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E-Commerce Sicherheit: Ein sicherer Onlineshop für Ihre Kunden

Johanna Menzel
November 11, 2022
Sicherer Onlineshop für maximale E Commerce Sicherheit mit Sana Commerce

E-Commerce Sicherheit ist vielleicht nicht das Erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man an Customer Experience denkt. Aber für B2B-Organisationen ist ein sicherer Webshop unerlässlich, um Kunden an sich zu binden. Ein Datenverlust kann sich negativ auf das Vertrauen auswirken und zu irreparablen Schäden führen.

Wenn Sie möchten, dass Ihre Kunden Ihren Onlineshop auch in Zukunft nutzen, sollten Sie die Sicherheit Ihres Shops und der persönlichen Daten Ihrer Kunden garantieren.

In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über E-Commerce Sicherheit wissen müssen, um Ihren Shop vor Angriffen zu schützen.

Das erwartet Sie in diesem Artikel

    Was ist E-Commerce Sicherheit?

    Allgemein gesprochen bezieht sich der Begriff E-Commerce Sicherheit auf eine Reihe von weltweit anerkannten Richtlinien, die einen sicheren Einkauf im Internet gewährleisten. Dazu gehören Protokolle, die sowohl die Unternehmen, die ihre Produkte online verkaufen, als auch die Kunden schützen, die ihre persönlichen Daten zum Kauf dieser Waren angeben.

    Es gibt einige verschiedene Aspekte der E-Commerce Sicherheit, mit denen Sie sich vertraut machen sollten, wenn Sie die notwendigen Protokolle für Ihren eigenen Webshop festlegen. Dazu gehören:

    • Authentifizierung, die sicherstellt, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer die sind, die sie vorgeben zu sein.
    • Datenschutz, der sich auf den Schutz der Kundendaten bezieht, insbesondere vor unbefugten Dritten. Lesen Sie hierzu außerdem unseren Artikel E-Commerce und Datenschutz: Was Shop-Betreiber beachten müssen
    • Integrität, d. h., dass diese Daten in keiner Form bearbeitet oder verändert werden, und
    • Nachweisbarkeit, d. h. der Rechtsgrundsatz, der die Weiterverfolgung einer Transaktion erzwingt.

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    Sana Commerce respektiert und schützt Ihre Privatsphäre. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

    E-Commerce Sicherheit Lexikon

    Wenn Sie versuchen, Sicherheitsmaßnahmen für Ihren eigenen Webshop festzulegen, kann es leicht passieren, dass Sie von Akronymen oder technischem Fachjargon verwirrt werden. Hier finden Sie einen kurzen Überblick über einige der gängigsten Begriffe, mit denen Sie sich vertraut machen sollten:

    E-Commerce Sicherheit Lexikon als Buch

    • International Organization for Standardization (ISO): Die ISO ist ein internationales Gremium, das Unternehmen dabei hilft, sicherzustellen, dass ihre Produkte und Prozesse den Standards entsprechen. Die ISO/IEC 27001:2013 befasst sich insbesondere mit der Datensicherheit. Eine entsprechende Zertifizierung bedeutet, dass Ihr Unternehmen über geprüfte und qualitativ hochwertige Strategien zur Risikovermeidung verfügt.
    • Payment Card Industry Data Security (PCI DSS): Dieser Industriestandard ist allgemein als PCI bekannt und bezieht sich auf den Schutz von Kreditkartendaten. Erfahren Sie außerdem, was Sie bei der Auswahl eines Zahlungsdiensleisters für Ihren Webshop beachten sollten. 
    • Multi-Faktor-Authentifizierung / 2-Faktor-Authentifizierung / 2-Schritt-Verifizierung (MFA, 2FA, 2SV): Diese Formen der Authentifizierung gehen über die bloße Anmeldung als Überprüfungsmaßnahme hinaus. Bei der 2SV geben die Benutzer einen einmaligen Code ein, der per E-Mail, Textnachricht oder Anruf übermittelt wird. Bei 2FA muss sich der Benutzer auf einem zweiten Gerät anmelden, indem er eine App verwendet oder sich von einem Laptop aus anmeldet.
    • Transport Layer Security / Secure Sockets Layer / Hypertext Transfer Protocol Secure (TLS, SSL, HTTPS): Diese Sicherheitszertifikate gewährleisten E-Commerce-Sicherheit für die Kunden, die Ihre Website besuchen und dienen als zusätzlicher Nachweis, dass Ihre Website sicher ist.

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    10 typische E-Commerce Sicherheitslücken und Angriffe

    Die Statistiken über Cyberangriffe sind besorgniserregend – im Jahr 2021 wurden 50 % aller Cyberangriffe auf kleine und mittelständische Unternehmen verübt. Warum ist das so? Weil E-Commerce Plattformen reichhaltige Quellen für Daten, sensible Informationen und Kapital sind. Für skrupellose Akteure ist die Ausnutzung von Sicherheitslücken im E-Commerce ein lukratives Geschäft.

    Der Schutz vor diesen Sicherheitsbedrohungen im E-Commerce erfordert eine breite Palette von Tools, die zum Schutz Ihres Unternehmens und Ihrer Kunden ständig aktualisiert und gewartet werden müssen.

    Werfen wir einen Blick auf die größten Bedrohungen für Ihre E-Commerce Sicherheit und wie Sie sie verhindern können.

    1. Phishing

    Was würden Sie tun, wen Sie diese E-Mail erhalten?

    Phishing Beispiel E-Mail für Angriff der E-Commerce Sicherheit

    Sie denken vielleicht nicht zweimal darüber nach, auf den Link zu klicken, da Sie eine Kennwortrücksetzung beantragt haben und eine entsprechende E-Mail erwarten.

    Aber da Sie smart sind, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und rufen die E-Mail-Adresse des Absenders auf.

    “roger@captech.com”.

    Hier fällt Ihnen auf, dass das keine E-Mail von Microsoft ist. Es ist eine Fake-E-Mail!

    Dies ist ein Beispiel für einen Phishing-Betrug. Beim Phishing werden Einzelpersonen mit betrügerischen, aber dennoch glaubwürdigen E-Mails bespielt. Die E-Mails geben oft vor, von Autoritätspersonen (z. B. CEOs) zu stammen, und enthalten oft dringende Anweisungen, wie z. B. “Bitte sehen Sie sich diese Datei sofort an.”

    Das Opfer klickt unwissentlich auf die Datei, wodurch ein bösartiges Programm auf seinem Computer installiert wird. Dieses Programm kann Dokumente und Geldmittel stehlen und erheblichen Schaden anrichten.

    Phishing wird oft von einem guten Spam-Filter abgefangen, aber einige Nachrichten können trotzdem durchkommen. Da die Spam-Filter immer effektiver werden, sind die Betrüger auf Textnachrichten über SMS oder WhatsApp umgestiegen und versenden “Smishing”-Textnachrichten, die Sie dazu verleiten, per Text auf einen gefährlichen Link zu klicken.

    2. Malware & Ransomware

    Bösartige Software, auch als Malware bekannt, wird von den Hackern in Ihrem System installiert. Bei Ransomware handelt es sich um eine Art von Malware, die das Opfer von seinem eigenen System aussperrt und den Zugriff auf Daten verhindert, bis eine Art “Lösegeld” gezahlt wird. Ransomware-Angriffe haben es auf Banken, Schulen und sogar Krankenhäuser abgesehen und kosteten im Jahr 2021 ganze 21 Milliarden Euro. Hier sind einige häufige Anzeichen dafür, dass Sie von einem Malware-Angriff betroffen sind:

    • Sie werden zu falschen Links/Seiten weitergeleitet
    • Ständig auftauchende Popup-Werbung, die nur schwer weggeklickt werden kann
    • Ein langsames System, das ständig abstürzt/einfriert
    • Viele von Ihnen gesendete E-Mails werden zurückgeschickt
    • Neue Icons werden auf Ihrem Desktop angezeigt, ohne dass sie installiert wurden

    3. Zero-day exploit

    Zero-Day klingt wie etwas aus einem Spionagethriller, aber die Realität ist fast genauso ungeheuerlich. Ein Zero-Day-Angriff oder Zero-Day-Exploit ist ein Angriff, der eine unbekannte Sicherheitslücke ausnutzt. Da das Opfer vor dem Angriff nichts von der Schwachstelle wusste, ist es nicht in der Lage, eine Korrektur vorzunehmen, um den Angriff zu verhindern, bis es zu spät ist.

    Zero-Day-Exploits sind besonders gefährliche Sicherheitsbedrohungen für den E-Commerce, gerade weil sie auf unentdeckten Sicherheitslücken beruhen.

    4. E-Skimming

    E-Skimming ist die digitale Version des Kreditkarten-Skimming. Während in der physischen Welt Skimmer über Kreditkartenlesegeräten installiert werden, um Kreditkartendaten abzuschöpfen, handelt es sich bei E-Skimmern um bösartigen Code, der die Kreditkartendaten eines Kunden während einer Online-Transaktion stiehlt. Die Verwendung sicherer Zahlungsprozessoren wie Sana Pay ist eine gute Möglichkeit, diese Sicherheitsbedrohung im E-Commerce zu verringern.

    5. Man-in-the-Middle-Angriff

    Ein MITM-Angriff ist ein so genannter “aktiver Lauschangriff”. Eine dritte Partei fängt ein Gespräch oder eine Datenübertragung zwischen zwei Parteien ab. Diese dritte Partei kann zusätzlich bösartige Software in die ausgetauschten Dateien einschleusen und so nach Abschluss des Angriffs weitere Systeme infizieren.

    6. SQL-Injection-Angriff

    Die meisten E-Commerce-Websites unterhalten Datenbanken mit Kundeninformationen wie E-Mail-Adressen, Adressen, Telefonnummern usw. Ein SQL-Injektionsangriff ermöglicht es einem unbefugten Benutzer, auf diese Datenbanken zuzugreifen. Mit Hilfe eines bösartigen Codes kann ein Hacker eine Authentifizierungsseite umgehen und Zugriff auf die gesamte Back-End-Datenbank erhalten. Von dort aus kann der Benutzer die Daten stehlen, ändern und löschen.

    7. Cross-Site-Scripting XXS

    XSS oder Cross-Site-Scripting ist eine E-Commerce Sicherheitsbedrohung, bei der ein Hacker bösartigen Code in eine legitime Website einfügt. Dieser Code greift dann einen Benutzer an, wenn dieser die infizierte Website aufruft. XSS kann dazu führen, dass sich der Benutzer als Kunde ausgibt, Tastatureingaben protokolliert werden, auf Dateien/Webcams/Mikrofone zugegriffen wird und Identitätsdiebstahl stattfindet.

    8. Finanzieller Betrug

    Finanzieller Betrug ist eine andere Art von Sicherheitsbedrohung im E-Commerce als beispielsweise SQL-Injection. Statt auf bösartigen Code setzt Finanzbetrug auf gestohlene Kreditkarten oder gefälschte Rücksendungen, um auf Kosten des Unternehmens zu profitieren. Wenn der Kreditkartenbetrug entdeckt wird, muss der E-Commerce Anbieter dem Opfer den Kaufpreis zurückerstatten, ohne dass die verkauften Waren zurückerstattet werden – und das Opfer bleibt auf einer teuren Rechnung sitzen.

    9. Bedrohungen durch Insider

    Bedrohungen durch unternehmensinterne Personen sind eine ernste Gefahr für Unternehmen, die E-Commerce anbieten. Verärgerte Mitarbeiter (oder ehemalige Mitarbeiter) könnten versuchen, Unternehmensdaten oder geschützte Informationen zu stehlen, um sie an ein konkurrierendes Unternehmen zu verkaufen. Oder sie versuchen, Unternehmensdaten zu sperren oder zu löschen, um Ihr Unternehmen zu schädigen. In jedem Fall stellen diese Insider eine akkute Sicherheitsbedrohung dar.

    10. Benutzerfehler

    Errare human est. Manchmal passieren einfach Fehler.

    Das haben wir alle schon erlebt. Wir klicken auf eine Schaltfläche, die wir nicht anklicken sollten. Wir ändern ein Element, das nicht geändert werden sollte. Und plötzlich ist die gesamte Website down.

    Ups.

    Benutzerfehler passieren. Menschen bauen Mist. Wichtig ist, dass Sie für ausreichende Backups sorgen, damit Sie Ihre Website so schnell wie möglich wieder online bringen können.

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    Relevanz der E-Commerce Sicherheit für Ihren Onlineshop

    Die Sicherheit von Onlineshops ist ein viel diskutiertes Thema, dessen Bedeutung aber viele Unternehmen noch unterschätzen – zum Ärger ihrer Kunden. Niemand möchte, dass seine Bestellhistorie oder gar Zahlungsdetails durchsickern und in falsche Hände geraten. Zur Onlineshop Sicherheit gehört aber auch, dass Ihr Onlineshop immer verfügbar ist, wenn Ihre Kunden darauf zugreifen wollen. Das ist ein besonders wichtiges Kriterium für B2B- wie auch B2C-E-Commerce.

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    Wir haben weltweit über 1.000 IT-ler befragt, und die Ergebnisse für die DACH-Region sind erschreckend.

    88% der IT-Experten in der DACH-Region sind nicht mit ihrer E-Commerce Lösung zufrieden, da u. a. die Wahl der Software unzureichend kritisch hinterfragt wurde. Die damit einhergehenden Konsequenzen für das gesamte Unternehmen werden in unserer neuen Studie beleuchtet.

    Zum Glück muss der Onlineverkauf aber kein riskantes Unterfangen sein – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um die E-Commerce Sicherheit zu stärken.

    Wir stellen Ihnen im folgenden 3 der erfolgreichsten Technologien für Ihre E-Comemrce Sicherheit vor. Diese Methoden werden Ihnen helfen, Ihren Kunden die Sicherheit beim Online-Einkauf zu bieten, die Sie von einem vertrauenswürdigen Geschäftspartner erwarten.

     

    Sicherheitsmaßnahmen für den E-Commerce zum Schutz Ihres Webshops

    Sicherheitsgefährdungen im E-Commerce stellen eine ständige Bedrohung dar. Sie müssen sich aktiv gegen diese Bedrohungen wehren, um sicherzustellen, dass Ihre Nutzer sicher auf Ihrer E-Commerce-Website surfen können, ohne Angst vor Betrug oder Diebstahl zu haben.

    Hier sind einige Schritte, die Sie unternehmen können, um das Risiko von Sicherheitsbedrohungen im E-Commerce zu verringern.

    #1. Verwenden Sie Closed Source Code

    Eines der ersten Dinge, die es vor dem Kauf einer neuen Onlineshop Software zu beachten gilt, ist die Wahl zwischen einer Open Source oder Closed Source Lösung. Beide Lösungen haben Ihre klaren Vor- und Nachteile. Welche Lösung für Ihren B2B-Onlineshop und dessen Sicherheit die beste Wahl ist, haben wir Ihnen kurz und bündig zusammengefasst:

    Open Source Code

    • Wird innerhalb einer offenen Community von Entwicklern erstellt.
    • Es gibt keine Einschränkungen, wer zu der laufenden Entwicklung des Codes beitragen kann.
    • Software, die mit Open Source Code erstellt wurde, unterliegt einem ständigen Peer-Review und wird von einem “Team” von Tausenden von Entwicklern kontinuierlich weiterentwickelt.

    Klingt wie das perfekte Rezept für einen sicheren B2B-Onlineshop, richtig? Leider nicht unbedingt!

    Das Problem liegt darin, dass es nicht wirklich ein festes Entwicklerteam gibt, das an der Onlineshop Software arbeitet – jeder, der sich engagieren möchte, ist im Team.

    Es gibt keinen Auswahlprozess, sodass jeder am Code arbeiten oder diesen ansehen kann. Dazu gehören leider auch immer wieder Entwickler mit weniger guten Motiven.

    Wenn es um die Entwicklung einer Software geht, sind große Teams nicht unbedingt von Vorteil.


    Closed Source Code

    E-Commerce Sicherheitsmaßnahmen Closed Source Code

    • Wird nur von einer ausgewählten Gruppe von Entwicklern bearbeitet – ‘ausgewählt’ ist hier das Schlüsselwort.
    • Der geschlossene Quellcode ist proprietär und nicht öffentlich zugänglich.

    Während zwar weniger Augen auf den Closed Source Code gerichtet sind, gehören diese Augen aber zu sorgfältig rekrutierten Entwicklern.

    Durch die Begrenzung der Teammitglieder, die an der Software arbeiten, ist es für Softwareunternehmen möglich, die Entwicklungsumgebung zu kontrollieren. Es ist viel einfacher nachzuvollziehen, wer woran gearbeitet hat und Probleme werden schneller erkannt.

    Bedeutet das, dass Closed Source Code immer sicherer ist als Open Source Code? Nicht unbedingt.

    Es kommt immer auf die Qualität der Entwickler an, die aber viel einfacher beim Closed Source Code Team zu beurteilen ist.

    #2. Gewährleisten Sie sichere Passwörter

    Ein einfacher Tipp, der oft übersehen wird: Sowohl Sie als auch Ihre Kunden sollten sichere Passwörter haben, um Ihr Online-Portal zu schützen. Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen, die eine Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen enthalten.

    #3. Installieren Sie Schutzvorrichtungen

    Die Installation einer zuverlässigen Antiviren-Software, die Sicherung von Netzwerken durch Firewalls und die regelmäßige Aktualisierung dieser Plattformen tragen dazu bei, Ihre Daten zusätzlich zu schützen und Störungen Ihrer E-Commerce-Plattform zu verhindern.

    #4. Richten Sie einen VPN ein (Virtual Private Network)

    Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) bietet die Möglichkeit, Daten sicher über öffentliche und möglicherweise unsichere Netzwerke wie das Internet zu senden.

    Darauf zu vertrauen, dass das Internet ein sicherer Ort für Daten ist, wäre fahrlässig. Erinnern Sie sich an den Heartbleed Bug von 2014? Die Einführung von zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen gegen schädliche Hacker ist besonders wichtig, wenn Sie in Ihrem Onlineshop eine einzigartige Customer Experience bieten wollen.

    Warum?

    Weil Sie für dieses Ziel eine große Menge an Informationen benötigen, die Sie in einem System abspeichern – und diese Informationen zu verlieren, wäre fatal.

    E-Commerce Sicherheitsmaßnahme VPN

    Die Einrichtung einer VPN-Verbindung (Virtual Private Network) hilft Ihnen, Ihre Verbindung sicher und Ihre Daten vertraulich zu halten.

    Sie kennen VPNs vielleicht als eine Möglichkeit, Ihre Privatsphäre bei der Nutzung des Internets zu schützen. Sie können eine VPN-Verbindung aber auch nutzen, um Ihr Unternehmensnetzwerk zu schützen. Ursprünglich wurden VPNs entwickelt, um Mitarbeitern an entfernten Standorten eine Verbindung zum Unternehmensnetzwerk zu ermöglichen, ohne die Sicherheit zu gefährden.

    Wenn Sie ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) mit Ihrem Online-Portal verwenden, können VPNs auf dieselbe Weise eingesetzt werden, um Ihr integriertes ERP-System zu schützen. Alle Daten, die über ein virtuelles privates Netzwerk gesendet werden, sind verschlüsselt. Für weitere Informationen darüber, wie ein VPN genau funktioniert, empfehlen wir diesen Artikel von Microsoft.

    #5. Nutzen Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung für zusätzlichen Datenschutz

    Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) kann ein wertvolles Instrument für die Sicherheit im E-Commerce sein, insbesondere wenn es darum geht, Einkäufe von Kunden zu schützen und Datenverluste zu verhindern.

    #6. Erstellen Sie regelmäßige Backups

    Sicherheitslücken auf der Website können zu Datenverlusten führen. Wenn Sie regelmäßig Backups erstellen, können Sie die Vorlaufzeit bis zur vollständigen Wiederherstellung minimieren.

    7. Wechseln Sie zu HTTPS

    HTTP ist das Standardverfahren für die Datenübertragung im Internet. HTTPS bietet eine zusätzliche Verschlüsselungsebene für diese Daten. Mit HTTPS können Sie die meisten Man-in-the-Middle-Angriffe verhindern.

    Jede E-Commerce-Website sollte HTTPS verwenden; viele Browser blockieren das Öffnen einer nicht-HTTPS-fähigen Website.

    #8. Nutzen Sie ein Failover System für Ihren sicheren Onlineshop

    Wenn wir an Online-Sicherheit und die damit verbundenen Risiken denken, ist Datenmissbrauch wohl das Erste, woran wir denken. Der unbefugte Zugriff auf ein Netzwerk ist besorgniserregend und die vermehrten Vorfälle durch Hacker haben eine Vielzahl von Organisationen schwer getroffen.

    Was aber für Ihre E-Commerce Sicherheit ebenso wichtig ist, ist Ihre Systemverfügbarkeit.

    Das Ausmaß eines Blackouts

    Im Jahr 2013 stürzten die Systeme von Google für 5 Minuten ab und die weltweite Internetnutzung sank um 40%.

    Können Sie sich vorstellen, länger als ein paar Minuten ohne Zugang zu Ihren wichtigsten Systemen zu operieren? Keine Internetsuche, kein E-Mail-Verkehr, eventuell sogar kein Zugriff auf Ihre Dokumente – und kein YouTube, um sich bis zur Systemwiederherstellung abzulenken.

    Ihr Onlineshop ist möglicherweise nicht ganz so wichtig für Ihre Organisation oder Ihre Kunden, wie Google für sein gesamtes Dienstleistungsportfolio. Wenn es zu so einem Ausfall kommt, können Ihre Vertriebsmitarbeiter immerhin noch Produktdaten im ERP nachschlagen und Ihre Kunden können sich trotzdem über das Telefon mit Ihnen in Verbindung setzen.

    Aber wie würden Ihre Kunden reagieren, wenn sie sich nicht über Ihre regulären Kanäle mit Ihnen in Verbindung setzen könnten?

    Was, wenn Ihre Kunden Aufträge außerhalb Ihrer Bürozeiten tätigen wollen und sie Ihre Vertriebsmitarbeiter nicht mehr erreichen können?

    Lassen Sie unnötige Systemausfälle nicht das lang aufgebaute Vertrauen Ihrer Kunden in Ihr Unternehmen zerstören.

    Nicht verfügbare Onlineshops können mit den richtigen Sicherheitsmaßnahmen verhindert werden.

    Schützen Sie Ihre Onlinepräsenz mit einem Failover-System

    Maßnahmen gegen unvorhergesehene Systemausfälle zu ergreifen ist genauso wichtig wie die Abwehr von Datenmissbrauch. Eine zuverlässige Methode, dies zu tun, sind Failover-Systeme.

    Ein Failover-System ermöglicht es Ihnen, die Verfügbarkeit Ihres Onlineshops zu verbessern. Wenn Ihre primäre Onlineshop-Umgebung nicht verfügbar ist, schaltet das System auf redundante Onlineshop-Installationen um. In dieser Situation ist Redundanz etwas Positives: Es bezieht sich auf Backups von Systemen oder Daten, die bereit sind, in Aktion zu treten, wann immer es nötig ist.

    Das Einrichten eines Failover-Systems mit einer oder mehreren redundanten Installationen bedeutet, dass ein Stromausfall, ein technisches Serverproblem oder andere Probleme Ihre Kunden nicht von Ihrem Onlineshop abschneidet.

    #9. Etablieren Sie eine routinemäßige Überprüfung der Integration von Drittanbietern

    Durch die Überprüfung aller Integrationen von Drittanbietern in Ihrem Shop und das Entfernen von veralteten oder nicht mehr genutzten Integrationen können Sie sicherstellen, dass Sie die Anzahl der externen Parteien mit Zugriff auf Ihre Daten minimieren.

    #10. Verwenden Sie eine sichere Zahlungsabwicklungsplattform

    Sichere Zahlungsabwicklungsplattformen sind so etwas wie die gepanzerten Autos der Online-Zahlungen. Sie schützen Ihre Finanzdaten bei jeder Transaktion und stellen sicher, dass keine Kreditkartendaten abgeschöpft oder Transaktionen abgefangen werden. In unserem neuen Artikel zeigen wir Ihnen auf, was Sie bei der Auswahl eines Zahlungsabwicklers beachten müssen.

    Sana Pay, unser hauseigener Zahlungsabwickler, lässt sich nahtlos in Ihren Webshop und Ihr ERP einbinden, so dass Ihre Kunden sicher und direkt bezahlen können – und das, ohne Ihren E-Commerce-Shop zu verlassen.

    • Bezahlen Sie Bestellungen direkt beim Checkout
    • Speichern Sie Zahlungsdetails für später
    • Zahlungen schnell abschließen

    #11. Nutzen Sie eine Plattform, der Sie Ihre Daten anvertrauen können

    Achten Sie darauf, dass Sie Ihren E-Commerce-Anbieter gründlich prüfen und sicherstellen, dass er die von Ihnen benötigten Sicherheitsmaßnahmen anbietet.

    Sana Commerce unternimmt sorgfältige Schritte, um Ihren Webshop vor potenziellen Bedrohungen zu schützen. Mehrere Sicherheitsschichten erschweren unbefugten Zugriff. Das Endergebnis ist ein Prozess, der die Zeit, die Sie für die Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen benötigen, auf ein Minimum reduziert, ohne dass Sie sich Sorgen machen müssen, dass die Dinge nicht richtig gemacht werden. Erfahren Sie, welche Sicherheitsmaßnahmen Sana Commerce ergreift, um Sie vor Angriffen zu schützen.

    Die Optimierung Ihrer E-Commerce Sicherheit gewährleistet, dass Sie sensible Daten schützen können, skalierbar bleiben und – was am wichtigsten ist – die Beziehungen, die Sie zu Ihren Kunden aufgebaut haben, in den Vordergrund stellen. Mit den richtigen Werkzeugen und der Kenntnis möglicher Schwachstellen Ihres Online-Portals wird die Einhaltung hoher Sicherheitsstandards zu einer einfachen Angelegenheit.

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    Sichern Sie Ihren Onlineshop mit Sana Commerce

    Sana Commerce nutzt all diese Technologien und noch mehr, um ein sicheres und zuverlässiges Online-Verkaufsportal für Ihre Kunden bereitzustellen. Für einen kompletten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, mit denen Sana helfen kann, Ihre Onlineshop Sicherheit zu gewährleisten, laden Sie jetzt das kostenlose Sicherheits-Factsheet herunter.

    Was IT-Profis wirklich über Mainstream E-Commerce denken!

    In unserer brandaktuellen Studie erfahren Sie, was IT-Führungskräfte über die Herausforderungen, Chancen und Auswirkungen von E-Commerce auf das gesamte Unternehmen denken.