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E-Commerce Kosten kalkulieren: 5 Ausgaben, mit denen Sie potentiell Ihr Budget überschreiten

B2B E-Commerce, B2B E-Commerce Projekt, Mit E-Commerce starten

Denise Castillo April 4, 2019

Die mit der Einrichtung und Pflege eines Webshops verbundenen Kosten für E-Commerce halten viele Marken davon ab, auf Digital zu setzen. Wir haben uns mit den Top 5 der Zweifel befasst, die B2B- und B2C-Unternehmen bezüglich E-Commerce Kosten hegen.

1. Wie viel kostet E-Commerce-Software eigentlich?
2. Wie viel kostet die Pflege unseres Webshops, wenn wir erst einmal live sind?
3. Wie sieht es mit dem Kundensupport aus? (Und wie wirken sich Anpassungen in unserem Webshop auf den Preis aus?)
4. Womit müssen wir bei den Hosting-Kosten rechnen?
5. Was ist mit TCO: Sparen wir mit E-Commerce wirklich langfristig Geld?

Eine Forrester-Studie belegt, dass vor wenigen Jahren mehr als 40 % der Unternehmen die Gesamtkosten für ihre E-Commerce-Plattform unterschätzt haben.

Wenn man bedenkt, dass E-Commerce heutzutage noch zuverlässigere Funktionen und noch häufigere Updates erfordert, damit ein Webshop optimal läuft, ist es wenig wahrscheinlich, dass diese Kluft zwischen den erwarteten und tatsächlichen Kosten geschlossen wurde.

E-Commerce-Kosten sind außerdem nicht einfach mit den Kosten für die Plattform gleichzusetzen.

Unternehmen, die nicht mit unvorhergesehenen Zusatzkosten rechnen, liegen am Ende oft weit über ihrem geplanten Budget.

Im Folgenden geben wir Antworten auf einige der wichtigsten Fragen von B2C- und B2B-Unternehmen hinsichtlich E-Commerce-Kosten.

1. Wie viel kostet E-Commerce-Software eigentlich?

Der Markt für E-Commerce-Software ist extrem gesättigt und die Preise variieren stark.

Je nachdem, ob Sie eine Enterprise-Plattform möchten, ob Ihr Webshop individuell gestaltet werden soll oder ob Sie in umfangreiche Designmöglichkeiten investieren möchten, können sich allein schon die Online Shop Kosten für die Software auf einige Tausend bis einige Millionen Euro belaufen.

Hinzu kommen alle zusätzlichen Implementierungskosten – bisher sprechen wir rein von den Investitionskosten, noch bevor Ihr (neuer) Webshop überhaupt live ist.

Für E-Commerce-Plattformen ohne ERP-Anbindung können zudem beträchtliche Zusatzkosten anfallen, um die Systeme zu verbinden. So kommen vermutlich hohe Einrichtungsgebühren (und ggf. wiederkehrende Gebühren) für sämtliche Middleware oder Konnektoren auf Sie zu, die erforderlich sind, um das Ökosystem für Ihre E-Commerce-Lösung zu vereinheitlichen (zusätzlich zu den Kosten der Software selbst).

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2. Wie viel kostet die Pflege unseres Webshops, wenn wir erst einmal live sind?

Die Betriebskosten für einen Webshop sind von verschiedenen Faktoren abhängig, wie Kosten und Arbeitszeit für Updates sowie für Datenpflege und Auftragsabwicklung.

Mit integriertem E-Commerce (wie Sana):

Sie haben schon in ein ERP-System investiert, wodurch ein Großteil der Datenpflege ganz einfach mit einer integrierten E-Commerce-Lösung erfolgen kann. Ihr internes Team braucht nur die ERP-Daten auf dem neusten Stand zu halten, damit diese in Echtzeit in den Webshop integriert werden.

Umgekehrt funktioniert es ebenso: Aufträge, die im Webshop erstellt werden, erscheinen automatisch in Ihrem ERP, wo sie bearbeitet werden können.

Mit einer SaaS-Lösung lassen sich zudem manuelle Software-Updates vermeiden, indem der Prozess vollständig automatisiert wird.

Mit einer E-Commerce-Lösung ohne ERP-Anbindung:

Wenn Sie keine integrierte Lösung möchten, sollten Sie viel Zeit für die Pflege, den Abgleich und die Synchronisierung von ERP- und Webshop-Daten einplanen.

Sie pflegen mehrere Schnittstellen und verwalten Ihre Daten systemübergreifend. Im Gegenzug bietet Ihnen dieses Konzept mehr Flexibilität für ein individuelles Erlebnis und E-Commerce-Ökosystem, einschließlich Warenkorb-Software, Konnektoren und vielem mehr.

Erfahren Sie hier mehr über den Vergleich von E-Commerce-Lösungen mit und ohne ERP-Anbindung.

3. Wie sieht es mit dem Kundensupport aus? (Und wie wirken sich Anpassungen in unserem Webshop auf den Preis aus?)

Anders als zahlreiche Wettbewerber berechnet Sana Commerce keine zusätzlichen Kosten für den Support Ihres Unternehmens oder um Probleme mit dem Webshop zu beheben.

Seien Sie misstrauisch bei Anbietern, die beim Thema Self-Service keine Flexibilität bietet, so wie Shopify. Wenn Sie Änderungen in Ihrem Webshop, nachdem dieser live ist, nicht selbst durchführen können, heißt das vermutlich, dass Ihnen dafür hohe Consulting- und/oder Entwickler-Gebühren berechnet werden (und zwar höchstwahrscheinlich auf Stundenbasis). Stellen Sie die richtigen Fragen, bevor Sie investieren, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Artikel: B2B E-Commerce Projekt – 5 Fehler die Sie vermeiden sollten!

4. Womit müssen wir bei den Hosting-Kosten rechnen?

Ähnlich wie bei den Kosten für E-Commerce-Software variieren auch Hosting-Kosten je nach Anbieter. Gewöhnlich werden die Gebühren auf Jahresbasis erhoben und sind von Faktoren wie der Anzahl der Produkte, der Anzahl der Webshop-Seiten und dem erwartetem Trafficvolumen der Seite abhängig.

Bei Sana Commerce sind die Hosting-Kosten im Abonnementspreis inbegriffen und werden alle Sana-Webshops sicher in Microsoft Azure gehostet. Bei anderen Lösungen sollten Sie gegebenenfalls die Kosten für zusätzliche (oder mehrere) Hosting-Partner, wie Amazon Web Services, berücksichtigen.

5. Was ist mit TCO: Sparen wir mit E-Commerce wirklich langfristig Geld?

Je nach der von Ihnen gewählten E-Commerce-Lösung können sich die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership bzw. TCO) schnell summieren. Wie erwähnt, haben verschiedene E-Commerce-Plattformen eventuell sehr unterschiedliche Konfigurationen und Preisstrukturen (und variieren die Kosten für den Support nach der Implementierung).

Hier noch einige weitere Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt:

  • Wie viel manuelle Arbeit und wie viel Lohnkosten können Sie einsparen, wenn Ihre E-Commerce-Lösung zur Automatisierung beiträgt?
  • Welchen Wert hat interne Effizienzsteigerung, wenn Sie sich für eine Lösung entscheiden, die den Abbau von Silos unterstützt und die interne Transparenz erhöht?
  • Womit ist zu rechnen, wenn Ihr Unternehmen oder Ihr Webshop skaliert werden muss?

Hinweis: Ist die Plattform nicht skalierbar, können Zusatzkosten auf Ihr Unternehmen zukommen, z. B. beim Absturz des Webshops oder für den Zeit- und Arbeitsaufwand, mit dem Lösungen für einen Webshop nachgerüstet werden, der nicht auf Wachstum ausgelegt ist.

  • Wie viel kann fehlende E-Commerce-Sicherheit Sie kosten?

Sie möchten gern konkretere Einblicke in die TCO? Dann lesen Sie die Erfolgsstory von Moto Direct, einem Sana-Kunden, der mit dem Umstieg von Magento auf Sana seine TCO um 27 % und seine Implementierungskosten um 50 % gesenkt hat.

Tauchen Sie tiefer in die Welt der E-Commerce-Kosten ein und erfahren Sie, wie Sie optimal von Ihrer Investition profitieren.

Für mehr Erkenntnisse und Tipps zur Kalkulation von E-Commerce Kosten laden Sie unseren E-Commerce Guide für Fachleute des Finanz- und Rechnungswesens 2019 herunter.

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