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Elektronikindustrie: Effizientere Supply Chain durch den Einsatz von E-Commerce

B2B E-Commerce

Sana Editorial Team Mai 29, 2018

Seit Jahrzehnten wächst die Technologie exponentiell. Mit ihr sind das Silicon Valley, das Internet der Dinge und eine ganze Generation von Verbrauchern entstanden, die das Leben nur mit einem Smartphone kennen gelernt haben. Wie passen sich Elektronikunternehmen entlang der Supply Chain an diese Veränderungen an und wird es ausreichen?

E-Commerce Leitfaden Elektronikindustrie

Herausforderungen der Elektronikindustrie

Niemand kann leugnen, dass technologische Entwicklungen für Unternehmen der Elektronikbranche fantastisch sind. Wer will schließlich keine daraus resultierende höhere Nachfrage nach elektronischen Produkten? Auf der anderen Seite bringt die steigende Nachfrage eine Reihe von Herausforderungen mit sich, die jeden Teil der Supply Chain betreffen – von Teile- und Produktherstellern bis hin zu Lieferanten und Einzelhändlern.

  • Wie managt Ihr Unternehmen ein zunehmend komplexes Produktsortiment?
  • Wie halten Sie mit produktbezogenen Trends und einem sich ständig weiterentwickelnden Sortiment und kürzeren Produktlebenszyklen Schritt?
  • Wie optimieren Sie das Bestandsmanagement und erhöhen die Zugänglichkeit und Transparenz für Ihre Kunden?

Wir nutzen ein Jahrzehnt an Erfahrung, um Unternehmen in der gesamten Elektroniklieferkette dabei zu unterstützen, diese Fragen für sich zu beantworten.

Wie kann ich ein komplexes Produktsortiment besser verwalten?

Tipp 1: Nutzen Sie die Logik, die Sie bereits in Ihrem ERP haben.

Durch die Auswahl einer Software, die direkt in Ihr ERP-System integriert ist (z. B.  SAP, Microsoft Dynamics ), können Sie noch mehr aus Ihrer bereits vorhandenen Logik und Daten herausholen. Es bedeutet auch, dass Sie beispielsweise keine Informationen in Ihrer Webshop-Umgebung duplizieren oder synchronisieren müssen.

Dadurch bleiben Ihre Produktinformationen nicht nur konsistent, sondern Änderungen, die Sie in Ihrem ERP-System vornehmen, werden in Ihrem Webshop in Echtzeit aktualisiert, und umgekehrt.

Es gibt eine breite Palette von Optionen, die betrachtet werden müssen, wenn es darum geht, sich von isolierten Softwarelösungen zu integrierten Geschäftssystemen zu bewegen. Sie sollten auch eine Integration Ihres PIM-Systems in Ihren Webshop und Ihr ERP-System in Betracht ziehen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Whitepaper.

Verknüpfung PIM und Webshop

Tipp 2: Zeigen Sie verwandte Produkte in Ihrem Webshop an.

Dies mag plausibel erscheinen, aber das Anzeigen verwandter Produkte vereinfacht den Einkaufsprozess für Ihre Kunden drastisch. Benötigt jemand, der eine bestimmte Hauptplatine kauft, zusätzlich für den Gebrauch ein bestimmtes Werkzeug oder ein zusätzliches Teil?

Sie können die Beziehung in Ihrem ERP-System einrichten und sicherstellen, dass es für Ihren Kunden leicht ist, die benötigten Informationen zu finden (und zu bestellen).

Tipp 3: Erleichtern Sie Ihren Kunden den Einkauf mit personalisierten Produktkatalogen.

Nicht alle Ihre Kunden müssen auf Ihre gesamte Produktpalette zugreifen können. Besonders wenn Sie ein Hersteller oder ein Lieferant sind, ist es besser, personalisierte Kataloge für verschiedene Kunden einzurichten.

Indem Sie ihre Optionen einschränken, erleichtern Sie Ihren Kunden die Suche nach dem, wonach sie suchen und was sie brauchen. Dies erleichtert Ihrem Vertriebsteam auch das Anbieten relevanter Produktsortimente für Ihre Kunden.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserem Artikel: Was erwarten B2B-Kunden?

Wie halte ich mit produktbezogenen Trends, einem sich ständig weiterentwickelnden Produktsortiment, sowie kürzeren Produktlebenszyklus Schritt?

kurze Produktlebenszyklen Elektronikindustrie

Tipp 4: Wählen Sie einen datengesteuerten Ansatz für Verkaufsentscheidungen.

Die Verwendung von Google Analytics ist eine großartige Möglichkeit, den Erfolg Ihres Online-Verkaufs zu überwachen und bevorstehende Trends vorherzusagen, damit Sie sich besser auf die Verbrauchernachfrage vorbereiten können.

Natürlich ist Google Analytics nicht die einzige Möglichkeit, Ihre Verkaufsentscheidungen datengesteuert zu treffen. Es ist wichtig, dass Sie sich Ihren aktuellen Einkaufsprozess genau ansehen. Auf was stützen Sie Ihre Entscheidungen? Haben Sie alle Einsichten, die Sie brauchen, um fundierte Entscheidungen zu treffen?

Wenn Sie diesbezüglich noch nicht mit Ihrer Einkaufsabteilung im Gespräch sind, sollten Sie ihnen diese wichtigen Fragen stellen. Anschließend gehen Sie zu Ihrem E-Commerce-Anbieter, um herauszufinden, wie er Ihnen helfen kann, die benötigten Informationen zu erhalten.

Tipp 5: Unterstützen Sie Ihre Kunden und Mitarbeiter mit wirklichen Echtzeitinformationen.

Die Bereitstellung von Echtzeitinformation in Ihrem Webshop ist eine der besten Möglichkeiten, wie Sie (und Ihre Kunden) mit einem schnell wechselnden Produktsortiment Schritt halten können.

Wenn Sie einen konstanten Fluss von neuen Produkten haben, die kommen und gehen (oder sich verändern), kann es eine Herausforderung sein, einen klaren Überblick in einem System zu erhalten. Ganz zu schweigen von mehreren Systemen.

Wir haben bereits vorgeschlagen, dass Sie Ihr ERP-System in Ihren Webshop integrieren, um ein komplexes Produktsortiment besser verwalten zu können. Diese Lösung hilft Ihnen auch, Ihren Onlinekatalog in Echtzeit auf dem neuesten Stand zu halten.

Wenn Ihr Webshop in Ihr ERP-System integriert ist, wird garantiert, dass Ihre Lagerbestände, Preise und Produktinformationen in Ihrem Webshop aktualisiert werden, sobald Sie Änderungen in Ihrem ERP vornehmen.

Wie verbessere ich Zugänglichkeit und Transparenz für meine Kunden?

Tipp 6: Geben Sie Ihren Kunden mit einem 24/7 Online-Zugang mehr Flexibilität beim Einkauf.

Wenn Sie noch nicht online verkaufen, sollten Sie damit nicht länger warten. Was auch immer Sie bislang davon zurückhält, die Verkäufe, die Sie durch diese Einschränkung im Verkauf verpassen, sind es nicht wert. Wir können diesen Punkt nicht genug betonen: Sie müssen dort sein, wo Ihre Kunden sind, und diese sind online .

Tipp 7: Bieten Sie Ihren Käufern die Möglichkeit, Wiederholungsaufträge basierend auf einer Vorlage zu tätigen.

Wenn Sie Ihren Kunden die Möglichkeit geben, Bestellvorlagen basierend auf vergangenen Einkäufen zu erstellen, ist das eine große Zeitersparnis. Es gibt Ihnen auch einen besseren Einblick in zukünftige Bestellungen, sodass Sie immer die richtigen Artikel für Ihre Kunden vorrätig haben können.

Der ultimative Tipp: Warten Sie nicht, das Zepter zu übernehmen!

Dies sind nur einige der Erkenntnisse, die wir in den letzten zehn Jahren von unseren Elektronik-Kunden in der Fertigung, im Großhandel, im Vertrieb und im Einzelhandel gesammelt haben.

Wir haben noch viel mehr Ratschläge und eine Reihe von Arbeitsblättern für Sie, die wir in einem E-Book zusammengefasst haben:  Der ultimative Leitfaden für E-Commerce für die Elektronikindustrie. Hier können Sie prüfen, wo in der digitalen Transformation Ihr Unternehmen momentan steht und erfahren, was die nächsten logischen Schritte für Sie sein sollten.

Elektronikindustrie Leitfaden