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5 Tipps für eine erfolgreiche E-Commerce Internationalisierung

Laura Timmermann
November 24, 2022

In der E-Commerce-Welt hat sich der Begriff Internationalisierung zu einem weltweiten Buzzword entwickelt. Aber was bedeutet E-Commerce Internationalisierung überhaupt?

Die Internationalisierung eines Unternehmens ist ein Prozess, bei dem die Präsenz über das Herkunftsland des Unternehmens hinaus erweitert wird, also eine internationale Expansion erfolgt.

Im Vergleich zum lokalen E-Commerce, bei dem ein Einzelhändler nur innerhalb seines Herkunftslandes verkauft, ermöglicht eine E-Commerce Internationalisierung den Händlern die Expansion in nicht einheimische Märkte und das Erreichen neuer Kunden.

E-Commerce Internationalisierung Weltkugel in der Hand eines Kunden

Bei der Vielzahl der verfügbaren E-Commerce-Plattformen, Marktplätzen und digitalen Lösungen sind den Händlern, die online verkaufen wollen, praktisch keine Grenzen gesetzt, so dass es für Unternehmen einfacher denn je ist, global tätig zu werden.

Sie möchten Ihr Erfolgsrezept auf Länder außerhalb Ihres Heimatmarktes ausdehnen?

Hier erfahren Sie, warum diese Absicht bereits ein guter Anfang ist:

Laut einer Studie von Pitney Bowes finden 65% der Käufe, die von Konsumenten getätigt werden, außerhalb ihres eigenen Landes statt. Die Internationalisierung des E-Commerce war also noch nie so wichtig wie heute und stellt eine große Chance dar.

Aber es reicht nicht aus, die erfolgreiche E-Commerce Strategie, die Sie auf Ihrem lokalen Markt verfolgen, auf andere Märkte zu projizieren. Im folgenden haben wir Ihnen hilfreiche Tipps zusammengefasst, die Sie beachten sollten, wenn Sie Ihr Online-Geschäft ins Ausland verlagern wollen.

Im folgenden haben wir Ihnen 5 Tipps zusammengefasst und im Detail erörtert, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre Internationalisierung erfolgreich in die Wege zu leiten.

5 Tipps für eine erfolgreiche E-Commerce Internationalisierung

    1. Lokalisieren Sie die Strategien für Ihre E-Commerce Internationalisierung

    Um sicherzustellen, dass Ihre Internationalisierung im E-Commerce ein Erfolg wird, benötigen Sie eine länderspezifische Strategie für jedes Land, in das Ihr Unternehmen expandiert. Was genau müssen Sie beachten, um eine abgerundete, länderspezifische Strategie zu entwickeln?

    Werfen Sie zunächst einen Blick auf Ihre bereits existierenden Ressourcen

    Die internationale Expansion erfordert nicht unbedingt einen völlig neuen Fundus an Ressourcen, aber sie erfordert den Einsatz derjenigen, die Sie bereits haben – nämlich Personal und Finanzen.

    Was Ihre Mitarbeitenden anbelangt, so erfordert die Durchführung von Marketing- und Betriebsabläufen auf globaler Ebene spezielle Kenntnisse und Kompetenzen.

    Ihre Mitarbeitenden sollten entweder bereits über internationale Erfahrung verfügen oder bereit sein, etwas Neues zu lernen. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie die Einstellung neuer Mitarbeiter in Erwägung ziehen oder bestimmte Personen in reine Inlandspositionen versetzen.

    Aus finanzieller Sicht ist es empfehlenswert, dass Unternehmen mit globalen Ambitionen ein von ihrem nationalen Marketingbudget getrenntes Budget für internationales Marketing bereitstellen – natürlich in Abhängigkeit von der allgemeinen Wachstumsstrategie und den Marktbedingungen.

    Stellen Sie Überlegungen zu Ihren Unternehmenszielen an

    Bevor Sie überhaupt mit der Ausarbeitung einer Strategie beginnen, müssen Sie festlegen, was Sie erreichen wollen. Wollen Sie Ihre Unternehmenskultur beibehalten oder sie an den lokalen Markt anpassen?

    Der Aufbau eines Markennamens und -images für Ihr Unternehmen in dem Land, in das Sie expandieren, ist entscheidend für Ihren Erfolg.

    Eröffnen Sie einen eigenen Webshop für jedes Land, in dem Sie tätig sein wollen

    55% der Verbraucher geben an, dass die Verfügbarkeit von Informationen in ihrer Muttersprache wichtiger ist als der Preis. Mit anderen Worten: Wenn Ihre Kunden bereit sind, mehr für lokalisierte Inhalte zu zahlen, sollten Sie das auch tun.

    Übersetzen Sie also zunächst unbedingt den Inhalt Ihrer E-Commerce-Website und erstellen Sie eine neue Website-Domain für das Land, in das Ihr Unternehmen expandiert.

    Natürlich geht es um viel mehr als nur um die Übersetzung des Inhalts Ihrer Website. Sie müssen zum Beispiel sicherstellen, dass Ihre Unternehmensterminologie standardisiert werden kann, um auch international ein einheitliches Unternehmensbild zu schaffen.

    Wenn Sie eine Übersetzungsagentur beauftragen, wird diese wahrscheinlich Wort für Wort übersetzen. Im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Keywords ist dies möglicherweise nicht optimal. Denn bestimmte Keywords unterscheiden sich von Land zu Land, selbst in Ländern, die dieselbe Sprache sprechen. So spricht man in Deutschland zum Beispiel von der Tüte zum Einkaufen, in Österreich bezeichnet man diese als Sackerl.

    Recherchieren Sie. Denn auch wenn Google die beliebteste Suchmaschine der Welt ist, bevorzugen einige Länder andere Suchmaschinen.

    Stellen Sie ein lokales Marketingteam ein

    Dies ist notwendig, um die Sprache, Kultur und Vorlieben des neuen Marktes zu verstehen. Die Einstellung eines lokalen Teams kann besonders bei der Übersetzung Ihrer Website/Ihres Webshops hilfreich sein, da eine Agentur Ihre Produkte/Dienstleistungen möglicherweise nicht gut genug versteht, um Ihre Webshop-Inhalte zu übersetzen.

    Wenn Sie ein Team vor Ort haben, das die Sprache spricht und Ihre Produkte/Dienstleistungen versteht, kann es die Übersetzungen überprüfen und sicherstellen, dass diese korrekt, markengerecht und für den lokalen Markt relevant sind. Haben Sie ein großes Produktsortiment und eine aktive Marketingabteilung? Dann sollten Sie in Erwägung ziehen, einige interne Übersetzer oder Lokalisierungsspezialisten einzustellen.

    Neben kulturellen und sprachlichen Unterschieden müssen Sie sich auch auf nationale oder regionale Zahlungsoptionen, Unterschiede in den lokalen Rechtsvorschriften, die erforderlichen Steuern und Abgaben sowie globale wirtschaftliche Veränderungen einstellen. Dies beleuchten wir im nächsten Abschnitt.

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    2. Pricing, Bezahlungsmöglichkeiten, Steuern, Logistik

    Pricing

    Die Preisgestaltung ist von entscheidender Bedeutung, nicht nur in Ihrem Heimatmarkt sondern auch bei Ihrer E-Commerce Internationalisierung. Wie Harvard Business Review berichtet, geben 68 Prozent der Verbraucher weltweit an, dass der Preis der wichtigste Grund für ihre Einkäufe auf ausländischen Websites ist.

    Die Wechselkursumrechnung kann die Preisgestaltung zu einem noch größeren Problem machen. Schwankungen des Wechselkurses können den Unterschied zwischen einer gut ausgeführten Verkaufsstrategie und der Nichterzielung eines Gewinns ausmachen. Als Lösung verkaufen viele Unternehmen Artikel zu Festpreisen, um sicherzustellen, dass ihren Kunden nicht später ein anderer Betrag berechnet wird, sobald der Artikel versandt wird.

    Preise in der Währung des eigenen Landes zu lassen führt zu verpassten Chancen und einem Abschwung der Conversionrate. Fünfzehn Prozent der britischen Einzelhändler geben beispielsweise an, dass Kunden ihren Warenkorb abbrechen, wenn die Preise nicht in Pfund angegeben sind.

    Bezahlungsmöglichkeiten

    Das Bezahlen per Kreditkarte ist im E-Commerce eine Selbstverständlichkeit: 72 Prozent aller Online-Transaktionen erfolgen per Kredit- oder Debitkarte. PayPal ist zwar auf dem Handy beliebt, wo fast ein Drittel des Zahlungsvolumens abgewickelt wird, aber nur 12 Prozent der Online-Transaktionen werden auf diese Weise bezahlt.

    Wenn ein Unternehmen in den Vereinigten Staaten keine Kreditkarten akzeptiert, wird es Probleme haben. Global gesehen gibt es viele Unterschiede, was die präferierte Zahlungsweise angeht.

    Einundsechzig Prozent der amerikanischen Einkäufer haben zwei oder mehr Kreditkarten, während in Mexiko nur 19 Prozent eine Visa-Karte besitzen, die beliebteste Karte des Landes. In Südostasien ist die Situation sogar noch überraschender: Nach Angaben des Payment-Gateway-Anbieters Ayden besitzen nur 15 Prozent der Bevölkerung eine Kredit- oder Debitkarte – zum Teil deshalb, weil weniger als ein Viertel der Einwohner ein Bankkonto hat. In Kenia werden 94 Prozent aller Transaktionen in bar abgewickelt.

    Buy now Pay later (BNPL), also der Kauf auf Rechnung, ist im E-Commerce auch immer mehr am Kommen.

    A/B-Tests sind eine Möglichkeit, um die besten Zahlungsmethoden für jeden Markt zu ermitteln. Zielführender ist es aber, mit den Experten zu sprechen: den Payment Service Providern (PSP), die genau wissen, welche Möglichkeiten Sie in welchem Land anbieten sollten.

    Unser Artikel hilft Ihnen dabei, den passenden Zahlungsdienstleister für ihren Webshop auszuwählen. 

    Bieten Sie eine exakte und sofortige Berechnung der Umsatzsteuer an

    Steuern sind schon kompliziert genug, und wenn man auf einen neuen Markt expandiert, kann es noch komplizierter werden. Das ist natürlich kein Grund, die Chance der E-Commerce Internationalisierung ungenutzt zu lassen. Hier erfahren Sie, was Sie über lokale Steuern wissen sollten:

    Steuern in den Vereinigten Staaten

    Wenn Sie in die USA verkaufen, muss sich Ihr Unternehmen mit indirekten Steuern auf staatlicher und lokaler Ebene befassen. Sie müssen wissen, wo Sie sich auf der Ebene der einzelnen Bundesstaaten registrieren lassen müssen; manchmal ist es sogar erforderlich, dass sich Unternehmen bei Landkreisen und Städten registrieren lassen. Die lokalen Gesetze variieren, z. B. was besteuert wird, wie hoch die Steuer ist und wie die Steuererklärung einzureichen und die Steuer zu zahlen ist.

    Mehr zum Thema Besteuerung in den USA und in Europa erfahren Sie in unserem Artikel “Sales tax for e‑commerce: How to stay compliant“.

    Steuern in Europa

    Beim Verkauf in europäischen Ländern besteht die Herausforderung darin, zu wissen, wo man sich für die Mehrwertsteuer (MwSt.) registrieren lassen muss, und den bürokratischen Aufwand für die Registrierung zu bewältigen. Um zu wissen, wo Ihr Unternehmen registriert werden muss, müssen Sie die Schwellenwerte für die Mehrwertsteuerregistrierung verfolgen, die von Land zu Land unterschiedlich sind.

    Dierser Artikel könnten Sie auch interessieren: Umsatzsteuer Onlinehandel – Regelkonform ins Ausland verkaufen

    Steuern in Australien

    Die wichtigsten Steuern, die Unternehmen in Australien betreffen, sind die Einkommenssteuer, die Kapitalertragssteuer (CGT) und die Waren- und Dienstleistungssteuer (GST). Diese Steuern werden alle von der australischen Regierung festgesetzt. Für größere Unternehmen betrug der Steuersatz für das Jahr 2019 30 % und für kleine Unternehmen 27,5 %. Die GST ist eine breit angelegte Steuer von 10 % auf die meisten in Australien verkauften oder verbrauchten Waren, Dienstleistungen und sonstigen Gegenstände. Die GST gilt auch für die meisten importierten Waren. Die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen ist in der Regel GST-frei.

    Steuerkonformität durch ERP-integrierten E-Commerce

    Ihr ERP-System speichert Ihre Umsatzsteuer- und Mehrwertsteuerberechnungen. Wenn Sie Ihr ERP-System mit Ihrem Webshop verbinden, wird es für Ihr Unternehmen einfacher, diese ERP-Daten automatisch und genau in Ihren Webshop zu projizieren. So wird sichergestellt, dass Ihr Webshop immer den richtigen Umsatzsteuerbetrag in Echtzeit anzeigt.

    Mehr zum Thema finden Sie hier: Real-time sales tax calculations through ERP-integrated e-commerce 

    Logistik

    Laut Statista stehen die meisten Herausforderungen, mit denen Unternehmer bei der E-Commerce Internationalisierung konfrontiert sind, im Zusammenhang mit Versand und Logistik.

    Die Versandkosten scheinen oft außerhalb der Kontrolle des Online-Händlers zu liegen, da UPS, FedEx, DHL und andere die Preise festlegen, die das Unternehmen zahlen muss. Nur eine bestimmte Anzahl von Anbietern versendet international, und verschiedene Länder haben verschiedene Beschränkungen: In Frankreich zum Beispiel sind viele Straßen zu schmal für Lieferwagen. Die Empfänger müssen zur Abholung zu Verteilzentren fahren, weshalb viele die französische Post bevorzugen, die eine Hauszustellung anbietet.

    Und in Kanada können Pakete, die in ländliche Provinzen wie die Northwest Territories, Yukon und Nunavut geschickt werden, zusätzliche Zeit und Kosten erfordern, da die Versender diese Gebiete seltener beliefern.

    Unabhängig davon, für welchen Weg Sie sich entscheiden, ist die mangelnde Flexibilität bei den Versandoptionen oft der größte Schmerzpunkt eines E-Händlers.

    Wenn Sie Ihren Kunden die Möglichkeit geben, die von ihnen bevorzugte Liefermethode zu wählen, kann dies verkaufsfördernd sein, aber auch ein logistischer Alptraum für Sie werden. Viele Versanddienstleister bieten E-Commerce-Unternehmen Sonderkonditionen für regelmäßige oder große Sendungen an, aber die Unternehmen können nicht davon profitieren, wenn jeder Kunde eine andere Option wählt.

    Auf der anderen Seite sorgen Wahlmöglichkeiten für Wachstum: In einer Kundenbefragung stellte der Versanddienstleister DHL fest, dass Unternehmen, die “Premium”-Lieferalternativen und -Lieferzeiten anbieten, um 60 Prozent schneller wachsen als der Durchschnitt – insbesondere in der Mode- oder Technologiebranche. In einigen Ländern können Optionen sogar erforderlich sein, um wettbewerbsfähig zu sein: In Indien erwarten die Kunden eine Liefergarantie von einem Tag, die die bestehenden Marktführer Amazon India und Flipkart gerne gewähren.

    Auch über die Versandkosten sollten Sie sich Gedanken machen.

    Übernehmen Sie Online-Händler die Versandkosten oder geben Sie diese an Ihre Kunden weiter?

    In den Vereinigten Staaten ist es üblich, den Kunden keine Versandkosten in Rechnung zu stellen, sondern einen Pauschalbetrag, der sich nach dem Gesamtkaufbetrag richtet. Wenn ein Warenkorb einen bestimmten Betrag übersteigt, werden die Versandkosten oft ganz erlassen.

    Für welche Art der Kostendeckung sich Ihr Unternehmen auch entscheidet, stellen Sie sicher, dass die Entscheidung die Kunden nicht verprellt. Im Vereinigten Königreich brechen 73 Prozent der E-Commerce-Käufer ihre Einkäufe ab, weil die Lieferkosten zu hoch sind. In Deutschland geben 43 Prozent der Verbraucher an, dass kostenloser Versand sie zum Kauf bewegt.

    Mithilfe von A/B-Tests können Sie auch hier mit verschiedenen Versand- und Lieferoptionen experimentieren und die Ergebnisse nutzen, um schnell zu reagieren.

    Was IT-Profis wirklich über Mainstream E-Commerce denken!

    In unserer brandaktuellen Studie erfahren Sie, was IT-Führungskräfte über die Herausforderungen, Chancen und Auswirkungen von E-Commerce auf das gesamte Unternehmen denken.

    3. Gesetzliche Regelungen und Datenschutz

    Bevor Sie anfangen Ihre E-Commerce Internationalisierung in die Tat umzusetzen, sollten Sie sich auch über Gesetze und Regeln in den verschiedenen Ländern, in die sie expandieren möchten, informieren.

    Verschiedene Länder regulieren zum Beispiel Hautpflege-, Schönheits- und andere Produkte auf chemischer Basis auf unterschiedliche Weise. Diese Vorschriften können marketingorientiert sein (in Frankreich gibt es beispielsweise strenge Vorschriften darüber, welche Lebensmittel als biologisch gekennzeichnet werden dürfen), oder sie können sich auf die Herstellung der Produkte konzentrieren.

    Skandinavische Länder verlangen oft den Nachweis, dass importierte Produkte auf ethische und umweltfreundliche Weise hergestellt wurden. Andere Länder verbieten bestimmte Inhaltsstoffe (Kenia verbietet Quecksilber, Südafrika verbietet Honig), während andere Länder Inhaltsstoffwarnungen ähnlich der kalifornischen Proposition 65 in den Vereinigten Staaten vorschreiben.

    Der richtige Anwalt kann Ihnendabei helfen, ihre Offenlegungspflichten zu erfüllen, und mit dem Marketing zusammenarbeiten, um die richtigen Verpackungsetiketten zu entwickeln.

    Außerdem sollten Sie sich vergewissern, dass Ihre E-Commerce-Website auch die Datenschutzgesetze des jeweiligen Landes beachtet.

    In Ländern, in denen die internationale Datenschutzverordnung GDPR eingeführt wurde, müssen E-Commerce-Websites die Zustimmung der einzelnen Nutzer einholen, bevor sie Cookies setzen. Die GDPR begann in Deutschland, wurde aber später von der gesamten Europäischen Union und den Vereinigten Staaten übernommen.

    Nach Angaben des US-Handelsministeriums ist das Sammeln oder die Verwendung von Daten jeglicher Art ohne die Zustimmung der Nutzer auch in Israel verboten, und nach Angaben des Handelsministeriums gelten in Kanada ähnliche Einschränkungen: “Unternehmen dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung des Verbrauchers keine sensiblen Informationen sammeln”.

    Die Verbraucher in diesen Ländern werden wahrscheinlich sensibler darauf reagieren, wie ihre Daten erfasst, gespeichert und verwendet werden. Im E-Commerce wirkt sich dies auf die Meinung der Kunden zu Produktempfehlungen und Retargeting-Anzeigen aus: Anstatt sie als personalisierte Ansprache zu sehen, könnten sie Ihre Marke eher als aufdringlich empfinden.

    So bieten Sie Ihren Kunden einen sicheren Onlineshop.

    4. Nutzen Sie die Vorteile einer skalierbaren E-Commerce Lösung

    Ihre E-Commerce Lösung sollte zusammen mit Ihrem Unternehmen wachsen und mit der Nachfrage Schritt halten können. Eine skalierbare E-Commerce Lösung ist der Schlüssel für die Internationalisierung Ihres Unternehmens.

    Sana Commerce Cloud bietet Ihnen genau das – mit nativer Unterstützung für alle Geschäftsmodelle und mehrere Marken (einschließlich Mehrsprachigkeit und Mehrwährungsfähigkeit).

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    5. Lernen Sie von erfolgreichen Beispielen

    Als führende Marke für Puzzles, Spiele und Beschäftigungsprodukte in Europa sowie für Kinder- und Jugendbücher im deutschsprachigen Raum nutzt Ravensburger seit 2020 ein ERP-integriertes Online-Händlerportal.

    Das Thema E-Commerce Internationalisierung stand von Anfang an im Fokus, weshalb schnell die Frage aufkam: Wie verbinden sie internationale Skalierbarkeit mit regionaler Agilität?

    Im Rahmen der OMR Masterclass geben Maximilian Maucher und Patrick Bartl von Ravensburger Einblick in die internationale E-Commerce Strategie der deutschen Traditionsmarke.

    Hier können Sie sich die Masterclass kostenlos und ohne Anmeldung anschauen.

    Weitere Tipps für eine erfolgreiche E-Commerce Internationalisierung

    Überlassen Sie Ihrem ERP -System die schwere Arbeit: Ihr ERP-System sollte in der Lage sein, viele Details der E-Commerce Internationalisierung für Sie zu übernehmen.

    Zum Beispiel, indem es verschiedene Spracheinstellungen und Support für lokale Gesetze, Vorschriften und Steuern bietet. Ihr ERP ist Ihr Ausgangspunkt, also stellen Sie sicher, dass Sie eine solide Grundlage haben.

    Sprechen Sie mit Ihrem ERP-Anbieter und lassen Sie sich alle Funktionen zur Internationalisierung des E-Commerce erläutern. Wenn Sie schon früh genug wissen, dass Sie internationale Ambitionen haben, sollten Sie ein ERP wählen, das die Globalisierung Ihres Unternehmens unterstützt.

    Wählen Sie die richtige Plattform für die Internationalisierung Ihres E-Commerce: Eine ERP-integrierte E-Commerce Plattform arbeitet aus Ihrem ERP heraus und ermöglicht es Ihnen daher, alle Lokalisierungsfunktionen, die Sie bereits in Ihrem ERP haben, direkt in Ihrem Webshop zu nutzen.

    Wenn Sie beispielsweise in Ihrem ERP angeben, dass ein Kunde aus Spanien kommt, zeigt ein integrierter Webshop automatisch den spanischen Webshop an, wenn sich der Kunde anmeldet. Achten Sie auch darauf, dass Sie eine Webshop-Option wählen, die Sprachpakete für Ihre Webshop-Oberfläche bereitstellt. Klicken Sie hier, um zu sehen, welche Aspekte der Lösung von Sana Commerce den Einstieg in den globalen Handel erleichtern.

    Möchten Sie ein E-Commerce-Projekt starten, um Ihr Unternehmen zu internationalisieren? Dann lassen Sie sich von unserem E-Commerce-Projektleitfaden durch den Prozess leiten!

    Hier finden Sie abschließend alle Tipps zusammengefasst:

    5 Tipps für eine erfolgreiche E-Commerce Internationalisierung auf einem Bild zusammengefasst

    E-Commerce für mittelständische und große Unternehmen: Von der Planung bis zum Go-live

    Praktische Checklisten, Tipps und bewährte Verfahren, die Ihr E-Commerce Projekt zum Erfolg machen.