Blog

ERP mit PIM-System und Onlineshop integrieren

B2B E-Commerce, B2B E-Commerce Trends, Digitale Transformation

Sana Editorial Team April 14, 2016

Im zweiten Teil unseres Blogs “Verwaltung Ihrer B2B E-Commerce Kataloginformation(Teil2): Ein Ort für Ihre Daten”, haben wir erläutert, wie Ihre Stammdaten aus Ihrem ERP-System ergänzt werden können. Wenn Sie über eine integrierte Lösung für Ihren Onlineshop nachdenken, sollten Sie überprüfen, ob eine solche Lösung für Sie technisch möglich ist. Oft werden wir gefragt, ob ein PIM-System ebenfalls notwendig ist. Für Unternehmen mit einem umfangreichen Produktkatalog ist es definitiv sinnvoll.

Was ist ein PIM-System?

Unter einem PIM-System versteht man eine Product Information Management Anwendung, die es erlaubt, Katalog- und Produktinformationen zentral zu verwalten und für verschiedene Ausgaben bereitzustellen. Häufig wird ein PIM-System als Ergänzung zu einem bestehenden ERP-System eingesetzt. Mit dessen Einsatz können beispielsweise Produktinformationen an verschiedenen Stellen bereitgestellt, Daten effizienter gepflegt und die Datenqualität deutlich optimiert werden.

PIM-Systeme in Kombination mit einer Onlineshop Software

Um die im Onlineshop präsentierten Inhalte zu ergänzen, egal ob Sie eine Schnittstellen-Lösung oder eine integrierte nutzen möchten, kann eine dritte Lösung genutzt werden: eine EZ-Base oder ein PIM-System.

Ein PIM-System ist in der Lage Produktdaten direkt aus dem ERP-System zu beziehen und sie mit Vereinheitlichungen und Produktinformationen zu bereichern und zu vervollständigen. Sana überträgt dann die organisierten und einheitlichen Daten aus dem PIM-System auf die Webseite.

Als Resultat kann eine Produkt-Zielseite allumfassende Produktinformationen, einschließlich detaillierter Zeichnungen und Downloads, anzeigen und zur Verfügung stellen.

ERP, web store and PIM-system integration

Praktische Umsetzung: PIM und Onlineshop

Wie funktioniert das Ganze in der Praxis?

Stellen Sie sich einen Großhändler vor, der Produktdaten von vielen verschiedenen Lieferanten erhält. Jeder Lieferant bietet diese Produktdaten in einem anderen Format an. Diese Daten kommen nun im Informationssystem zusammen, werden gesammelt und bekommen ein einheitliches Content-Design.

Die Produktattribute werden auf die richtigen Felder und Formate abgebildet. Wenn beispielsweise Lieferant A und Lieferant B Produktdaten über Schrauben und Bolzen senden, der eine jedoch Zoll und der andere Zentimeter nutzt, werden die Daten vereinheitlicht.

Ohne diese Vereinheitlichung wäre es nicht möglich, Produkte zu vergleichen, nach bestimmten Produktattributen zu suchen oder passende Bolzen und Schrauben zu verlinken.

Darüber hinaus können zusätzliche Informationen wie neue Bilder hinzugefügt, oder Texte angereichert werden. Videos mit Installationsanleitungen, PDF-Dateien oder technische Zeichnungen sind Elemente, die problemlos in das System hochgeladen werden können.

Ist es notwendig ein PIM-System zu nutzen?

Ob es notwendig ist, ein PIM-System zu nutzen hängt von zwei entscheidenden Faktoren ab:

Wollen Sie detaillierte Produktinformationen präsentieren?

Erstens sollte ein Unternehmen den Wunsch haben, seinen Kunden detaillierte Informationen zu präsentieren. Ein PIM-System zeigt nicht nur Produkt-Features sondern ebenfalls Qualitätsstandards, Instandhaltungsempfehlungen und Reparaturmöglichkeiten an.

Haben Sie einen umfangreichen Produktkatalog?

Zweitens ist ein PIM-System für Unternehmen mit einem umfangreichen Produktkatalog empfehlenswert. Allerdings reicht es in manchen Fällen vollkommen aus, eine Lösung wie die von Sana zu nutzen, mit der sie Inhalte direkt aus Ihrem ERP-System in Ihren Onlineshop laden können.

Mit Sana können Sie zusätzliche Produktinformationen wie kurze Videos oder Bilder in Ihren Onlineshop hinzufügen. Für jedes Produkt Ihrer Datenbank können zusätzliche Informationen separat gespeichert werden.

Wenn Sie allerdings über einen großen Produktkatalog verfügen, hilft ein PIM-System viel Zeit bei der Verwaltung Ihres Kataloges zu sparen. Bei mehr als 15.000 Produkte ist ein PIM-System empfehlenswert, da es Ihnen ermöglicht, Arbeitsabläufe zu Ihrem Katalogmanagement hinzuzufügen und Ihrem Katalog-Management-Team spezifische Rollen und Berechtigungen zuzuweisen.

Außerdem ermöglicht es die Verteilung dieser Produktinformationen auf verschiedene Vertriebskanäle, wie zum Beispiel den Katalog und den Onlineshop.

Sana arbeitet mit den Entwicklern von Perfion zusammen. Beide Systeme arbeiten mit den Stammdaten aus dem ERP-System und sind mit diesem integrierbar. Das bedeutet, dass weder doppelte Datensätze noch doppelte Kosten entstehen.

Sana kann natürlich ebenfalls mit jedem anderen PIM-System arbeiten und installiert werden.

Wollen Sie wissen wie andere Unternehmen ERP, Sana Commerce und ihr PIM-System nutzen? Dann lesen Sie die Erfolgsgeschichte von Exalto.

Zur Erfolgsgeschichte

ERP, Sana Commerce und PIM in der Praxis

Alle drei Systeme – ERP, Sana Commerce und PIMergänzen einander und haben unterschiedliche Zwecke:

Das ERP-System enthält und verteilt Stammdaten;

das PIM-System kreiert kategorisierten Inhalt, der für mehrere Vertriebskanäle wie Kataloge oder Onlineshops genutzt werden kann;

das Ziel von Sanas integrierter Software ist es, einen einzigartigen Onlineshop zu erstellen, in dem Ihre Kunden alles finden, was sie benötigen.

Gemeinsam bündeln diese drei Systeme alle verfügbaren und nötigen Produktinformationen und funktionieren als ein zentrales System.

 

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema in folgendem Whitepaper

Ein PIM-System als Ergänzung zum Webshop

Leitfaden für den Einsatz von PIM-Systemen mit E-Commerce

Jetzt anschauen