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Den passenden E-Commerce Anbieter finden: 7 Faktoren, die es zu beachten gilt!

B2B E-Commerce, B2B E-Commerce Projekt, Mit E-Commerce starten

Olivia De Beukelaer November 5, 2019

Sie möchten in den E-Commerce einsteigen oder Ihren E-Commerce-Anbieter wechseln und haben auch schon die nötigen Vorbereitungen für Ihr E-Commerce-Projekt getroffen? Dann ist es an der Zeit, sich für einen Software-Anbieter zu entscheiden. Doch wie finden Sie den besten E-Commerce-Anbieter für Ihr Unternehmen?

Die Suche nach einem E-Commerce-Anbieter beginnt natürlich schon mit dem Auswählen der passenden E-Commerce-Software. Doch das ist erst der Anfang. Beim Anbietervergleich gilt es, zahlreiche weitere Faktoren zu berücksichtigen, wenn Sie sicher sein möchten, den besten Partner für Ihr E-Commerce-Projekt zu finden.

Um Sie dabei zu unterstützen, habe ich einige unserer E-Commerce-Experten bei Sana Commerce befragt und den geballten Erfahrungsschatz vieler Jahrzehnte angezapft, um eine vollständige Checkliste mit Aspekten für E-Commerce-Software-Anbieter zu erstellen – von Preisgestaltung bis Technologieintegration, von Fachwissen bis Culture Fit. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie E-Commerce-Anbieter vergleichen. Downloaden Sie auch unsere kostenlose E-Commerce RFP-Vorlage für eine Liste mit relevanten Fragen, die Sie Anbietern in der engeren Auswahl stellen sollten.

7 Faktoren, die Sie beim Vergleich von Anbietern für E-Commerce-Lösungen berücksichtigen sollten:

  1. Out-of-the-Box E-Commerce Software: Wessen Standardlösung passt am besten zu Ihren Anforderungen?
  2. Systemintegration:Passt die E-Commerce-Lösung zu Ihrem derzeitigen Tech Stack?
  3. E-Commerce-Kosten: Wie schneiden die Lösungsanbieter im finanziellen Vergleich ab?
  4. Time-to-Market: Wie schnell können die Provider Ihren Webshop lancieren?
  5. Relevante Erfahrung und Track-Record: Haben die E-Commerce-Provider das Know-how, das Sie benötigen?
  6. Culture Fit: Welcher E-Commerce-Lösungsanbieter ist der beste Partner
  7. Support-Möglichkeiten: Welchen Support und welches Produkttraining bieten die Anbieter?

1. Out-of-the-Box E-Commerce-Software: Wessen Standardlösung passt am besten zu Ihren Anforderungen?

Ein erster wichtiger Schritt bei der Wahl des E-Commerce-Anbieters ist natürlich der, einen Anbieter zu finden, dessen Lösung Ihre Geschäftsanforderungen erfüllt. Legen Sie dafür zunächst Ihre E-Commerce-Ziele fest und priorisieren Sie die Produktanforderungen. Erfahren Sie mehr dazu in unserem Blogbeitrag über den Start des E-Commerce-Projekts.

Wenn Sie Ihre Anforderungen priorisiert haben, suchen Sie Anbieter, die die meisten Ihrer Must-have-Anforderungen – wenn nicht sogar alle – in einer Out-of-the-Box E-Commerce-Standardlösung anbieten. Allgemein sollten nicht zu viele Anpassungen vorgenommen werden, da das Projekt sonst schnell in Zeitverzug geraten und Ihr Budget übersteigen kann. Gehen Sie außerdem nicht davon aus, dass alle E-Commerce-Software-Plattformen dieselben Standardfunktionen haben – dem ist leider nicht so.

Anforderungen an E-Commerce-Software sind unter anderem:

  • Allgemeine Anforderungen: B2B- oder B2C-Marktanforderungen, Drittanbieter-Integration, PaaS- vs. SaaS-Optionen
  • Technische Anforderungen: IT- und Hosting-Möglichkeiten, Sicherheitscompliance und -zertifizierungen
  • Funktionale Anforderungen: Webshop-Funktionen, Design und Entwicklung, Kundenservicefähigkeiten, Marketing- und Werbeanforderungen
  • Verwaltung: E-Commerce-Plattform-Management, einschließlich Self-Service-Funktionalitäten

Berücksichtigen Sie ggf. auch die werteorientierten Unique Value Propositions (UVP) der Anbieter und ob diese zu Ihren Zielen passen. Finden Sie heraus, was ihre E-Commerce-Lösung und ihr Konzept einzigartig macht und wie sich ihr Angebot von dem der Mitbewerber unterscheidet.

Downloaden Sie unsere E-Commerce RFP-Vorlage für eine Liste mit allen Fragen zu Produktanforderungen, die Sie Ihrem potentiellen Anbieter stellen sollten, und erfahren Sie mehr dazu, wie Sie die perfekte E-Commerce-Plattform für Ihr Unternehmen finden.

Top 13 B2B E-Commerce Anbieter 2020

2. Systemintegration: Passt die E-Commerce-Lösung zu Ihrem derzeitigen Tech Stack?

Achten Sie bei der Suche nach einer Plattform, die Ihre E-Commerce-Anforderungen erfüllt, auch darauf, dass potentielle Lösungen zu Ihrer derzeitigen IT-Infrastruktur und Ihrem Tech Stack passen. Was Sie nicht wollen, sind Systeme, die in Silos arbeiten und so zusätzliche Wartungskosten verursachen, mehr Ressourcen fressen und das Fehlerrisiko erhöhen. Denn Sie möchten Ihre vorhandenen Technologieinvestitionen und Arbeitsabläufe optimal nutzen.

 

„Systemintegration ist besonders dann wichtig, wenn Ihr Unternehmen wächst und neue Märkte erschließt. Zur Vermeidung von isolierten Lösungen, die zusätzliche Overhead-Kosten verursachen und Ressourcen benötigen, sollte die E-Commerce-Plattform für den Webshop zu Ihrem derzeitigen Tech Stack passen.”

— Giuseppe Ianni | VP Sales bei Sana Commerce

 

Ist Ihr ERP-System das Herzstück Ihres Unternehmens? Verwenden Sie eine Marketing-Plattform? Haben Sie bereits alle detaillierten Produktinformationen in einem PIM-System gespeichert? Soll Ihre E-Commerce-Website in der Cloud gehostet werden oder hat das Hosting laut Firmenpolitik vor Ort zu erfolgen? Vergewissern Sie sich, dass der E-Commerce-Lösungsanbieter in der Lage ist, Ihre neue E-Commerce-Plattform nahtlos an jedes bestehende System und jede vorhandene Infrastruktur anzubinden.

ERP-Anbindung: Schnittstellen- vs. direkte Integration

Wenn Ihr Unternehmen ein ERP-System verwendet, sollten Sie bei der Wahl des E-Commerce-Anbieters unbedingt überlegen, wie die E-Commerce-Software an das ERP-System angebunden werden soll. Sie können dabei wählen zwischen einer Schnittstellenlösung und einer Lösung mit direkter Integration.

Eine direkt integrierte E-Commerce-Lösung, wie Sana Commerce, wird in Ihr ERP-System installiert. Die E-Commerce-Plattform erhält damit Zugriff auf sämtliche ERP-Daten, -Funktionalitäten und -Berechnungen und überträgt diese in den Webshop – ohne dass die Informationen dupliziert werden müssen. Anders ausgedrückt, Ihr ERP-System ist der Motor Ihres Webshops. Daraus ergeben sich positive Aspekte wie eine schnelle Implementierung, niedrige Wartungskosten sowie individuelle Kundenpreisgestaltung und viele weitere Vorteile.

Angebundene E-Commerce-Plattformen wiederum sind autonom. Die Lösungen enthalten nur den Webshop selbst (das Frontend). Sie können Ihren Webshop jedoch über Konnektoren an das ERP anbinden. Die Daten werden dann gelegentlich mit dem ERP abgeglichen, aber alle Anpassungen und Berechnungen müssen doppelt durchgeführt werden: einmal in Ihrem Webshop und einmal im ERP. Oft wird dadurch das Implementierungsprojekt länger und komplexer. Langfristig entstehen zudem höhere Wartungskosten und werden mehr Ressourcen benötigt.

Finden Sie mehr über die Unterschiede zwischen angebundenem und integriertem E-Commerce heraus und verschaffen Sie sich mit unserer Entscheidungshilfe zur Wahl des E-Commerce-Anbieters einen kurzen Überblick darüber, welche Art von E-Commerce-Lösung am besten zu Ihrem Unternehmen passt.

3. E-Commerce-Kosten: Wie schneiden die Lösungsanbieter im finanziellen Vergleich ab?

Bei der Wahl des E-Commerce-Anbieters spielt das Budget immer eine wichtige Rolle. Beim Preisvergleich der Anbieter gilt es viele Faktoren zu berücksichtigen, wie z. B.:

  • Kosten für die Out-of-the-Box-Software
  • Implementierungskosten
  • Zusätzliche Anbindungskosten: z. B. wenn keine Middleware oder Konnektoren für die Synchronisierung Ihrer Tech-Systeme out-of-the-box enthalten sind
  • Zusätzliche Customizing-Kosten: für alles, was nicht zur Standardlösung gehört
  • Hosting-Kosten: und ob diese fest oder variabel sind, z. B. abhängig von Besucherzahl oder Umsatz des Webshops
  • Zusatzkosten von Hosting-Partnern
  • Service- und Supportkosten
  • Agenturgebühren (wenn kein Webshop-Management-Self-Service verfügbar ist)
  • Folgekosten: z. B. Zahlungsdienstleister
  • Kosten für Design oder Vorlagen

Für E-Commerce-Lösungen gibt es eine große Bandbreite an Preismodellen. Einige E-Commerce-Anbieter, wie Sana Commerce, betreiben eine transparente Preispolitik, indem die meisten Dienste – wenn nicht alle – in Abos mit festen Kosten angeboten werden. Damit wissen Sie von Anfang an, was Sie erwartet.

Andere Software-Anbieter hingegen locken mit niedrigen Lizenzkosten, um danach jeden Connector, jeden Hosting-Partner und jede Supportanfrage, die Sie stellen, einzeln zu berechnen, und zwar sowohl in der Implementierungsphase als auch dann, wenn der E-Commerce-Webshop live ist. Diese Art von Preisgestaltungsmodell erschwert eine genaue Vorkalkulation der Projektkosten.

„Der Kauf einer E-Commerce-Lösung ist wie der Kauf eines Flugtickets: Manche Airlines bieten alles in einem Ticket an. Bei anderen aber zahlt man zusätzlich zum eigentlichen Ticketpreis Gebühren für Gepäck, Sitzplatzwahl, Entertainment, Bordmahlzeiten, Steuern usw.“

— Jacco Hop | Manager Pre-Sales bei Sana Commerce

 

Das macht den Vergleich von E-Commerce-Anbietern schwierig. Ein Lösungsanbieter, der zunächst am günstigsten erscheint, kann sich so im Laufe der Zeit als teurere Wahl entpuppen. Achten Sie daher immer auf versteckte Kosten und vergewissern Sie sich, dass Sie den Überblick behalten, was Sie einkaufen.

Und dabei geht es nicht nur um die direkten Kosten Ihres E-Commerce-Anbieters. Denken Sie auch an Geld, das Sie intern ausgeben – oder einsparen –, um Ihre E-Commerce-Plattform zu betreiben und zu pflegen. Auch das hängt wiederum von der Art der E-Commerce-Lösung und vom gewählten Provider ab.

Erfahren Sie mehr über die Kalkulation von E-Commerce-Kosten und über Ausgaben, mit denen Sie Ihr Budget überschreiten.

4.Time to Market: Wie schnell können die Provider Ihren Webshop lancieren?

Zeit ist auch Geld! Vergewissern Sie sich, dass der Anbieter Ihren Webshop innerhalb Ihres Zeitplans bereitstellen kann. Je eher Ihr Webshop online ist, desto schneller können Sie damit Geld verdienen.

Wie schnell Ihr E-Commerce-Anbieter den Webshop liefern kann, hängt von seinen Arbeitsabläufen und der von Ihnen gewählten Lösung ab. Wählen Sie beispielsweise die Out-of-the-Box-Lösung eines erfahrenen E-Commerce-Providers, so ist Ihr Webshop viel schneller einsatzbereit als mit einer stark personalisierten Plattform, die ein noch unerfahrener Anbieter von Grund auf neu bauen muss.

Lesen Sie in unserer 10-Schritte-Anleitung für den Einstieg in Ihr E-Commerce-Projekt mehr über die Festlegung eines Zeitplans für E-Commerce-Projekte und über Faktoren, die den Start Ihres Webshops verzögern können.

5. Relevante Erfahrung und Track-Record: Haben die E-Commerce-Provider das Know-how, das Sie benötigen?

Der beste E-Commerce-Anbieter für Ihre Branche hat üblicherweise bereits Erfahrung mit Ihrer Art von Unternehmen und Projekt gesammelt. Das heißt, er hat Erfahrung mit:

  • E-Commerce im Allgemeinen: Es mag offensichtlich klingen, aber vergewissern Sie sich, dass E-Commerce tatsächlich der Fokus Ihres Providers ist, und nicht nur ein Nebenprojekt.
  • B2B und/oder B2C: Zahlreiche Anbieter von E-Commerce-Lösungen haben viel Erfahrung mit B2C-, aber weniger mit B2B-Kunden. Das Ergebnis ist dann unter Umständen ein wunderschönes Webshop-Frontend in Verbindung mit einem Backend, das mit der Komplexität von B2B-Aufträgen nicht zurechtkommt. Und umgekehrt. Wenn Sie sich als B2C-Unternehmen für einen Anbieter mit Erfahrung in diesem Bereich entscheiden, werden Sie vielleicht auf die gewünschten B2C-Features verzichten müssen.
  • Unternehmen, die ähnlich groß sind wie Ihres: Große und kleine Unternehmen sind intern häufig anders strukturiert und haben unterschiedliche Arbeitsabläufe, auf die sich Ihr E-Commerce-Provider im Laufe des Projekts einstellen können muss.
  • Ihrer Branche oder Ihrem Industriezweig: Ein erster großer Schritt ist es sicherzustellen, dass Ihr E-Commerce-Anbieter Erfahrung mit Ihrem Industriezweig hat. Doch Sie sollten noch genauer hinschauen, womit sich die Kunden beschäftigen. Angenommen, Sie produzieren und vertreiben Stein, während alle bisherigen Kunden Ihres Anbieters Hersteller von elektrischer Gebäudetechnik sind. Der Industriezweig ist ähnlich, die Arbeitsabläufe und Vertriebsprozesse aber können sich stark unterscheiden.

Lassen Sie sich die Erfahrung Ihres potentiellen E-Commerce-Anbieters bestätigen, indem Sie nach Beispielen für ehemalige Kunden fragen, die in Bezug auf Größe, Reichweite und Ziele mit Ihrem Unternehmen vergleichbar sind. Sie können sogar um direkten Kontakt zu diesen Kunden bitten. Hier zum Beispiel finden Sie einige E-Commerce-Kundengeschichten von Sana Commerce-Kunden.

 

„Ich empfehle, bei anderen Unternehmen nachzufragen, wie zufrieden sie mit ihrem Webshop sind. Es gibt nichts Besseres, als Informationen und Urteile aus erster Hand von aktuellen Nutzern der E-Commerce-Plattform. Schauen Sie, wie andere, ähnliche Unternehmen – einschließlich Partner und Mitbewerber – es machen und mit welchen Anbietern diese arbeiten.“

— Melanie Volkmann | Project Managerin bei Sana Commerce

6. Culture Fit: Welcher E-Commerce-Lösungsanbieter ist der beste Partner?

Neben der richtigen Erfahrung des Anbieters sollten Sie bei E-Commerce-Software auch darauf achten, dass der Anbieter Ihrer Wahl zu Ihrem Unternehmen passt. Seine Unternehmenskultur, Professionalität und Arbeitsabläufe sollten zu den Ihren passen oder sie ergänzen und so eine nahtlose, deutliche und effiziente Zusammenarbeit ermöglichen. Sie wollen nicht nur einen E-Commerce-Anbieter, der mit Ihrer Arbeitsweise zurechtkommt, sondern einen Provider, mit dem Sie eine echte Partnerschaft eingehen können.

„Wasserfall-Unternehmen“ sollten beispielsweise keinen Anbieter wählen, der ausschließlich agile Methoden anwendet. Und für Großkonzerne gilt, dass sie besser kein frisch gegründetes Start-up-Unternehmen beauftragen. Kurz gesagt, meiden Sie Anbieter, deren Arbeitsweise sich stark von der Ihres Unternehmens unterscheidet.

„Wählen Sie keinen Anbieter, sondern einen Partner.“

— Robert Pennings | Customer Success Manager bei Sana Commerce

7. Support-Möglichkeiten: Welchen Support und welches Produkttraining bieten die Provider?

Vor, während und nach der Implementierung Ihrer neuen E-Commerce-Plattform sind Sie wahrscheinlich auf den Support des Software-Anbieters angewiesen. Berücksichtigen Sie daher bei Anbietern in der engeren Auswahl zusätzliche Dienstleistungen:

  • Welcher Support wird von Anfang bis Ende geboten?
  • Welche Art von Schulung und Produkttraining erhalten Kunden?
  • Wie lange dauert es, bis Ihr Anruf oder Ihre E-Mail beantwortet wird?
  • Sind die Anbieter in Ihrer Region tätig und/oder bieten Sie weltweiten Support an?

Wie der erforderliche Support aussieht, hängt von den Bedürfnissen Ihres Unternehmens ab. Oft sehen wir, dass Großkonzerne höhere Anforderungen stellen als kleinere Unternehmen. Doch egal welche das sind: Um zu gewährleisten, dass Ihr E-Commerce-Projekt reibungslos verläuft, sollte der Anbieter in der Lage sein, Ihren Support- und Servicebedarf zu decken.

Zeit für die engere Auswahl der E-Commerce-Anbieter, sich zu beweisen!

Nun, da Sie wissen, worauf Sie bei der Wahl des E-Commerce-Providers und Partners achten sollten, ist es an der Zeit, die Auswahl auf 3 bis 5 Anbieter zu begrenzen. Bitten Sie diese Anbieter, Ihnen alles Nötige zur Verfügung zu stellen, was Sie für einen letzten, umfassenden Vergleich der E-Commerce-Provider benötigen. Dazu zählen:

  • Demo der fertigen E-Commerce-Lösung: Damit Sie besser verstehen, wie die angebotene E-Commerce-Lösung funktioniert, und – noch wichtiger – ob sie für Sie funktioniert.
  • Mitbewerbervergleich: Für eine andere Sichtweise darauf, wie E-Commerce-Anbieter im Vergleich zueinander stehen und wer Ihre Geschäftsanforderungen am besten erfüllt.
  • Ausgefüllte Angebotsanfrage (RFP): Für Antworten auf alle Ihre Schlüsselfragen rund um den Anbieter und die Lösung und für den einfachen Vergleich der E-Commerce-Provider.

Tipps für das Erstellen einer E-Commerce-Angebotsanfrage:

  1. Stellen Sie ausschließlich Fragen zu Ihrem Minimum Viable Product (MVP), also dem Produkt mit den Mindestanforderungen. Lassen Sie alles weg, was Sie im ersten Jahr voraussichtlich nicht nutzen werden. Auf diese Weise konzentrieren Sie und Ihr E-Commerce-Anbieter sich auf das Wesentliche für Ihr Unternehmen. Lesen Sie unsere 10-Schritte-Anleitung für den Einstieg in Ihr E-Commerce-Projekt, um mehr über die Definition Ihres MVP zu erfahren.
  2. Verwenden Sie ein strukturiertes Format, z. B. eine Checkliste mit individuellen Positionen. Je strukturierter Ihre RFP, desto klarer die Antworten des Anbieters und desto einfacher können Sie die verschiedenen E-Commerce-Anbieter vergleichen.
  3. Beziehen Sie alle Abteilungen in den RFP-Prozess mit ein, aber machen Sie letztlich eine Person für die RFP selbst verantwortlich. So ist eine Abdeckung aller Themengebiete gewährleistet, ohne dass es innerhalb der RFP Wiederholungen oder Widersprüche gibt – etwas, das wir häufig sehen!
  4. Lassen Sie sich von unserer RFP-Vorlage inspirieren. Downloaden Sie unsere B2B E-Commerce RFP-Vorlage für eine Liste aller Fragen, die Sie Ihrem potentiellen Anbieter stellen sollten, und mit einem praktischen Anbieter-Bewertungssystem, das Sie bei Bedarf ändern und wiederverwenden können.

(Wann) Sollten Sie mitten in der Implementierung den E-Commerce-Anbieter wechseln?

Sie haben sich bereits für einen E-Commerce-Lösungsanbieter entschieden, doch im Verlauf der Implementierung entwickeln sich Dinge nicht so wie erhofft.

  • Übersteigt das E-Commerce-Projekt Ihr Budget?
  • Lässt sich die Plattform nicht wie versprochen in den vorhandenen Tech Stack integrieren?
  • Kann Ihr Provider die benötigten Funktionen nicht liefern?
  • Ist die Customer Experience des Webshops einfach nicht so, wie Sie erwartet haben?

Haben Sie erst einmal in das Projekt investiert, ist die Entscheidung, abzubrechen und auf die Suche nach einem anderen Lösungsanbieter zu gehen, keine einfache. Jedoch sollte es Sie nicht von einem Wechsel des E-Commerce-Anbieters abhalten. Denken Sie nicht nur an die Erstinvestition, sondern auch an andere Faktoren wie langfristige Kosten und potentielle Einsparungen und ob die Lösung letztendlich Ihre Bedürfnisse erfüllt.

Mitten in der Erstimplementierung den E-Commerce-Anbieter wechseln, ist genau das, was unsere Kunde Moto Direct getan hat. Lesen Sie hier die ganze Geschichte und erfahren Sie im Video, warum das Unternehmen diese schwierige, aber notwendige Entscheidung getroffen hat.

Noch mehr Ressourcen für die Wahl des besten E-Commerce-Anbieters

  • Neu im E-Commerce? Machen Sie sich bis ins Detail mit den unterschiedlichen Arten von Lösungen, die es auf dem Markt gibt, vertraut. Nutzen Sie unsere Entscheidungshilfe zur Wahl des E-Commerce-Anbieters, um herauszufinden, welche E-Commerce-Lösung am besten zu Ihrem Geschäftsmodell und Ihren Bedürfnissen passt.
  • Sind Sie für den Einstieg in den E-Commerce oder einen Wechsel der Plattform bereit? Dann lassen Sie sich von unserem E-Commerce-Guide: von der Planung bis zum Go-live mit praktischen Tipps und Checklisten durch den Prozess begleiten.
  • Bereit für den nächsten Schritt auf der Suche nach einem B2B-E-Commerce-Anbieter? Downloaden Sie unsere E-Commerce RFP-Vorlage, damit Sie den Anbietern in der engeren Auswahl ganz sicher die richtigen Fragen stellen. Unsere Vorlage enthält auch ein einfach anwendbares Anbieter-Bewertungssystem.
  • Mehr zu den Unterschieden von Sana Commerce und anderen Anbietern von E-Commerce-Lösungen erfahren? Hier sehen Sie, wie wir im Vergleich zu Shopify, Magento und SAP E-Commerce-Lösungen (einschließlich SAP Commerce Cloud) abschneiden.