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E-Commerce für effizientes Supply Chain Management in der Fertigungsindustrie

Denise Castillo
February 16, 2021

Ein komplexer Vorgang einfach zusammengefasst: Supply-Chain-Management ist das Fundament für all Ihre Offline- und Online-Operationen.

Die gängigen und aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette machen es den Unternehmen der Fertigungsindustrie nicht leicht, ihren Fokus gleichermaßen auf die Bewältigung dieser Herausforderungen und zusätzlich die Optimierung ihrer Online Vertriebswege zu legen.

Jüngste Untersuchungen in der Fertigungsindustrie zeigen, dass 98 % der Hersteller bereits eine E-Commerce-Lösung implementiert haben oder planen, eine solche zu implementieren.

Nun ist es an der Zeit, die Chancen wahrzunehmen, die E-Commerce für die Supply Chain Optimierung bietet. Hersteller sollten sich auf die Möglichkeiten im E-Commerce konzentrieren, um die größten Herausforderungen im Supply Chain Management zu bewältigen.

E-Commerce in der Fertigungsindustrie – Studie 2020/21

Wie steht es um Ihre digitale Transformation im Vergleich zu anderen Herstellern? Finden Sie es heraus!

Die größten Herausforderungen – und Chancen – im Supply Chain Management

Da der digitale Wandel weiterhin Disruptoren und Veränderungen im Status quo der Fertigungsindustrie verursacht, wird das Lieferkettenmanagement immer komplizierter und die beteiligten Beziehungen immer angespannter.

Andererseits bieten diese Herausforderungen den Herstellern auch große Chancen für Verbesserungen:

Neben der Kostensenkung und der Vereinfachung der Abwicklungslogistik bietet ein gutes Supply Chain Management erhebliche Chancen: die Erweiterung Ihrer Vertriebskanäle, insbesondere online, und verbesserte Kundenbeziehungen.

Dies deckt sich mit den Trends in der Fertigung, die wir auf der Grundlage der neuesten von Sapio Research gesammelten Daten feststellen.

Basierend auf der Studie wird rund 50 % des Gesamtumsatzes der Hersteller über Online-Verkäufe generiert. 42 % der Hersteller haben außerdem festgestellt, dass sich die Kundenbeziehungen durch die Investition in digitale Strategien verbessert haben.

Für Unternehmen der Fertigungsindustrie ist es heute wichtiger denn je, in digitale Lösungen zu investieren, die die Lieferkette optimieren, um die B2C-Einkaufsgewohnheiten der B2B-Käufer anzusprechen.

B2B E-Commerce Supply Chain Management und Kundenbeziehungen

Während die Erweiterung Ihrer Vertriebskanäle und die Steigerung des Gesamtumsatzes bereits wesentliche Vorteile einer B2B E-Commerce Lösung sind, bietet Ihnen eine E-Commerce Lösung auch die Möglichkeit, Ihre Kundenbeziehungen zu priorisieren.

Für B2B Unternehmen, die ihr Supply Chain Management optimieren, ist E-Commerce der Schlüssel, um nicht nur den Umsatz zu steigern, sondern auch die Geschäftseffizienz und das Kauferlebnis zu verbessern. Unsere Forschung zeigt:

Quelle: E-Commerce in der Fertigungsindustrie – Studie 2020/21

Diese Initiativen gehen alle Hand in Hand. B2B E-Commerce Supply Chain Management sollte immer mit einem Gesamtüberblick beginnen:

Erstellen Sie eine Übersicht über Ihr Lieferkettennetzwerk und sammeln Sie so viele Daten wie möglich darüber, was Ihr Unternehmen derzeit bereits richtig macht, wo Sie nicht genügend Daten oder Transparenz haben und wo Ihre Chancen liegen.

Wo liegt das größte Optimierungspotential im Supply Chain Management?

Aktuelle Daten aus der Studie 2020/21 – E-Commerce in der Fertigungsindustrie zeigen, dass Sie sich auf entscheidende Bereiche konzentrieren sollten, basierend auf dem, was Ihre Käufer suchen, wie z. B:

  • Einfachere und schnellere Kaufabwicklung (27 %)
  • Einfache Nachbestellung (27%)
  • Schnellere Lieferung und verbesserte Nachverfolgung (26 %)

Eine Studie von Peerbits zeigt beispielsweise, dass Sie nur durch die Optimierung der “last-mile-delivery (Transport der Ware zur Haustür des Kunden, also der letzte Schritt in der Lieferkette) im Durchschnitt 60 % mehr Kunden an sich binden und 40 % mehr von ihnen zu Fürsprechern für Ihr Unternehmen machen können.

Wenn Sie diese Logik auf die potenziellen Auswirkungen anwenden, die sich ergeben, wenn Sie nur ein paar weitere Problembereiche Ihres Supply Chain Managements angehen, können die Vorteile sogar noch wirkungsvoller und langfristiger sein.

Sie sollten sich auch mit Daten befassen, die Ihnen helfen, die E-Commerce Logistik zu erfassen und Ihren Online-Vertriebskanal zu optimieren, z. B. Kosten für Vertrieb und Auftragserfüllung, Bestandsabgleich auf Basis der SKU-Lage, Versandzeiten usw.

Letztlich versetzt ein flexibler, schlanker Supply-Chain-Betrieb, der digitale Tools nutzt und auf Automatisierung setzt, Ihr Unternehmen in die Lage, sich besser an Disruptoren und Veränderungen auf dem Markt oder in der Käufernachfrage anzupassen.

Warum (und wie) bedeutet die Optimierung der Lieferkette besseren E-Commerce?

Effektives Supply Chain Management im E-Commerce bedeutet Optimierung. Das kann Verschiedenes beinhalten, wie z. B.:

  • Bessere Beziehungen mit Ihren Herstellern pflegen
  • Frühzeitige Planung für Nachfragespitzen oder -einbrüche
  • Geschäftsprozesse automatisieren
  • Verwendung einer “intelligenten” Lagerverwaltung

Erfolgreiche Optimierung bedeutet, dass Sie bekannte Probleme, mit denen Ihre Käufer konfrontiert sind, entschärfen können, insbesondere online.

Wenn es Ihnen zum Beispiel gelingt, die Transparenz in Ihrer Lieferkette zu verbessern und Daten über Prozesse und Kaufverhalten zu sichern, wird Ihre E-Commerce-Strategie zum Kinderspiel.

Mit einer gut verwalteten Lieferkette und den richtigen Daten können Sie Ihren Kunden einen Online-Vertriebskanal anbieten, der die Transparenz und Kommunikation (und damit die Rentabilität und den Erfolg) maximiert. Es wird auch dazu dienen, die Kosten für Ihr Unternehmen zu senken und zusätzliche Einnahmen zu erzielen.

Quelle: Supply Chain Dive

ERP-integrierter E-Commerce für einen rationalisierten Vertrieb

Bei einer Integration mit Ihrem ERP-System kann Ihr Webshop Daten in Echtzeit einblenden, einschließlich aktueller Informationen zur Bestandsverfügbarkeit, Produktdetails, Preisgestaltung und Lieferverfolgung (was besonders wichtig ist, um mögliche Verzögerungen zu kommunizieren).

Das alles ist mit einer Lösung möglich, die sich um den zentralen Motor von Unternehmen, ihr ERP-System, dreht – und das bedeutet kein weiteres kompliziertes Tech-Stack oder mehr Datensilos. Mit einer ERP-integrierten Lösung, wie der von Sana Commerce, ist das Gegenteil der Fall.

Bestellungen, die über den Webshop aufgegeben werden, werden auch in Echtzeit zurück in das ERP-System integriert. Damit wird ein häufiges Problem im Supply Chain Management für E-Commerce behoben: Fehler bei der manuellen Dateneingabe.

Bei Supply-Chain-Anbietern laufen bis zu 50 % der Beschaffungsfunktionen über statische Tabellenkalkulationen, wodurch die Prozesse anfällig für manuelle Fehler sind (LevaData).

Wenn Hersteller hingegen online agieren, geben nur 24 % an, dass häufige Bestellfehler ein Problem darstellen. Der Einsatz digitaler Tools kann die Wahrscheinlichkeit von Bestellfehlern um die Hälfte reduzieren.

ERP-E-Commerce ist also nicht nur eine zusätzliche Einnahmequelle, sondern kann auch helfen, bestehende Probleme im Supply Chain Management zu lösen.

Reduzieren Sie die Arbeitsbelastung Ihrer Teams mit einer optimierten Lieferkette

Mit einer integrierten Lösung von Sana Commerce können Sie nicht nur von einem verbessertes Supply Chain Management profitieren, sondern Sie tun dies auch auf eine Art und Weise, die keine große Arbeitsbelastung für Ihre internen Teams bedeutet.

Sie können Ihre Supply Chain Optimierung und Ihren E-Commerce auch durch zusätzliche kundenorientierte Strategien ergänzen, wie z. B. Dropshipping oder den Direktvertrieb an Verbraucher (D2C), was bereits 67 % der Hersteller tun.

Schaffen Sie neue Geschäftsmöglichkeiten und bauen Sie im Jahr 2021 bessere Kundenbeziehungen auf.

Laden Sie kostenlos die Studie „E-Commerce in der Fertigungsindustrie 2020/21“ herunter, um mehr darüber zu erfahren, wie Supply Chain Management und E-Commerce Hand in Hand gehen.