Ravensburger Online-Händlerportal

Ravensburger

Wie Ravensburger mit einem SAP ECC integrierten Online-Händlerportal eine schnelle Markteinführung erzielt und interne Effizienzen deutlich steigert.

  • Die Ravensburger AG ist eine internationale Unternehmensgruppe mit langer Tradition
  • Ravensburger ist eine der führenden Marke für Puzzles, Spiele und Beschäftigungsprodukte in Europa sowie für Kinder- und Jugendbücher im deutschsprachigen Raum
  • Traditionelles Produktionsunternehmen, Markenportfolio erstreckt sich über 14 Einzelmarken aus diversen Bereichen
  • Neben der Traditionsmarke Ravensburger gehören auch die Marken BRIO, Thinkfun®, Carlit, F.X. Schmid und Alga zur wachsenden internationalen Unternehmensfamilie
  • 2020 erwirtschafteten 2.304 Mitarbeiter einen Umsatz von 632 Millionen Euro

7 Monate Implementierungszeit

für B2B Shop

Multi-Shop Lösung

für internationalen Roll-Out

Integration

mit SAP ECC

Die Herausforderung

Eine veraltete Plattform mit wenig Mehrwert für den Fachhandel

Bevor Ravensburger die Sana Commerce Lösung implementierte gab es bereits ein Online-Händlerportal, um den Fachhandel mit Informationen und Produkten zu versorgen. Dieses Portal war technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand und bot mit nur wenigen Funktionen kaum einen Mehrwert für den Kunden. „Es war, wenn man es kurz zusammenfasst, einfach nur ein Produktkatalog, der ein paar allgemeine Informationen bot“, so Patrick Bartl, Team Lead Online Data Management & Analytics bei Ravensburger.

Auch aufgrund von fehlenden Verantwortlichkeiten im Unternehmen wurde das System über die Jahre kaum weiterentwickelt. Eine Analyse des Händlerportals zeigte, dass die Nutzerzahlen stetig zurückgingen.

Der interne sowie externe Bedarf eines modernen Online-Händlerportals wurde erkannt. Ausschlaggebende Faktoren waren hier:

  • der zeitintensive und fehleranfällige Auftragseingang
  • die unflexible und langsame Kommunikation mit den Händlern
  • der digitale Fortschritt der Konkurrenz

Weitere Argumente für ein Update des Portals ergaben sich aus einer Befragung von über 1000 Kunden, in der die Mehrheit der Händler (90%) den Wunsch nach einem modernen Online-Portal mit Bestellfunktion äußerten. „Um sich als modernes und attraktives Unternehmen und Partner für unsere Kunden darzustellen, musste sich hier dringend etwas ändern“, bestätigt Patrick Bartl.

Unsere Fachhändler haben sehr oft über E-Mail, Fax und Brief bestellt. Diese mussten dann manuell bearbeitet werden was ressourcenaufwändig und sehr fehleranfällig ist.
Patrick Bartl | Team Lead Online Data Management & Analytics bei Ravensburger

Die Lösung

Ein direkt in das SAP ECC integriertes Online-Händlerportal

Bei der Recherche nach einer passenden B2B E-Commerce Lösung schaute sich Ravensburger diverse Anbieter wie Magento, SAP Hybris und Sana Commerce an. Auch über die Entwicklung einer eigenen E-Commerce Lösung wurde nachgedacht. „Aufgrund der hohen Komplexität einer eigens entwickelten Lösung und des hohen Kosten- und Implementierungsaufwandes von Lösungen wie Magento, haben wir uns für Sana Commerce entschieden. Die direkte ERP Integration und die Agilität des Unternehmens haben uns letztendlich überzeugt“, so Patrick Bartl. Für die Anforderungen von Ravensburger konnte Sana Commerce das beste Preis-Leistungsverhältnis liefern.

Ravensburger E-Commerce Erfolgsgeschichte
Wir hatten bedenken, dass Sana Commerce als niederländische Firma fast schon zu international ist und ausschließlich auf Englisch kommunizieren würde. Die Bedenken haben sich nicht bewahrheitet.
Patrick Bartl | Team Lead Online Data Management & Analytics bei Ravensburger

Das Ergebnis

Steigerung interner Effizienzen und der Kundenzufriedenheit

Mit dem neuen Online-Händlerportal von Sana Commerce hat Ravensburger nun viel mehr Möglichkeiten mit dem Kunden zu interagieren und diesem alle wichtigen Informationen bereitzustellen. „Die direkte SAP ECC Integration des Sana Commerce Webshops bietet uns viele Möglichkeiten und zwei Schlüsselfunktionen – die Ausweisung des aktuellen Lagerbestandes und der kundenspezifischen Preise. Das bietet einen großen Mehrwert für den Kunden“, erklärt Maximilian Maucher, Sales Platform Project Manager bei Ravensburger.

Die großen Fachhändler haben nun auch die Möglichkeit ihre Bestellungen direkt durch das Hochladen von CSV-Dateien aufzugeben. Alle Positionen werden so automatisch zum Warenkorb hinzugefügt. Für eine bessere Kommunikation mit dem Kunden wurden zudem eine News-Seite, die Online-Darstellung der Print-Kataloge sowie eine Marketing-Seite mit Werbematerialien zum Herunterladen eingerichtet. „Es gibt viele Möglichkeiten mit dem Kunden zu interagieren und das ist am Ende des Tages auch das, was ein Portal ausmachen sollte“, so Maximilian Maucher.

Ich bin mir sicher, dass jeder B2B-Kunde heute ähnliche Anforderungen an ein E-Commerce Erlebnis hat, wie ein B2C-Kunde. Teilweise sogar noch mehr. Früher waren es getrennte Welten, aber das gibt es heute nicht mehr.
Patrick Bartl | Team Lead Online Data Management & Analytics bei Ravensburger

Durch die Einführung des neuen E-Commerce Portals konnten interne Effizienzen deutlich gesteigert werden. Die Vertriebsmitarbeiter haben dank reduzierter administrativer Aufgaben nun mehr Zeit, um die Kunden zu beraten und bei der Weiterentwicklung zu unterstützen. „Selbstverständlich gab es zu Beginn Bedenken vom Vertrieb und den Außendienstmitarbeitern. Mittlerweile erreichen uns aber sehr begeisterte Rückmeldungen. Das neue Portal hilft nämlich auch Ihnen,“ so Patrick Bartl. Auch von den Kunden erhält Ravensburger positives Feedback. Vor allem die Funktionen, die durch die direkte SAP ECC Integration von Sana Commerce ermöglicht werden, stoßen auf große Zustimmung.

Das gesamte E-Commerce Projekt von der Planung und Vorbereitung bis zum Go-Live dauerte rund 7 Monate. Aufgrund einiger Anpassungen im ERP musste bei der Implementierung von Sana Commerce die ein oder andere technische Anpassung vorgenommen werden. „SAP Standard gibt es bei so großen Unternehmen wie Ravensburger nicht, diese Vorstellung wäre utopisch. Häufig sind einem die ERP Anpassungen aber gar nicht so bewusst. Dies kann dann bei der Implementierung einer E-Commerce Software zu Stolpersteinen führen. Hier ist eine gute Kommunikation und Transparenz zum E-Commerce Anbieter sehr wichtig“, so Patrick Bartl.

Insgesamt fühlte sich Ravensburger von Sana Commerce gut auf das gemeinsame E-Commerce Projekt vorbereitet. „Um das Produkt besser kennenzulernen, haben wir mit dem gesamten Team die Kurse an der Sana University absolviert“, erzählt Patrick Bartl.

Ravensburger hat aus der Vergangenheit gelernt und dieses Mal sind die Verantwortlichkeiten klar definiert. Der stetigen Weiterentwicklung und Optimierung der Online-Plattform steht somit nichts mehr im Weg.

Das Thema Internationalisierung ist bei Ravensburger ganz groß. Aus sämtlichen Ländern erhalten wir Anfragen, wann denn das neue Händlerportal im jeweiligen Land zur Verfügung stehen wird. Die Sana Commerce Multi-Shop Lösung unterstützt den internationalen Roll-out und auch die E-Commerce Consultants von Sana Commerce kennen sich auf diesem Gebiet gut aus.
Maximilian Maucher | Sales Platform Project Manager bei Ravensburger

Ein Tipp von Ravensburger für die erfolgreiche Umsetzung eines E-Commerce Projekts

„Nicht nur das System ist wichtig, sondern auch die Prozesse und die Organisation drum herum. Eine Software lebt nur so, wie sie genutzt, gepflegt und vorangetrieben wird. Wenn es intern keine Ressourcen gibt und keine Verantwortlichkeiten definiert wurden, bringt auch die Software nichts“, so Patrick Bartl.

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