nativ in das PIM von Sana integrieren, anstatt auf Auswahltypen reduziert zu werden.
- Sie möchten weniger Integrationsaufwand. Ein zertifizierter, von Sana gewarteter Konnektor, keine Middleware und ein einziges System of Record.
Wann Sie sich für Shopify B2B entscheiden sollten
- Eine schnelle Markteinführung ist entscheidend. Keiner beschleunigt den Verkaufsstart mehr als Shopify, seit April 2026 in jedem kostenpflichtigen Tarif für den Großhandel verfügbar.
- Sie verkaufen über Ihren Webshop an B2C- und B2B-Kunden. Genau dafür wurde Shopify entwickelt.
- Ihr Sortiment und das Kaufverhalten Ihrer Kunden ähneln dem Einzelhandel. Einfache Produkte, entdeckungsorientiertes Kaufverhalten und kampagnengetriebenes Wachstum gehören zu den Stärken von Shopify.
- Sie nutzen Microsoft Dynamics 365 Business Central und verfügen über ein überschaubares Sortiment. Der First-Party-Konnektor von Microsoft in Verbindung mit Shopifys B2B-Tools bietet eine funktionale Lösung für einen überschaubaren Großhandel auf Basis dieses spezifischen ERP-Systems.
Was Sie bei jeder Demo fragen sollten
Eine gewöhnliche Demo bringt die für SAP- und Dynamics-Teams wichtigen Unterschiede nicht zum Vorschein. Diese Fragen hingegen schon:
- „Werden unsere SAP- oder Dynamics-Preise in Echtzeit oder nach Synchronisierungen abgerufen?“ Diese Frage fasst die gesamte Plattformarchitektur in einem Satz zusammen. Achten Sie auf das Wort „Synchronisierung“.
- „Welche App oder welcher Konnektor übernimmt unsere ERP-Integration, und wer wartet diese nach einem ERP-Upgrade?“ Bei Konnektoren von Drittanbietern lautet die ehrliche Antwort in der Regel: Ihr Team oder der App-Anbieter. Klären Sie dies in jedem Fall vor dem Kauf.
- „Wenn wir Dynamics 365 Business Central nutzen: Von wem stammt der Konnektor, und was ändert sich bei anderen Dynamics-Versionen?“ Der Business Central-Konnektor stammt von Microsoft, ist im ERP enthalten und folgt dem Release-Zeitplan von Business Central. Bei AX, F&O/SCM oder NAV sieht die Antwort jedoch ganz anders aus. Lassen Sie sich den Unterschied genau erklären.
- „Können Sie uns zeigen, wie ein Käufer ein Teil anhand der Maschine oder eines Bildes und nicht nur mit der Teilenummer findet und nachbestellt?“ Das unterscheidet eine speziell für den Teileeinkauf entwickelte Plattform von einer Lösung mit einer einfachen Suchfunktion. Bitten Sie den Anbieter, eine Komponente mit Varianten oder Substituten zu testen, damit Sie sehen können, wie das System tatsächlich funktioniert.
- „Wie geht die Plattform mit der Attributtiefe unseres Katalogs um?“ Stellen Sie diese Frage anhand Ihrer tatsächlichen Zahlen. Wenn Ihre Teile mehr als drei Optionsdimensionen haben, klären Sie unbedingt, wo diese Attribute angezeigt werden und wie Käufer sie filtern können.
- „Können Sie eine Demo mit unserem ERP durchführen, nicht in einer Testumgebung?“ Ein von seiner Anbindung überzeugter Anbieter wird Ihnen seine Lösung mit Live-Daten vorstellen.
Fazit für Hersteller, die mit SAP oder Dynamics arbeiten
Die Entscheidung ist einfacher, als es der Vergleich vermuten lässt. Möchten Sie einen genau auf das Kaufverhalten Ihrer Kunden zugeschnittenen Vertriebskanal, der auf Ihrem bestehenden ERP aufbaut? Oder eine auf B2B erweiterte Handelsplattform, die über eine Synchronisierung mit Ihrem ERP-System verbunden ist?
Bei Sana bildet das ERP die Grundlage statt einer parallel verwalteten Datenquelle. Jeder dem Käufer gezeigte Preis, Lagerbestand und Zahlungsbedingung stammt direkt aus SAP oder Dynamics, je nachdem, welche Version Sie einsetzen. Auch die Teilesuche, Analysen und die darüber liegende Automatisierung basieren auf denselben Live-Daten, sodass Käufer stets genau das sehen, was Ihr ERP erfasst. Und es ist die Aufgabe von Sana, diese Verbindung aufzubauen, zu pflegen und auf dem neuesten Stand zu halten, nicht Ihre.
Wenn Sie erfahren möchten, wie eine in Echtzeit funktionierende, auf Ihrem ERP-System basierende Anbindung für Ihr Unternehmen aussieht, fragen Sie nach einer Demo und erleben Sie, wie die Lösung direkt in Ihrem ERP läuft, anstatt nur in einer Testumgebung.
Ihre persönliche Produktdemo anfragen
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- Echtzeitdaten, die Ihr Business am Laufen halten.
- Bieten Sie ein reibungsloses Self-Service-Erlebnis, das Kunden bindet.
- Intelligente Analysen, um Chancen frühzeitig zu erkennen und Ihren ROI zu steigern.
Häufige gestellte
Fragen
Häufige gestellte
Fragen
Sana Commerce wurde speziell für SAP entwickelt und verfügt über einen zertifizierten Konnektor, der bei jedem Aufruf Preis-, Bestands- und Kundendaten in Echtzeit aus dem ERP ausliest. Shopify hingegen verfügt über keinen nativen oder zertifizierten SAP-Konnektor, sodass die SAP-Integration stets über Middleware von Drittanbietern oder maßgeschneiderte API-Lösungen erfolgt und der Webshop auf einer synchronisierten Kopie Ihrer SAP-Daten basiert. Wenn SAP Ihre zentrale Datenquelle ist, ist der integrierte Ansatz von Sana zuverlässiger, erfordert weniger Wartungsaufwand und bietet die operative Effizienz eines einzigen Systems, anstatt stets zwei Datenquellen abgleichen zu müssen.
Ja, jedoch nur über Middleware von Drittanbietern, Konnektor-Apps oder maßgeschneiderte API-Lösungen. Es gibt keinen zertifizierten oder nativen Shopify-SAP-Konnektor. Das Global ERP Program von Shopifiy, das eigene Konnektoren für ERP-Systeme wie Dynamics 365 Business Central und NetSuite bereitstellt, umfasst keine Lösung für SAP. Die Integration muss von Ihrem Team, einem Partner oder einem App-Anbieter entwickelt und gewartet werden. Ihr Webshop arbeitet dann mit synchronisierten Daten aus Ihrem SAP, unabhängig davon, wie oft diese Kopie aktualisiert wird. Unternehmen, die SAP einsetzen, sollten die Integration deshalb als langfristiges Projekt und nicht als einmalige Einrichtung einkalkulieren.
Ja, für Hersteller und Großhändler, die SAP oder Microsoft Dynamics nutzen. Shopify ist eine leistungsstarke Plattform mit einem besonderen Fokus auf den Einzelhandel und zusätzlichen B2B-Features. Allerdings sind technische Kataloge auf drei Optionsdimensionen begrenzt, die Teileidentifikation ist nicht nativ integriert, und ERP-Daten gelangen nur über Konnektoren und Synchronisierungen in den Webshop. Sana Commerce wurde von Grund auf für die B2B-Fertigungsbranche entwickelt, sodass Käufer bei jedem Besuch aktuelle ERP-Preise und Lagerbestände sehen und der Einkauf von Teilen direkt im System abgewickelt wird. Die ERP-Anbindung wird von Sana selbst eingerichtet und gewartet. Die Skalierbarkeit ergibt sich aus dieser Architektur, da Kataloge, Konten und Shop-Frontends im ERP mitwachsen, ohne dass ein zweites, gleichwertiges System erforderlich ist. Genau aus diesen Gründen sind mehrere B2B-Anbieter von Shopify zu Sana gewechselt.