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SAP E-Commerce Integration erklärt!

Sana Editorial Team
August 3, 2017

Ihr SAP ERP-System sorgt dafür, dass jede Abteilung immer Zugriff auf die Daten hat, die Sie benötigen, um smarte Entscheidungen treffen zu können. Mit einer SAP E-Commerce Integration können Sie den gleichen Ansatz auch für Ihren Online-Vertriebskanal nutzen.

SAP ist eines der unternehmenskritischen Systeme, das Ihnen ermöglicht, Ihre Organisation optimal und effizient zu führen. Abhängig von Ihrer Branche kann es der Ort sein, in dem Sie Ihre Geschäftslogik und Daten, Bestellprozesse, Buchhaltung, Supply Chain Management, Beschaffungsmanagement, Supply Relationship Management und mehr verwalten.

Es ist diese Flexibilität, die SAP dabei geholfen hat, Marktführer im Unternehmens-Software-Markt zu werden. Sie entwickeln leistungsstarke Software, die maßgeschneidert werden kann, um eine große Vielzahl von Organisationen perfekt zu unterstützen – von mittelständischen Unternehmen, die lokal agieren bis zu multinationalen Unternehmen mit komplexen, internationalen Lieferketten.

Deshalb ist SAP-integrierter E-Commerce die einzig tragfähige Option für Unternehmen, die mit SAP den digitalen Wandel meistern wollen. Um zu verstehen warum, sollten wir zunächst tiefer in die Geschichte von SAP als Unternehmen eintauchen.

  1. Die Geschichte von SAP
  2. Die Notwendigkeit der Integration
  3. Integration ist der Schlüssel für ERP und E-Commerce
  4. SAP E-Commerce Integration: Wie das geht
  5. Die Bedeutung von Echtzeit
  6. … und die Auswirkungen auf die Performance
  7. Wie Sie uns Ihre Kunden von einer SAP E-Commerce Integration profitieren

Die Geschichte von SAP

SAP ist einer der Hauptakteure in der IT-Welt und sie haben ihre Wurzeln in einem anderen Computer-Riesen: IBM.

Im Jahr 1972 verließen fünf IBM-Mitarbeiter das Unternehmen, um ihren Traum zu verwirklichen: Die Entwicklung einer standardisierten Echtzeit-Software. Das klingt heute nicht mehr nach etwas Besonderem, aber damals war es eine Innovation. Dies war eine Zeit, in der die Unternehmen mit Lochkarten und Bändern arbeiteten und die Pakete nachts, statt direkt nach einem Bestelleingang, verarbeitet wurden.

So war die SAP Systemanalyse und Programmierung geboren.

Während des Gründungsjahres verbrachten die fünf Gründer einen Großteil ihrer Zeit in den Rechenzentren ihrer ersten Kunden, um Systeme für diese zu entwickeln. Wie in diesem Video über die Geschichte von SAP erläutert, begab sich das SAP-Team in Unternehmen, um aus erster Hand einen Einblick in den operativen Betrieb zu erhalten. Dies half SAP besser zu verstehen, wie sie Software erstellen können, die den Leuten helfen würde, ihre Arbeit zu erledigen.

Die Taktik hat sich ausgezahlt: SAP RF wurde in nur neun Monaten fertiggestellt. Dieses Buchhaltungssystem sollte den Eckpfeiler von SAP R/1 bilden und war der erste Schritt zum ERP-System, das heute von tausenden von Unternehmen genutzt wird.

Die Notwendigkeit der Integration

Im Jahr 1975 konnten SAP-Kunden nun die Enterprise-Ressource-Planning-Software (ERP-Software) nutzen, um mehr als nur ihre Buchhaltung zu machen. Das SAP RM-System unterstützte auch die Bestandsführung, den Einkauf und die Rechnungsprüfung. Dies war dank der Integration möglich – Daten aus einem Prozess stehen sofort zur Verfügung.

Dieser Echtzeit-Austausch von Informationen bot den Unternehmen eine noch nie dagewesene Effizienz, indem sie sicherstellen konnten, dass einzelne Abteilungen gleichzeitig Zugriff auf dieselben Daten hatten. Was bedeutet dies genau für Ihre täglichen Geschäftsabläufe?

Vertriebsmitarbeiter können immer die neuesten Inventarstufen sehen. So lassen sich Verkäufe von ausverkauften Artikeln vermeiden und Käufer verschenken keine Zeit, weil sie nicht rechtzeitig benachrichtigt werden konnten.

Kurz gesagt, es gibt eine Echtzeit-Ausrichtung zwischen den verschiedenen Abteilungen, die nicht möglich war, als Organisationen sich auf die Punch-Card-Technologie und die Stapelverarbeitung verlassen mussten. Immer einen Zugriff auf die richtigen Daten zu haben, hilft den Mitarbeitern, intelligentere Entscheidungen zu treffen, effizienter zu arbeiten und erhebliche Kosteneinsparungen zu realisieren.

Genau dieses Konzept liegt auch der nahtlosen Integration von Sana Commerce und SAP zugrunde.

Integration ist der Schlüssel für ERP und E-Commerce

Es gibt zwei Hauptfaktoren, die es SAP ermöglichen, diese Echtzeit-Datenansicht in allen Abteilungen sicherzustellen: Echtzeit-Integration und die Tatsache, dass es nur eine einzige Quelle der Wahrheit gibt. Sana Commerce, unsere SAP-integrierte E-Commerce Software, nutzt die gleichen zwei Elemente, damit Sie Ihren Online-Vertrieb optimieren können.

Die Verwendung von ERP-Daten für den Webshop ist kein neues Konzept. Hier bei Sana wurde die Idee, eine standardisierte Lösung für ERP-integrierte Webshops zu schaffen, aus häufigen Anfragen von Kunden entwickelt, um vollständig integrierte E-Commerce Software für ERP-Systeme von SAP und Microsoft Dynamics zu liefern.

Eigentlich ganz logisch: Wenn Sie sich auf Ihre Vertriebsmitarbeiter verlassen, Aufträge für Kunden zu platzieren und zu erstellen, dann möchten Sie sicherstellen, dass diese Mitarbeiter Zugriff auf die aktuellsten Produkt- und Bestandsdaten haben.

Wenn Sie Vertriebsmitarbeitern und Kunden ermöglichen, Aufträge über Ihren Webshop zu platzieren, möchten Sie garantiert sicherstellen, dass die Informationen, die sie sehen, direkt aus Ihrem ERP-System abgerufen werden. E-Commerce-Plattformen, die vollständig mit SAP integriert sind, lassen dies realisieren.

SAP E-Commerce Integration: Wie das geht

Ihr ERP-System ist äußerst komplex. Eine Menge Daten sowie Ihre Geschäftslogik sind hier gespeichert. Daten, die Sie verwenden müssen, wenn Sie möchten, dass Ihr Webshop alle Ihre kommerziellen Prozesse exakt reflektiert. Dies beinhaltet:

  • detaillierte und umfangreiche Produktspezifikationen
  • Lagerbestände
  • Steuerkalkulationen
  • Versandkosten
  • kundenspezifische Vereinbarungen
  • Tier Pricing

 

Abhängig von Ihrer Branche, kann dies noch viele andere Daten umfassen. Diese Informationsebene ist in der Regel nicht für Webshops erforderlich, die sich ausschließlich auf Endverbraucher konzentrieren, sodass eine ERP-Verbindung nicht immer notwendig ist.

Trotz der laufenden Konsumerisierung von Online-B2B-Verkäufen haben professionelle Käufer immer noch ganz andere Informationsbedürfnisse im Vergleich zu Konsumenten – nur wollen sie diese Informationen auch in attraktiven, reaktionsschnellen und blitzschnellen Webshops sehen.

Sie stehen somit vor der Herausforderung, große Datenmengen aus dem ERP im Webshop zur Verfügung zu stellen, ohne dabei Abstriche im Design oder der Leistung des Webshops zu machen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu erreichen. In der Regel lassen diese sich in zwei Kategorien unterteilen: integrierte Lösungen, die ERP-Daten unverändert verwenden und Schnittstellenlösungen, die ihre eigene Tabellenstruktur haben.

Über Schnittstellen verbundene SAP E-Commerce Lösungen

Ein über Schnittstellen verbundener SAP-Webshop ist nicht das Gleiche wie eine voll integrierte E-Commerce Software. Eine Schnittstellen-Webshop-Software setzt auf mehrere Verbindungen zum SAP-System, um alle relevanten Daten abzurufen.

Das ist unnötig kompliziert, da mehr Verbindungen gleichzeitig mehr Wartung bedeuten und zudem mehr Möglichkeiten für Fehler bieten, sich einzuschleichen. Und dies sind noch lange nicht alle Nachteile dieser Art von “Integration”.

Das größte Problem ist, dass Schnittstellenlösungen nicht die enorme Menge an Zeit, Aufwand und anderen Ressourcen, die Sie in die Perfektionierung Ihres SAP-Setups investiert haben, nutzen.

Sie haben alles in Bewegung gesetzt, um sicherzustellen, dass Ihr ERP-System Ihre Geschäftsprozesse perfekt unterstützt, egal ob diese komplett standardisiert oder einzigartig sind.

Gehen Sie zur  E-Commerce Software Entscheidungshilfe, um die passende E-Commerce Software für Ihr Unternehmen zu finden.

 

Wenn Sie eine eigenständige E-Commerce-Plattform einrichten, die nur über Schnittstellen verbunden ist, bedeutet dies, dass Sie in diesem neuen System Ihre sorgfältig gestalteten Prozesse erneut einrichten müssen.

Es findet so keine Arbeitsteilung statt: Die über Schnittstellen verbundene E-Commerce Software versucht dasselbe zu tun, wie Ihr SAP-System. Das bedeutet doppelte Arbeit und Wartung sowie ein erhöhtes Fehlerrisiko.

Hier ein kurzer Vergleich: Sie stellen zwei Personen ein, um den gleichen Job zu erledigen. Einer ist hoch spezialisiert, äußerst kompetent und hat sich voll und ganz an die Prozesse und Bedürfnisse Ihres Unternehmens angepasst. Der andere Mitarbeiter ist eher ein Generalist: Er ist nicht so gut wie Ihre A-Player aus der EDV, wenn es um die Kernaufgaben geht, aber er hat eine zusätzliche und nützliche Fähigkeit.

Doch anstatt die Fähigkeiten Ihres A-Spielers zu nutzen, um zusätzliche Aufgaben zu erledigen, versucht dieser alle Aufgaben noch einmal alleine zu wiederholen. Nicht nur das, Sie benötigen noch zusätzliche Hilfe: Verwaltungspersonal um die manuelle Dateneingabe zu übernehmen und die Produktinformationen zu aktualisieren.

Die Ergebnisse: redundante Arbeit, zusätzliche Lohnkosten und durchschnittliche Ergebnisse.

Integrierte SAP E-Commerce Lösungen

Vollständig integrierte Webshop-Lösungen für SAP verfolgen einen ganz anderen Ansatz. Wir erklären dies am Beispiel unserer eigenen integrierten E-Commerce Software, Sana Commerce.

Sana Commerce versucht nicht, Ihre Geschäftslogik und Daten neu zu replizieren – warum auch, wenn SAP so eine hervorragende Arbeit bei der Verwaltung leistet?

Anstatt zu versuchen, alles erneut zu erstellen, erlaubt Sana Commerce SAP, die Berechnungen durchzuführen und die Daten zu speichern, um diese als Ihre einzige Quelle der Wahrheit zu handeln. Alles was Sana Commerce macht, ist die Daten abzurufen und im Webshop anzuzeigen.

Dies geschieht mit einer einzigen Verbindung. Der Sana Commerce Connector ist im SAP ERP installiert. Jeder Connector ist speziell für das ERP konzipiert, um sicherzustellen, dass er die gleiche Sprache spricht – in diesem Fall ABAP.

Dies ermöglicht einen effizienten Datenaustausch in Echtzeit, ohne die Leistung Ihres ERP-Systems zu beeinträchtigen. (Und ohne Kompromisse bei der Datensicherheit! Für weitere Informationen darüber, wie Sie Ihren Onlineshop optimal schützen können, lesen Sie unseren Blog über die Sicherheit von ERP-integrierten E-Commerce.)

Unsere Produktexperten erklären die Verbindung wie folgt: Wenn eine Schnittstellenlösung eine Nachricht an SAP senden muss (oder eine Nachricht erhalten soll), erstellen sie für jede Nachricht einen neuen Umschlag.

Da alle Daten- und Geschäftslogik an nur einem Standort gespeichert sind, müssen Sie nicht mehr dieselben Wartungs- und Aktualisierungsarbeiten auf zwei verschiedenen Systemen durchführen. Und das Gleiche gilt für die eine Verbindung, die für eine Integration verwendet wird, gegenüber den unzähligen Verbindungen, die für die Einrichtung einer Schnittstellenlösung erforderlich sind.

Oder um die Mitarbeiter-Analogie fortzusetzen: Anstatt einen Spezialisten und einen Generalisten einzustellen, um fast die gleiche Arbeit zu machen, stellen Sie zwei Spezialisten ein, um sich auf zwei verschiedene Fachgebiete zu konzentrieren. Ihr EDV A-Player übergibt einfach seine abgeschlossene Arbeit an Ihren engagierten Online-Vertriebsmitarbeiter, der sich darauf spezialisiert hat, Ihren Kunden eine ausgezeichnete Kauferfahrung zu bieten.

Diese klare Arbeitsteilung lässt Ihr SAP-System und Ihre E-Commerce Software glänzen, indem jeder das tut, was er am besten kann.

Die Bedeutung von Echtzeit

Der Echtzeit-Charakter der Integration von SAP war eines der Dinge, die das System von anderen abhob. Und auch diese Eigenschaft spiegelt sich in der vollständig integrierten E-Commerce Software für SAP-Systeme wieder.

Wenn Sie ein E-Commerce-System implementieren, wird der Erfolg des Projekts dadurch bestimmt, ob Ihr neuer Online-Vertriebskanal zumindest die gleiche Erfahrung wie Ihre anderen Kanäle bietet – ob es sich um Bestellungen per E-Mail, Fax oder Telefon handelt.

Das bedeutet, dass Ihre Herausforderung darin besteht, alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um das Produkt zu finden, das ihren Anforderungen entspricht und die Bestellung abzuschließen – alles ohne Ihre Hilfe. Wenn Ihre Kunden sich doch noch an Sie wenden, um Fragen zu klären, kann Ihr Vertriebsmitarbeiter direkt den Auftrag des Kunden bearbeiten.

Dies bedeutet, dass Daten, die in Ihrem Webshop angezeigt werden, einwandfrei sein müssen. Also keine Übertragungsfehler, was nicht passieren kann, wenn Ihre E-Commerce-Lösung mit SAP integriert ist. Aber vor allem muss es sich um die aktuellsten Daten handeln. Vieles kann in einer Stunde, oder sogar 5 Minuten passieren. Sie wollen Ihre Kunden schließlich nicht enttäuscht sehen, wenn sie erst bei der Kasse herausfinden, dass das gewünschte Produkt doch nicht mehr auf Lager ist.

Mit unserer eigenen SAP-integrierten E-Commerce Software haben wir Echtzeit-Einblicke in die Daten, die für Sie und Ihre Kunden wichtig sind, priorisiert. Lagerbestände, Produktdaten, Preisgestaltung – Ihre Onlineshop-Nutzer arbeiten mit den gleichen Daten wie Ihre Vertriebsmitarbeiter. Immer, zu jeder Zeit!

Es gibt noch einen anderen Weg, wie Ihr Geschäft von einer Echtzeit-Verbindung profitieren kann. Als Konsumenten sind wir es gewohnt, bei einer Online-Bestellung sofortige Befriedigung zu erfahren. Wenn wir ein digitales Produkt kaufen, können wir es in der Regel sofort herunterladen, oder es wird automatisch auf unser Gerät der Wahl übertragen.

Und immer mehr Anbieter bieten auch schon die Lieferung am selben Tag für physische Produkte an. Geschwindigkeit ist entscheidend! Die Rationalisierung der Prozesse in jeder möglichen Weise, einschließlich der Minimierung zeitaufwendiger Verwaltungsaufgaben, ist ein wesentlicher Bestandteil der Erfüllung der wachsenden Kundenerwartungen.

Wir haben bereits erklärt, dass eine integrierte E-Commerce Software für SAP einen effizienten Datenaustausch ermöglicht.

Und das in beide Richtungen: SAP-Daten werden im Webshop angezeigt und Aufträge aus dem Webshop werden automatisch in SAP abgebildet. Wenn Ihre Vertriebsmitarbeiter ihre Computer morgens starten, müssen sie nicht durch einen Posteingang voller Kundenauftrags-E-Mails wühlen und manuell alles in das ERP eintragen. Die Bestelldaten sind schon da und bereit, verarbeitet zu werden. Lieber früher als später. So, wie Ihre Kunden es wollen.

… und die Auswirkung auf die Performance

Aber was bedeutet das für die Leistung Ihres Webshops und Ihres SAP-Systems? Es ist garantiert nicht in Ihrem Interesse, Ihr ERP nonstop mit Anfragen für Informationen zu überladen.

Ein guter Webshop bietet nicht nur die Informationen, die die Kunden brauchen, er liefert auch eine gute Kundenerfahrung. Viele Aspekte spielen in eine positive Kauferfahrung mit ein – klare Produktbilder und intuitive Navigation zum Beispiel. Auch die Seitenladegeschwindigkeit ist entscheidend.

Laut Kissmetrics erwarten 47 % der Konsumenten, dass eine Webseite in 2 Sekunden oder schneller geladen ist. Zudem verlassen 40 % eine Website wieder, die mehr als 3 Sekunden benötigt. Als B2B-Unternehmen können Sie sich ein bisschen mehr Spielraum erlauben, aber mit der laufenden Konsumerisierung von B2B-Verkäufen müssen Sie diese Metriken im Auge behalten.

Aber es ist nicht nur Ihr Webshop, der nicht an Geschwindigkeit verlieren darf. Sie wollen auch Ihr SAP ERP oder SAP Business One System nicht überladen. Ein schmerzhaft langsames System verlangsamt Ihre gesamte Organisation – ganz zu schweigen von der Frustration Ihrer Mitarbeiter.

Wie können Sie also das Bedürfnis Ihrer Kunden nach einem Echtzeit-Einblick ins Gleichgewicht einer guten Performance bringen?

Bei der Entwicklung von Sana Commerce haben wir diese Herausforderung gemeistert, indem wir unsere SAP-integrierte E-Commerce Software nur wenn es wirklich notwendig ist, auf das ERP-System zugreifen lassen.

Betrachten Sie zum Beispiel die Produktinformationen. Diese werden einmal in großen Mengen heruntergeladen. Statt diese danach ständig auf Updates zu prüfen, werden die Daten nur im Webshop aktualisiert, wenn sie im SAP-System bearbeitet werden. Bearbeitete Elemente werden zu einer Liste hinzugefügt, die in einem vorbestimmten Intervall aktualisiert wird.

Wenn ein Kunde zu einer Produktübersicht navigiert, ist das Einzige, was aus dem ERP in Echtzeit angefordert wird, die Inventar- und Preisinformation. Diese Informationen ändern sich am häufigsten, entweder durch andere Verkäufe zur gleichen Zeit oder aufgrund von kundenspezifischen Preiskonditionen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Ihre Kunden Zugang zu den aktuellsten Informationen haben, ohne aber dabei Ihr ERP zu sehr zu belasten.

Wie Sie und Ihre Kunden von einer SAP E-Commerce Integration profitieren

Die Vorteile der integrierten SAP E-Commerce-Lösung über eine Schnittstellensoftware sind klar. Aber wie beeinflusst dieser ERP-getriebene Ansatz für den Onlineverkauf tatsächlich Ihr Geschäft? Es gibt viele Vorteile der Integration, die wir in sechs Kategorien einteilen, von denen wir Ihnen die drei stärksten hier näher erläutern wollen. Wenn Sie daran interessiert sind, alle Vorteile kennenzulernen, können Sie unser kostenloses Whitepaper über die Vorteile der Integration herunterladen. Ihnen genügt eine kurze Zusammenfassung? Dann lesen Sie weiter!

Einfach zu navigierende Online-Produktkataloge

Eine einfache und effiziente Navigation ist ein wichtiger Bestandteil der Usability für jeden Webshop. Besonders wichtig ist es aber, wenn Sie über einen großen Produktkatalog verfügen, wie es bei B2B-Firmen wie Herstellern, Großhändlern und Distributoren üblich ist. Wenn Ihre Kunden nach einem bestimmten Artikel unter Tausenden (oder sogar Zehntausenden) suchen, kann die Navigation Ihres Webshops erheblichen Einfluss auf die gesamte Benutzererfahrung haben.

Die SAP-integrierte E-Commerce Software nutzt die in Ihrem ERP gespeicherten Produktdaten, um auf schnellstem Weg zu den Produkten zu finden, die Ihre Kunden benötigen.

Zum Beispiel verwendet Sana Commerce Produktattribute, wie sie im ERP definiert sind, um eine facettierte Suche anzubieten. Dies macht es einfach und möglich Artikel nach mehreren Eigenschaften zu filtern.

Komplexe Verbundprodukte sind eine weitere E-Commerce-Herausforderung für B2B-Anbieter. Sie wollen sicherstellen, dass Ihre Kunden alle zugehörigen Produkte in einem Zug bestellen können, aber auf Wunsch auch nur einen einzelnen Artikel.

ERP-Integration kann auch hier helfen.

In SAP integrierte Webshops nutzen die ERP-Daten, um einzelne Produkte zu einer verkaufbaren Einheit zu kombinieren. Wenn ein Kunde ein solches Verbundprodukt kauft, können die einzelnen Artikel als separate Einzelposten angezeigt werden. Es ist nun auch möglich, einzelne Artikel, statt der ganzen Einheit, zu bestellen.

Außerdem möchten Sie alle relevanten Produktdaten aus Ihrem ERP nutzen – dazu gehören auch Produktbilder. Ein voll integrierter Webshop lässt auch dies zu.

Dies bedeutet in der Praxis, dass Ihre Kunden in der Lage sind, die Artikel zu finden, die sie benötigen, ohne dass sie Ihre Verkaufsabteilung um Hilfe bitten müssen. Darüber hinaus können sie auch Ihren Webshop verwenden, um Produktinformationen einzusehen, wenn sie auf der Suche nach der besten Lösung sind, auch wenn sie noch keine Kaufabsicht haben. Sie können Bestellungen tätigen, wann immer sie wollen, ohne sich auf die Verfügbarkeit Ihrer Vertriebsmitarbeiter verlassen zu müssen. Diese verbringen wiederum weniger Zeit damit, unkomplizierte Fragen zu beantworten und haben mehr Zeit für wichtige Gespräche mit Kunden.

Komplexe Preisgestaltung vereinfacht

Die Preisgestaltung ist ein weiterer Bereich, dem B2B-Webshops mehr Beachtung schenken müssen, als die verbraucherorientierten Unternehmen. Zum Glück ist dies eine der Stärken von ERP-Systemen wie SAP: Sie können komplexe Preisregeln im System anlegen, die viele verschiedene Variablen berücksichtigen.

SAP-integrierte E-Commerce Software nutzen die Rechenleistung Ihres ERP-Systems um sicherzustellen, dass die in Ihrem Webshop angezeigten Preise immer korrekt sind. So brauchen Sie diese komplexe Geschäftslogik nicht an zwei Orten pflegen. Sie können sicher sein, dass Ihre Kunden immer den richtigen Preis sehen werden, egal ob Sie Tier Pricing anbieten, Bestellwert abhängige Rabatte, oder sogar kundenspezifische Preise.

Es sind nicht nur Rabatte, die immer genau angezeigt werden: Alle im ERP definierten Umsatzsteuer- oder Mehrwertsteuerberechnungen werden exakt kalkuliert und auch zusätzliche Gebühren wie Servicekosten und Versand werden berücksichtigt.

Weil die Preise in Ihrem Webshop so immer mit den Preisen übereinstimmen, die Ihre Vertriebsmitarbeiter mit Ihren Kunden vereinbart haben, können Kunden mit speziellen Preisvereinbarungen ohne Sorgen ihre Bestellungen zu diesem Preis online tätigen. Auf den Punkt gebracht, Ihr Online-Vertriebskanal lässt Ihre Kunden alle regelmäßigen Beschaffungsprozesse durchführen – einschließlich aller regulären Rabatte.

Online-Auftragsabwicklung

Die Daseinsberechtigung eines jeden Webshops ist, als Vertriebskanal zu agieren, der Zeit für Sie und Ihre Kunden spart. Ein Webshop, der in SAP integriert ist, liefert dies und noch mehr – durch die Bereitstellung eines Effizienz- und Bequemlichkeitslevels, dass mit einer Schnittstellen- oder Standalone-Lösungen niemals möglich wäre.

Der Echtzeit-Informationsaustausch zwischen SAP und dem Webshop bedeutet, dass die Kunden sofort einen Einblick in die in Ihrem ERP gespeicherten Produktdaten haben. Es ist auch möglich, dass Kunden ihre Kontoinformationen einsehen können. Mit Sana Commerce erhalten Sie eine Übersicht über all ihre Bestellungen, nicht nur die, die über den Webshop getätigt wurden. Diese Aufträge können somit auch für eine schnelle Wiederbestellung verwendet werden.

Sofortige Datenvalidierung ist ebenfalls durch die Echtzeit-Verbindung möglich. Dies ist auch in Sana Commerce verfügbar: Die über den Webshop eingegebenen Daten werden mit den in SAP gespeicherten Daten überprüft um sicherzustellen, dass sie richtig sind. Das bedeutet natürlich nicht, dass alle Aufträge fehlerfrei sind – menschliche Fehler können sich immer einschleichen.

Zum Beispiel kann es passieren, dass Ihr Kunde in einer Bestellung die falsche Menge eines bestimmten Produkts wählt. Zum Glück lässt Sana Commerce aber auch Kunden ihre Bestellungen schnell im Webshop bearbeiten, sofern diese noch nicht verarbeitet wurden. So können auch Aufträge außerhalb der Bürozeiten bearbeitet werden, ohne dass ein Verkaufsmitarbeiter verfügbar sein muss.

Eine weitere Möglichkeit, die Kommunikation mit Ihren Kunden mithilfe eines Webshops für SAP ERP zu rationalisieren, ist eine Kommentarfunktion. Zum Beispiel zeigen Sana Webshops Kommentare an, die im ERP in der Bestellung oder auf der einzelnen Positionsebene platziert wurden. Kunden können im Webshop Kommentare hinzufügen, die sofort im ERP sichtbar werden.

Keine Angst, ein Webshop ist nicht dazu bestimmt, den Kontakt zwischen Ihren Vertriebsmitarbeitern und Ihren Kunden auszulöschen. Aber warum mit Mühe versuchen, einander per Telefon zu erreichen, wenn ein einfacher Kommentar genügen kann?

Es ist wie mit der Sorge über den Einstieg in Online-Marktplätze. Sie sind nicht dazu bestimmt, die Bemühungen Ihrer Verkaufsteams zu kannibalisieren. Stattdessen geht es um die Bereitstellung eines ergänzenden Services für Kunden, die eine persönliche Interaktion nicht wünschen – oder zumindest nicht so sehr, wie sie Geschwindigkeit und Bequemlichkeit wollen.

Und am Ende des Tages bedeutet es für alle, weniger Zeit für die Eingabe von Aufträgen in SAP zu verschwenden. Eine Aufgabe, auf die doch alle gerne verzichten, oder?

Erfahren Sie mehr über SAP E-Commerce Integration

Sind Sie neugierig, wie Ihr Unternehmen von einer integrierten E-Commerce Software für SAP profitieren kann? Werfen Sie einen Blick auf unsere Kunden-Erfolgsgeschichten.

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